(English version here) – Anzeige mit Organic Basics

Könnt ihr euch an meinen letzten Blogpost mit Organic Basics erinnern (hier und hier)? Es gibt mittlerweile tolle Neuigkeiten: Die Invisible Line wurde erweitert – ihr findet nun nahtlose Tanktops, Höschen, sowie Bodies, die ihr unsichtbar unter eurer Kleidung tragen könnt.

Welche Produkte ich empfehlen kann, was eventuell die Vor- und Nachteile sind, erfahrt ihr heute. Doch vorab, eine kurze Info: Wie immer zählt mein Code “OBXHEYLILA”, damit bekommt ihr 10% Rabatt! Der Code hat derzeit kein Enddatum, so dass ihr euch natürlich mit dem Kauf Zeit lassen könnt. Ich will euch nachhaltige Produkte vorstellen, aber auch nicht zum unbewussten Konsum animieren, weshalb ich diesen Code sehr gerne teile!

Nun aber zu meinem Produkttest:

Nachhaltige und nathlose Tanktops

Diese Teile sind auf jeden Fall ziemlich selbsterklärend. Doch hier ein paar Infos von mir: Der Schnitt ist einfach super bequem zu tragen, nicht einschneidend und dennoch eng anliegend, so dass ich das Top perfekt unter anderen Shirts “unsichtbar” tragen kann. Das Material fühlt sich super angenehm an und obwohl es aus (recyceltem, mehr dazu unten) Nylon besteht, auch überhaupt nicht unangenehm, da Organic Basics hier mit einem feuchtigkeitsabführenden Material arbeitet. Ich trage hier Größe M, was mir perfekt passt. Laut Maßtabelle bin ich genau an der Grenze von S zu M und mir persönlich passen die M-Tanks sehr gut. Mehr zur Maßtabelle bei den Höschen.

Seamless Cheeky Body

Derzeit liebe ich Bodys – früher war ich aber kein Fan. Ich hatte nie verstanden, warum sie so bliebt sind. Doch sie sind einfach praktisch!!! Ich trage sie unter Cropped Sweaters, als extra Zwiebelschicht oder als Top mit Jeans. Sie sind Top und Unterwäsche in einem sozusagen, sexy (meiner Meinung nach) und schmeicheln der Figur. Die Nachteile von Bodysuits im Allgemeinen: Es ist manchmal schwierig, die richtige Größe zu wählen, da jede*r eine andere Länge braucht, ohne Verschluss im Schritt kann das An- und Ausziehen auf der Toilette nervig werden, viele haben einen extremen High Cut im Höschenbereich und manche geben im Brustbereich nicht genug Halt.

Wie hierbei der Cheeky Body von Organic Basics abschneidet?

Der Body ist auf jeden Fall nicht extrem High Cut. Ihr braucht also keine Angst vor einem Baywatch-Moment haben (wenn ihr diesen wollt, könntet ihr vielleicht den Body höher ziehen, aber keine Garantie, ob das wirklich so angenehm ist, haha). Mir gibt er außerdem genug Halt. Ich trage meistens BHs in der Größe 75C und komme mit diesem Body (ohne Bügel oder spezielle Nähte) sehr gut klar! Auch hier ist das Material wieder super angenehm zu tragen und auch nach mehrmaligem Waschen bin ich sehr zufrieden mit der Qualität.

