Werbung mit MYMARINI Swimwear

Bademode kann kompliziert sein: Sitzt der Badeanzug nun wirklich nicht nur am Model, sondern auch an mir? Wie lange hält er, lohnt sich dann der Preis? Aus was bestehen die Materialien und wurde er fair produziert? Und wo bekomme ich moderne, schicke, aber dennoch auch zeitlose Designs?

Heute möchte ich dazu ein bisschen Licht ins Dunkel bringen: Ich stelle euch die neue Kollektion vom nachhaltigen und fairen Swimwear-Label MYMARINI vor, gebe euch eine Langzeit-Review und erkläre, warum ich die Teile ausgesucht habe, die ich trage.

Kurz zum Unternehmen: 

Mareen Burk startete MYMARINI 2013 als One-Woman-Business in Hamburg. Mittlerweile arbeiten 13 Mitarbeiter*innen und mehrere Freelancer*innen an den nachhaltigen und fairen Designs. Das Unternehmen produziert innerhalb Europas, um die jeweiligen Produktionspartner regelmäßig zu besuchen und eine faire und nachhaltige Lieferkette garantieren zu können.

Der Stoff der Bademode wird in Italien aus dem regenerierten Nylongarn ECONYL® hergestellt, welches aus 100 Prozent Nylonabfällen (Pre- und Post-Consumer) besteht. Die Bio-Baumwolle für die Retreat-Wear (siehe unten) wird in Indien angebaut, geerntet und gewebt. Aufgrund der klimatischen Bedingungen wächst diese in Indien traditionell und natürlich. So muss Baumwolle weniger bewässert und behandelt werden, als wenn man versuchen würde, sie in näheren Breitengraden anzubauen. Der Stoff wird dann in Deutschland ohne den Einsatz von schädlichen Chemikalien veredelt.

Die Verpackung ist plastikfrei und wird innerhalb Deutschlands mit DHL-GoGreen versendet.

Außerdem spielt das Thema Wasser als Swimwear-Label für MYMARINI natürlich auch eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz moderner Technologien ist der MYMARINI Stoffhersteller in Italien in der Lage, das Wasser mehrfach zu recyceln und es anschließend ohne gefährliche Chemikalien wieder an die Natur abzugeben. So können 62,3 Prozent des genutzten Wassers direkt in der Produktion recycled werden. Die Designs werden außerdem mit der Energie des Wassers hergestellt, denn die kroatische Nähwerkstätte nutzt Wasserkraft, die aus dem örtlichen Fluss gewonnen wird. Weitere Bestrebungen, mit der wichtigen Ressource Wasser respektvoll umzugehen, beschreibt MYMARINI hier in ihrer “Water Is Love”-Kampagne.

Aufgrund des Materialmixes von Econyl® mit Elastan sind die Stoffe bislang leider nicht vollständig recycelbar. Um den Kreislauf zu schließen und die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt weiter zu minimieren, experimentiert das Unternehmen im Moment mit spannenden neuen Materialien. Lasst mich wissen, falls ihr als Leser*innen dazu auf dem Laufenden gehalten werden möchtet.

Mehr zur Produktion findet ihr hier

Mein 5-Jahre alter Badeanzug von MYMARINI

Da ich nun bereits seit über fünf Jahren einen Badeanzug von MYMARINI besitze und diesen auch ausgiebig getestet und oft getragen habe, kann ich bestätigen: Die Qualität ist top! Ich habe damals den Summersuit in Fuchsia bestellt, der wendbar und somit sehr wandelbar ist. Genau die Farbe gibt es nicht mehr, aber dafür neue, spannende Farbkombinationen.

Den Schnitt kann ich sehr empfehlen. Die Träger sind zwar sehr schmal, jedoch hält an sich der gesamte Schnitt die Brust, nicht nur die Träger. Das Colorblocking der zwei Farben kreiert einen vorteilhaften Gesamtlook meiner Meinung nach. Die Form bietet außerdem genug Support für diverse Wassersportaktivitäten, fühlt sich aber dennoch wie ein leichter Badeanzug zum Sonnenbaden an (aber vergesst die Sonnencreme nicht, bitte :D).

