& (6)So, ich hab mir jetzt mal ne Woche Urlaub gegönnt. Urlaub vom Bloggen, Fotos machen und Schreiben (abgesehen von Instagram-Snaps). Bevor ich wieder durchstarte, möchte ich euch aber noch ein kurzes Update zum großen Hochzeits-Trara geben. Aber natürlich auch, was sonst so die letzten Tage los war und wir uns in New York vorgenommen haben!

Hochzeit: Ich wollte euch noch kurz ein bisschen was zur Hochzeit erzählen. Wir sind letzte Woche am Donnerstag Abend in New York gelandet und vom Flughafen direkt zum Tuxedo-Verleih für Jesse. Damit stand sein Outfit. Mein Kleid und meine Schuhe waren noch mit FedEx unterwegs. Nach großem Bangen kamen dann beide Pakete zum Glück rechtzeitig Freitag Vormittag an und oh Wunder, alles hat gepasst. Manchmal kann Online-Shopping ein echter Traum sein!

Freitag Abend ging es dann zum Rehearsal-Dinner, das Probe-Dinner sozusagen. Wobei nichts wirklich geprobt wurde. Es gab Wein, Bier und ein echt leckeres Essen. Dazwischen viele Reden, Fotos und noch mehr Essen. Eine kleine Aufwärm-Feier also, vor der großen Party am nächsten Tag. Getragen habe ich ein 2nd Hand-Kleid mit neuen veganen Schuhen von Susi Studio, aus recycelten Materialien hergestellt (siehe unten), sowie eine vintage Clutch von meiner Oma.

susi studio (1 of 1)

Am Samstag ging es für Jesse bereits um 13 Uhr los, da er Teil der Bridal Party war, also einer der acht Trauzeugen (die Hochzeit war auf 19 Uhr angesetzt). Ich wollte unbedingt meine Haare glätten, wusste aber, dass das nicht einfach sein würde. Deshalb habe ich mich, sobald Jesse aus dem Haus war, an den Makeup-Tisch gesetzt, mit Adapter-Steckern und komischen Hitzeschutz-Cremes auseinander gesetzt, und versucht, meine Locken glatt zu bekommen. Das hat so, naja sagen wir mal, so mittelmäßig hingehauen. Am Ende hat mir dann Jesses Mutter geholfen. Dann noch eine dicke Make-up-Schicht draufgeklatscht und schwups, da war es schon 17 Uhr. Zeit, um zur Location zu fahren.

Die Hochzeit und die Party fanden in einem schicken Country Club hier auf Long Island statt. Die Zeremonie war wunderschön, draußen auf der Wiese, unter einer Chuppah, mit Live-Band und weißen Blumen überall als Deko. Und dazu 3 Fotografen und 2 Kamera-Männer!

Danach gab’s drinnen die Cocktail-Hour mit richtig leckeren und deftigen Snacks (Sushi, Gemüse, Steak, etc.), sowie natürlich Cocktails. Kurz darauf öffneten sich die Türen zum Festsaal und eine 15-köpfige Band empfing die Gäste mit Can’t Stop The Feeling von Justin Timberlake. Die Band war unglaublich! Die Stimmung war auf einen Schlag so voller Party-Laune, dass alle ihre Sakkos oder Taschen abwarfen und auf die Tanzfläche strömten. Eigentlich war so gut wie kein Stuhl an den Tischen besetzt. Alle Lieder, egal ob von Beyonce, Black Eyed Peas & Co., wurden Live gesungen und waren so gut!!! Es wurde bis zum Umfallen getanzt, eine Hammer Party. Dass das Essen erst um 23:30 Uhr kam, hat nicht gestört. Wie auf einem Konzert wollte niemand ein Lied auf dem Dancefloor verpassen. Und Snacks gab es zwischendurch eh genug, niemand ist verhungert. Es gab zwei kurze Pausen der Band für ein paar weitere Reden, aber die meisten wurden schon auf dem Rehearsal Dinner vorgetragen.

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In der Einladung stand übrigens 1:30 – 2:45 Afterparty. Fand ich erst lustig, diese genaue Zeitangabe, aber es hat Sinn gemacht. Gegen 1 Uhr nachts hat die Band dann zusammengepackt und es ging in einen anderen, kleineren Raum mit kleinerer Tanzfläche und DJ. Gegen 2 haben Jesse und ich aber dank Jetlag endgültig schlapp gemacht. Das war eine Party, die ich nie vergessen werde! Klar, die Location war unglaublich schick, das Essen war geil, die Getränke vom Allerfeinsten (Grey Goose Wodka etc.), aber was die Party so besonders gemacht hat, war die ausgelassene Stimmung und die Hammer-Band! Leider werde ich die für meine Hochzeit nicht buchen können, denn die alleine hat 30.000 Dollar gekostet! Damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt, warum die Band für diesen Preis aber gerechtfertigt ist, habe ich meine Snapchat-Story abgespeichert und als Unlisted auf YouTube hochgeladen (aber wegen Snapchat ist die Quali nicht prickelnd, seid gewarnt!):

Übrigens zum Dresscode: Ja, es war wirklich schick, fast alle Frauen trugen schwarze lange Kleider. Da lag ich mit meinem total richtig. Ich habe mir 2nd Hand ein Kleid vom nachhaltigen und fairen Label The Reformation gekauft und mit einer vintage Perlentasche von meiner Oma und alten Wedges (ich musste sehr hohe Schuhe tragen, da das Kleid sehr sehr lang ist) kombiniert. Ich werde noch einmal extra Fotos vom Kleid machen. Auch vom Outfit vom Rehearsal Dinner. Wir hatten an beiden Abenden keine Kamera dabei.

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Wuiiii das wurde ein längerer Text als geplant…so noch kurz zu unserem Abstecher nach Florida: Jesses Oma wohnt dort und wir haben sie für fünf Tage besucht. Tagsüber habe ich ganz normal gearbeitet und dann nachmittags Zeit mit ihr, am Pool oder kurz am Strand verbracht. Die unglaublich tollen Sonnenuntergänge konntet ihr ja schon auf Instagram bewundern 🙂

Jetzt sind wir wieder auf Long Island gelandet und planen nächste Woche ein paar Tage in der City zu verbringen, hauptsächlich in Manhattan und in Brooklyn. Denn es steht auch etwas ganz besonderes an. Das verrate ich aber in einem Extra-Post. 

Es freut mich übrigens, wie viele von euch via Snapchat & Co. während der Hochzeit mitgefiebert haben, ihr euch über mein Fair Fashion Black Tie-Outfit gefreut habt und mir Kommentare geschickt habt. Danke!!!

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6 comments
  1. Wow, die Band ist ja wirklich der Hammer 🙂
    Ich finde deine Outfits unheimlich schön und vor allem wie schick und gleichzeitig nachhaltig du unterwegs warst – Mega toll und inspirierend! 🙂
    Genieß’ deine Zeit weiterhin,
    Jenny