Monday October 1st, 2018
Warum wir es uns nicht leisten können, unpolitisch zu sein

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Ich stimme zu.

4 Comments

  • nic says:

    Das Video ist ja sehr interessant. Wir finden mit Brexit hier daß das “rassistische Element” so oft von Fußballhooligans in England kommt. Die haben sich scheinbar seit Jahren organisiert, tatsächlich auch auf internationaler Ebene, weil niemand dem so richtig Aufmerksamkeit geschenkt hat. In GB war das ganz genau so daß sie sich jahrzehntelang vorgebetet haben daß es ja so ein weltoffenes und tolerantes Land sei, aber als das im Referendum getestet wurde stellte sich heraus wieviele rechtsextreme Rassisten bisher einfach nur den Mund gehalten hatten. Für AfD = Ukip. Und die Politik orientierte sich postwendend an Ukip um “populär” zu bleiben…weil ihnen das ja nicht passieren könne daß sie in den Faschismus abrutschen, sie haben ja schließlich völlig alleine den 2, Weltkrieg gewonnen…
    Die Alliierten, und v.a. Russland werden dabei nur äußerst beiläufig bis gar nicht erwähnt.
    So hatten wir einen Wahlkampf in dem Wähler befragt wurden ob sie es vorziehen würden wenn das Parlament nichts mit den Brexit-Entscheidungen zu tun hätte und das vom Kabinett und v.a. Theresa May allein entschieden würde weil das einfacher wäre – die Wähler mußten die Politiker daran erinnern daß sie sich als parlamentarische Demokratie bezeichnen und daß ihr Vorschlag “Faschismus” genannt wird,.
    Hier in Schottland werden immer mehr Menschen aktiv weil sie sehen wohin das führt und nichts damit zu tun haben wollen – sie werden dafür von der englischen Presse und Politik (zu der hier auch Labour und die Konservativen in Schottland gehören, die bekommen ihre Befehle aus London) zu Nationalisten abgestempelt (weil sie sich so darum sorgen das schottische Erdöl zu verlieren, die Menschen interessieren sie nicht) und als Extremisten beschimpft, dabei ist es genau spiegelverkehrt. Eine bewährte Taktik ihres “Freundes” in den USA.
    Wir hoffen auf einen immer engeren Schulterschluß der schottischen Gesellschaft gegen all das und ich bin am 6. Oktober in Edinburgh auf der Demo, u.a. aus diesem Grund. Wie dereinst für “Make poverty history” und “Not in my name” (=Irakkrieg). Das stille Kämmerlein reicht heutzutage nicht mehr aus. #ichbinhier

  • Jana says:

    Mia, ich finde es großartig, dass nun dein erster, politischer Artikel kam. Und du sprichst super wichtige, interessante Sachen an. Vor allem weil du auf eines der essentiellen Probleme eingehst: Rassismus. Danke dafür!

  • Anonymous says:

    Ich finde es sehr gut, dass jetzt auch ein politischer Post kommt! 🙂 Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du angesprochen hast: dass man sich selber irgendwie als politisch sieht, eine eigene Haltung hat, aber irgendwie die passende Ausdrucksform fehlt, um das auch passend nach außen zu kommunizieren. Umso wichtiger finde ich daher eure Aktion. Sehr interessant finde ich auch das “blue eyes experiment”, dazu gibt es auch die sehr empfehlenswerte zdf-Doku “Der Rassist in uns”, die zeigt, wie schnell Vorurteile und othering entstehen.

  • Micha says:

    Vielen Dank für den tollen Artikel und dass du bei der Aktion mitmachst!! Ich kann noch sehr den Podcast “halbe Katoffl” empfehlen, bei dem Leute zu Wort kommen, die in Deutschland aufgewachsen sind und Migrationserfahrung haben (dann weiß man auch wem man z.B. folgen kann, im den eigenen Instafeed aufzumischen). Das Buch “Americanah” und den TED Talk “a single story” Von Chimamanda Ngozi Adichi fans ich auch ganz toll! Liebe Grüße Micha (weniger ist fair)