Bild aus 2016

Seit fünf Jahren trage ich den Badeanzug nun schon jeden Sommer. 2016-2017 habe ich ihn sogar fast jeden zweiten Tag angehabt, da wir damals als Backpacker unterwegs waren. Der Badeanzug wurde also nicht geschont, viel aufgetragen und als Backpacker (um ganz ehrlich zu sein) nicht immer pfleglich behandelt und selten korrekt gewaschen (bitte beachtet aber die Waschhinweise auf der Webseite). Und was soll ich sagen: Der Badeanzug sieht immer noch aus wie neu! Die Farben sind brilliant wie vorher, die Nähte sitzen alle noch fest und die Form ist überhaupt nicht ausgeleiert. Der Stoff sieht auch neu und glatt aus wie vorher. Keine Risse, Fusseln oder ähnliches. Allein am Dekolleté sieht man an der Naht eine leichte Spannung, wobei ich aber dazu sagen muss, dass ich um die Brust herum über die letzten fünf Jahre zugenommen habe.

Bild von 2020

Somit kann ich sagen: Ja, der Preis für die Produkte ist gerechtfertigt. Sie werden fair und nachhaltig produziert, umweltschonend verpackt, zeitlos designt und halten wirklich sehr sehr lange. Bei korrekter Pflege natürlich noch besser, als ich es beschrieben habe.

Aufgrund meiner sehr sehr positiven Erfahrung mit Form, Schnitt, Farben und Qualität freue ich mich umso mehr, euch ein paar neue Kollektionsteile vorzustellen:

Starten wir mit dem Seatop Swim Apparel in der Farbe “earth”. Dieses sportive Sommertop kann nicht nur perfekt als Bikinioberteil getragen werden, sondern auch als Croptop mit Shorts oder Rock. Für alle, die außerdem den Brustbereich etwas mehr bedecken möchten, ist der Schnitt auch perfekt. Ich weiß genau, dass bei mir die Haut am Schlüsselbein und darunter am empfindlichsten ist und schneller mal verbrennt. Deshalb mag ich es, die Option zu haben, ein Top tragen zu können, das genau diese Stellen bedeckt. Der Schnitt bietet außerdem sehr guten Support (zum Vergleich, ich trage laut diesem Rechner hier BH-Größe 70F – klingt groß, aber testet den BH-Finder mal selber), der Stoff ist weich und die Farbe einfach sehr sehr vorteilhaft.

Passend dazu habe ich die Loose Shorts Swim Apparel auch in der Farbe “earth” kombiniert. Die Sommershorts bestehen auch aus dem gleichen Rip-Material wie das Seatop, sind super weich und zeichnen sich auch durch einen sehr sportlichen Look aus. Obwohl sie Swimshorts sind, lassen sie sich auch prima als Strand- oder Sommermode tragen. Durch die Taschen bieten sie nämlich auch einen gewissen “Streetlook”. Dazu muss ich aber sagen, dass sie sehr sehr kurz sind, nur als Hinweis, aber das seht ihr ja sehr gut auf den Bildern.

Nun kommen wir zu einem meiner neuen Favoriten, warum, erkläre ich gleich. Ich trage hier wieder einen Summersuit, diesmal in der Farbe earth und auch in dem gleichen Rip-Material wie die oben gezeigten Produkte. Dieses Modell ist kein Wendeanzug, besteht also nur aus einer Farbe und zeichnet sich durch jeweils zwei schmale Träger aus. Um die Taille herum ist der Schnitt eigentlich fast genau gleich, wie mein Summersuit in Fuchsia, den ich oben beschrieben habe (mein 5-Jahre alter All Time Favorite). Doch im Design wurde noch eine kleine Sache verändert. MYMARINI beschreibt es nicht auf der Webseite, aber für mich ist diese Änderung ein großer Vorteil: An einer Stelle hat der Badeanzug 2 Zentimeter mehr Stoff: An den Achseln vorne an der Brust, also um genau zu sein zwischen der natürlichen Falte in der Achselhöhle und am Brustmuskelansatz. Man kennt das ja oft, dass BHs in den Achselhöhlen quetschen können (meist braucht man dann ein größeres Körbchen), und bei Bikinis und Badeanzüge kann das eben auch passieren. Bei diesem Modell hier liegen aber eben zwei Zentimeter Stoff genau über dieser Stelle, was ich persönlich sehr vorteilhaft finde. So kann ich den Badeanzug auch locker als Top tragen, z.B. kombiniert mit einem Rock oder einer Jeans, ohne dass es zu sehr nach Bademode aussieht.