(Kurzer allgemeiner Einschub bezüglich Qualität von Produkten, die ich vorstelle: Ich teste immer alle Produkte, bevor ich sie bewerbe. Wenn ich überhaupt nicht zufrieden bin, sage ich eine Zusammenarbeit ab, auch wenn mir das monetäre Verluste einbringt. Transparenz und Authentizität sind mir einfach sehr wichtig. Dennoch kann ich nicht garantieren, dass euch immer alles genauso gut gefällt, wie mir. Vielleicht passen die Schnitte oder Farben nicht perfekt zu euch oder bei Kosmetik die Konsistenzen. Oder ihr habt Probleme mit Verpackungen, Lieferungen oder eben auch mit der Qualität. Das habe ich dann nicht in der Hand. Hier ist es dann am besten, wenn ihr nicht nur mir schreibt “mein Shirt hatte aber ganz schlechte Nähte” oder “der Creme-Tiegel ging sofort kaputt”, sondern das AUCH an den Kundenservice des Unternehmens weiter gebt. Ich arbeite mit vielen Startups zusammen und nicht immer läuft alles perfekt. Sie BRAUCHEN also euer Feedback. Ich gebe alles weiter, aber mehr Druck steht natürlich hinter direktem Kundenkontakt. Nur so als Info, da ich immer mal wieder Feedback erhalte und ich bei Rückfragen feststelle, dass es nur an mich gespiegelt wird, nicht an den Kunden).

Einziger Nachteil für mich persönlich: Der Druckverschluss im Schritt ist für mich persönlich nicht nötig. Ich brauche diesen nicht, da ich dann halt 2-3 Minuten mehr beim An- und Ausziehen brauche, und deshalb ist er für mich etwas redundant und ich trage auch lieber Bodys ohne Druckknöpfe. Ich hätte gerne eine Option ohne Druckknöpfe. Wer aber welche generell gerne hat, wird hier nicht enttäuscht werden, schätze ich, da sie sehr gut verarbeitet sind.

Cheeky Briefs Highrise

Schon im letzten Beitrag habe ich von diesen Unterhöschen geschwärmt. Ich trage generell keine mehr mit Naht. Ich finde Höschen mit Nähten mittlerweile einfach so unangenehm. Außerdem zeichnen sie sich IMMER bei mir unter der Hose ab, egal ob Jeans oder Stoffhose. Deshalb wollte ich diese Alternative unbedingt wieder mit euch teilen, denn viele dieser Art gibt es im Nachhaltigkeitsbereich nicht – ganz im Gegenteil! Im Schritt der Cheeky Highrise Briefs findet ihr übrigens ein Stück Biobaumwolle, damit euer Intimbereich nicht direkt mit dem Nylon in Berührung kommen muss.

Jetzt warte ich noch darauf, dass es genau dieses Modell in Zukunft auch aus Tencel gibt, und ich bin im Underwear-Himmel :)))

Übrigens noch einmal kurz zu den Größen: Wie erwähnt befinde ich mich mit meinen Maßen genau an der Grenze von S zu M und in diesem Fall habe ich S gewählt, was ich leider bereue. Sie sind mir etwas zu eng und ich hätte also lieber die M bestellt. Für euch aber ein gute Hinweis, dass ihr, wenn ihr zwischen zwei Größen liegt, besser die größere Variante wählt! Ich hoffe, dies ist hilfreich. Ich trage sie trotzdem, aber das Tragegefühl ist etwas “tighter” als ich es gerne hätte, haha!

Und wie gesagt, wenn ihr derzeit auch neue Unterwäsche braucht, kann ich euch meinen Rabattcode für Organic Basics empfehlen: OBXHEYLILA”, damit bekommt ihr 10% Rabatt.

Hier außerdem noch ein paar Infos zum Unternehmen, falls ihr Organic Basics noch nicht so gut kennt:

Nachhaltigkeit:

Ein Kooperationspartner wie Organic Basics ist einfach ein Traum, da ich so viel Positives berichten kann. Organic Basics macht einfach so vieles richtig. Sie arbeiten mit nachhaltigen und recycelten Materialien, die sie jedes Jahr aufs neue auf den jeweiligen Eco Impact untersuchen und weiter entwickeln. Sie verwenden Bio-Baumwolle, Tencel, recyceltes Kaschmir, recycelte Wolle und recyceltes Nylon. Sie produzieren fair und steigern die Transparenz ihrer Zuliefererkette stetig. Und der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich durch alle weiteren Bereiche: Verpackung, CO2-Kompensation, nachhaltiges Büro, Umweltaktivismus und eine transparente Kommunikation mit den Kund*innen. Mehr dazu hier