Am Bild oben erkennt ihr glaube ich, was ich meine.

Als nächstes trage ich den Pool Bra Stripe “seaside“. Das Material kann ich als etwas mehr “stoffig” beschreiben, also weniger wie ein typischer, sehr dehnbarer Badeanzug-Stoff, sondern etwas fester und weicher (aber dennoch komfortabel). Der Ausschnitt ist zwar sehr tief, aber die Form bietet sehr guten Halt rund um die Brust. Die breiten Träger fühlen sich auch sehr gut an und der Streifenlook schreit förmlich nach Sommer, Sonne und Sonnenschein 🙂

Dazu habe ich auch die Highwaist Shorts Swim Apparel in der Farbe “earth” getestet. Sie bestehen aus dem gleichen weichen Rip-Material wie z.B. die Losse Shorts und der Badeanzug. Der hohe Schnitt ist derzeit super angesagt und lässt sich auch wieder prima mit unterschiedlichen Tops kombinieren. Ein Nachteil war für mich nur, dass der Bund recht dünn ist, so dass dieses Bikini-Unterteil für meinen Geschmack bei mir zu sehr einschneidet. Ich glaube man erkennt es ganz gut auf den Bildern, was ich meine.

Retreat-Wear

Dazu freue ich mich, die Retreat-Wear von MYMARINI vorstellen zu können. Das ist leicht fallende, lockere Mode, die man perfekt vom Strand zu Strandbar tragen kann. In dieser Kollektion finden sich luftige Hosen, weich fallende Kleider, leichte Tops und süße Shorts aus Bio-Baumwolle.

Hier trage ich die Island Bluse in Weiß aus Bio-Baumwolle. Der Schnitt ist ein richtiger “Mia-Schnitt”: lockere Passform mit einer Schleife, die man vorne enger oder lockerer binden kann. Perfekt luftig, um sich in der Sonne vor zu vielen Sonnenstrahlen zu schützen und als Allrounder perfekt für das Dinner am Abend.

Dazu trage ich die Summer Breeze Pants in der Farbe “earth”. Die Culotte-Passform kommt auf meinen Bildern nicht so gut rüber, da es an dem Tag sehr windig war 🙂 Aber sie hat einen kurzen Schnitt, liegt super angenehm um die Taille herum und ist sehr weich. Diese Hose sehe ich als echten Allrounder für einen Spaziergang in der City, für einen Nachmittag im Park oder eben für einen sonnigen Tag am Strand.

Hier trage ich die Relax Pants in Weiß und der Schnitt ist soooo schön! Ich hätte die Hose gerne in allen Farben, haha 🙂 Super weich, vorteilhaft, angenehm an der Taille, trotzdem nicht zu weit – einfach die perfekte Sommerhose! Zur Referenz: Ich bin 177cm groß und für mich ist die Länge perfekt.