 

Transparenz:

Ich liebe, wie transparent das Unternehmen arbeitet und kommuniziert. Kein Unternehmen ist perfekt, aber wichtig ist es, ehrlich und offen zuzugeben, wo Schwächen und Verbesserungspotential liegen. Nur so kann man sich weiter entwickeln und einen authentischen Austausch mit den Kund*innen schaffen. Bei Organic Basics wird also zum Beispiel auf Instagram offen diskutiert, wenn Kritik der Follower kommt, oder bis zu welcher Prozentzahl, sie die Zulieferer genau kennen, so wie deren Nachhaltigkeitsbemühungen. Letztes Mal hatte ich euch außerdem ja erzählt, dass Organic Basics an seiner Verpackung arbeitet, da sie hier noch nicht zufrieden waren. Jetzt sind sie bereits einen Schritt weiter: Anstatt Verpackungen, die man aufreißt und damit direkt zerstört, haben sie jetzt Boxen und Papiertüten entwickelt, die man einfach ohne Reißen öffnen und somit weiterverwenden kann. Sie möchten außerdem ihren B Corporation Score verbessern – mehr dazu unten. Außerdem wollen sie auch noch ihre Materialien verbessern, mehr dazu auch weiter unten. Sie testen auch gerade Alternativen zu herkömmlichen Elasthan. Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht von Organic Basics mit allen Stärken, der eigene Impact Index, sowie Verbesserungsmöglichkeiten, findet ihr hier.

 

Recyceltes Nylon:

Vorab: Recyceltes Nylon ist nicht die Lösung für alles und macht meiner Meinung nach nur begrenzt Sinn. Ich erkläre hier warum:

Die vorgestellten Produkte bestehen aus recyceltem Nylon. Ich versuche so gut es geht auf synthetische Materialien zu verzichten. Im Bereich Sport, Swimwear und Unterwäsche ist dies nicht zu 100 Prozent möglich, finde ich. Nylon hat ja auch sehr praktische Eigenschaften. Doch am Ende ist es auch Plastik und wir achten beim Waschen darauf, die Guppy Bag gegen Mikroplastik zu verwenden. Eine Lösung gegen das Plastikproblem ist recyceltes Nylon, wobei es auch hier große Unterschiede gibt, was den Energieaufwand, Wasserverbrauch und Qualitätsverlust beim Recycling angeht.

Das recycelte Nylon von Organic Basics kommt aus Italien und ist GRS zertifiziert (mehr dazu hier) und laut den eigenen Angaben von Organic Basics stärker und langlebiger als neues, konventionelles Standard-Nylon. Es wird aus Pre-Consumer Waste hergestellt, also zum Beispiel aus Materialresten bei der Produktion, die sonst eigentlich weggeschmissen werden. Das Nylon ist vor dem Recycling also bereits in guter Qualität vorhanden und muss nicht erst aufwändig aufbereitet werden – was bei Nylon-Recycling oft einen hohen Energie-Aufwand bedeutet. Laut Organic Basics benötigt das recycelte Nylon von Organic Basics 80 Prozent weniger Wasser und verbraucht 90 Prozent weniger CO2-Emissionen als die neu produzierte Variante.

Die allgemeine Problematik für mich: Recyceltes Polyester löst nicht das Plastikproblem. Viele Brands, auch viele Fast Fashion Brands, schmücken sich mit recyceltem Plastik. Die Herstellung kostet aber, je nach Ausgangsmaterial, viel Energie, Wasser und toxische Chemikalien (um die Giftstoffe der Rohstoffe zu entziehen, oder einheitlich zu bleichen). Oft ist auch nicht klar, wo und unter welchen Bedingungen dieses Recycling passiert. Außerdem wird das Problem nicht an der Wurzel gepackt: Nur weil Fast Fashion Unternehmen recyceltes Nylon oder Polyester verwenden, löst dies ja nicht das Problem der Massenproduktion von Mode, sowie garantiert nicht faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion. Bleibt also, egal wo “recycelt” drauf steht, kritisch. Bei Organic Basics liebe ich die Transparenz, die Fähigkeit, Verbesserungspunkte zu analysieren und offen darzustellen, sowie das Bestreben, mehr und mehr natürliche Materialien zu verwenden.