Die passende Größen und Styles

Ich hoffe, die kleine Übersicht und Reviews waren hilfreich! Ich kann immer empfehlen, nach Schnitten zu schauen, die man eh bereits gerne trägt und sich nicht selbst Formen oder Designs “aufzudrängen” nur weil sie im Trend sind. Wenn mir High Waist nicht gefällt oder steht, heißt das nicht, dass sich andere damit nicht super wohl fühlen. Wer sich eher mit Neckholder-Tops wohl fühlt, könnte zum Beispiel mit dem Gracetop von MYMARINI glücklicher werden. Die “richtigen” Schnitte für bestimmte Körperformen werde ich nicht teilen. Diese Einteilung in “perfekter” Bikinibody oder “der richtige Badeanzug für deine Figur” mag ich nicht. Der Fokus liegt mir dabei immer zu sehr auf dem Wort “kaschieren”. Stattdessen will ich lieber, dass man sich im Badeanzug wohl fühlt, oder so wohl wie möglich. Leider struggeln so viele damit, am Strand unbeschwert schwimmen zu gehen, nur wegen irgendwelchen toxischen Beauty-Standards, die eh niemand ohne Photoshop erreicht. 

Ich selbst muss zugeben, dass ich bei den Fotos hier erst viel zu selektiv war. Ich habe so viele Fotos erst gar nicht ins Bearbeitungsprogramm gezogen, da man entweder Cellulite oder Röllchen gesehen hat. Das hat mich so sehr an mir selbst genervt. Ich musste richtig aktiv versuchen, meine Filterbrille abzunehmen und das ganze Bild zu betrachten, anstatt nur ein paar Millimeter, die mich zweifeln lassen haben. Außerdem photoshoppe ich keine Cellulite oder Röllchen weg, so dass am Anfang sehr viele Bilder direkt im Papierkorb landeten. Nach ein paar Tagen habe ich mich aber nochmal durch alle Bilder gewühlt und ein paar mehr ausgewählt, die ich schön fand, aber vor ein paar Jahren niemals hochgeladen hätte.

Und ja: Die Bilder sind immer noch selektiert. Ich habe nicht zufällig zehn Fotos von der Speicherkarte ausgewählt. Natürlich zieht es mich eher zu den vorteilhaft posierten Bildern und zu Fotos, auf denen das Licht eher weich auf meine Haut fällt. Aber ein Foto, wie das über diesem Text, wäre wirklich vor ein paar Jahren aussortiert worden. So so schade, denn es versprüht doch so viel Lebensfreude, oder?

Was ich aber eigentlich teilen wollte: Hört nicht auf vermeintliche Tipps zu “The perfect bikini for your bodyshape” wo mit Birnen- oder Dreiecks-Vergleichen gearbeitet wird. Es geht darum, dass der Badeanzug gut sitzt und man sich wohl fühlt. Für manche taugt z.B. ein Badeanzug nicht, weil er zu kurz für einen längeren Oberkörper ist. Oder ein Top ist zu eng für die Brustform. Das ist einfach immer super individuell.

Zur besseren Einschätzung, welche Größen am besten passen, gibt es auf MYMARINI die Größentabelle. Wenn man zwischen zwei Größen schwankt, ist vor allem die Körpergröße entscheidend. Wer über 1,75m groß ist, sollte dann eher die größere Größe wählen.

Dazu empfehle ich bei Unsicherheiten auch, immer das MYMARINI-Team anzuschreiben. Das habe ich so am Anfang gemacht, als ich mir unsicher war, und genau die richtigen Styles vorgeschlagen bekommen. Dazu gibt es manchmal selbst bei gleichen Designs Unterschiede zwischen den Farben. Die hellen Farben sind oft etwas weicher und daher ein bisschen elastischer. Dunkle Farben wie schwarz und navy sind fester und fallen daher gefühlt etwas kleiner aus. Wenn ihr zwischen zwei Größen schwankt, wählt also bei dunklen Farben eher die größere, bei hellen Farben eher die kleinere Größe.

Die Modelle sollten bei der Anprobe im Trockenem wie eine zweite Haut, eng anliegend, sitzen. Später im Wasser entspannt sich der Stoff etwas, leiert aber nicht aus. Ich trage auf allen Fotos Größe M.

Alle Modelle, die sehr guten Support bieten und für Wassersport geeignet sind, findet ihr hier. Ansonsten findet ihr in der Händlersuche auf MYMARINI alle Läden, die MYMARINI-Kollektionen führen. 

Damit ihr euch ein noch besseres Bild von den Modellen machen könnt, teile ich hier noch ein paar weitere Tragebilder:

 

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