Außerdem bin ich sehr zufrieden mit der Qualität und Langlebigkeit der Produkte. Alle Teile, die ich ind en letzten 2 Jahren vorgestellt habe, sind noch in einem Top Zustand. Und das ist für mich der Knackpunkt in Sachen Nachhaltigkeit und Mode, egal ob recycelt oder nicht:

Es wird nie das perfekte, grüne Material geben, wenn wir unseren Konsum nicht kritisch betrachten und reduzieren, sowie nicht auf Langlebigkeit der Produkt setzen.

Hier macht Organic Basics meiner Meinung nach wieder viel richtig: Die Designs sind alle zeitlos, minimalistisch, praktisch und schmeichelnd – somit für viele verschiedene Typen und Figuren geeignet. Organic Basics arbeitet außerdem stetig daran, immer mehr natürliche und nachhaltige Stoffe zu verwenden. Selbst Bio-Baumwolle hat einen großen Fußabdruck. Die Ziele: Mehr in die Themen Bio-Hanfstoffe, Bio-Leinen und recycelte Baumwolle einzusteigen.

 

Umweltaktivismus:

Organic Basics setzt sich auch außerhalb des Unternehmens für Umweltschutz ein:

10 Prozent der Einnahmen am Black Friday wurden zum Beispiel an Danmarks Naturfredningsforening gespendet, um 130.000m² Wildblumenwiese zu pflanzen. Am 27. August haben sie außerdem 10 Prozent aller Einnahmen an Amazon Watch gespendet, die sich für die Erhaltung des Amazonas Regenwalds und die Rechte der Ureinwohner einsetzen.

Dazu sind sie seit September 2019 eine Certified B-corporation – dies bedeutet, dass sie sich dazu verpflichten Profit und Gemeinwohl für Umwelt, Tiere und Mensch miteinander zu vereinbaren. Auswirkungen der Unternehmens-Entscheidungen werden für alle Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten berücksichtig. Weitere B Corps sind zum Beispiel Ecosia, Ecover und Triodos Bank.

Für die Aufklärung und Wissenstransfer haben sie außerdem “Fashion is dirty: The A-Z Guide” erstellt. Ihr könnt ihn euch hier durchlesen.

Und zu guter Letzt: Auch innerhalb des Unternehmens wird auf Nachhaltigkeit geachtet: Das Büro in Kopenhagen soll ab 2020 nur noch Second Hand Möbel dazu bekommen, nur noch auf vegetarisches und veganes Catering setzen, Plastik drastisch reduzieren und alle Co2-Emissionen kompensieren.

 

Ihr seht, sie machen viel richtig und mich freut es, mit so einem offenen und motivierten Unternehmen zusammenarbeiten. Ich habe ja oben meinen Rabattcode geteilt, aber nach all diesen Infos versteht ihr hoffentlich, dass dieser nur verwendet werden sollte, wenn ihr wirklich was Neues braucht. Wenn ihr aber neue Unterwäsche oder Active Wear sucht, dann kann ich euch wirklich Organic Basics empfehlen.

Habt ihr bereits Erfahrung mit Organic Basics? Was sagt ihr zu den Teilen und zum Unternehmen?

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1 Kommentar
  1. Hi Mia,
    ich finde es toll wie sehr du auf recycletes Nilon eingehst und dich für eine veränderung in der Modeindustrie einsetzt. Leider ist dass noch ein steiniger und langer Weg. Die Produkte sehen sehr hochwertig aus und haben mich zum nachdenken angestoßen. Vielleicht sollte ich in meinem Laden auch solche Produkte anbieten.

    Liebe Grüße,
    Jutta