April 7, 2017
Kyoto Travel Guide
– Food, Accommodation & Sightseeing
Kyoto Travel Guide

(English version below)

Daaanke für euer mega liebes Willkommen-Zurück-Feedback!!! Ich weiß, es klingt so mega cheesy, aber ich habe mich wirklich soooooo darüber gefreut, zu lesen, dass ihr bei allem so mitgefiebert habt und aber auch gespannt seid, wie es weiter geht!! Wie gesagt, kommt jetzt erst einmal noch ein bisschen purer Travel-Content, bis ich hier in Berlin wieder richtig angekommen bin. Heute geht es deshalb mit unserem Aufenthalt in Japan weiter:

Für uns war klar, in unseren zehn Tagen Japan muss neben Tokio noch ein zweiter Stopp in dem Land her. Nach ein bisschen Recherche fiel die Entscheidung auf Kyoto – die zweit beliebteste Stadt für Touristen in Japan. Dort sind unzählige Tempel und Schreine zu finden, man stößt auf alte Viertel mit japanischen Holzhäusern, mit Glück auch auf echte Geishas, und für Foodies ist es das Mekka schlechthin.

Diesmal hat Jesse unsere Tour geplant und vollgepackt. Ok, nicht ganz so voll. Denn es war echt richtig kalt, so dass wir oft in Cafés oder Geschäften Halt machen mussten, um uns aufzuwärmen. Ich war wieder einmal begeistert von der Stadt und habe alle wichtigen Adressen und Tipps für euch in meinem Kyoto Travel Guide aufgeschrieben. Für alle, die es erstmal nicht nach Kyoto geht vielleicht trotzdem spannend, weil ich viele stimmungsvolle Bilder eingebaut habe:

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When we decided to spend 10 days in Japan, we knew that we had to visit at least one other place in the country besides Tokyo. After a bit of research, we decided on Kyoto – the second most popular city for tourists in Japan. There are countless temples and shrines, old neighborhoods with Japanese wooden houses, and if you are lucky you will see a real geisha, and for foodies it is an absolute Mecca.

This time Jesse planned our tour. It wasn’t such a marathon city tour because it was really really cold, so we often had to stop in cafes or shops to warm up. I was once again very impressed by the city and wrote down all the important addresses and tips for you in my Kyoto travel guide:

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Transport – How to get from A to B

Wir haben uns wie hier schon detailliert beschrieben in Vietnam einen JR Pass gekauft und konnten so mit dem Schnellzug von Tokio nach Kyoto düsen. Das war sehr komfortabel, einfach und wirklich schnell! Am Bahnhof in Kyoto angekommen haben wir erst einmal ein paar Sachen im Schließfach verstaut, da wir noch nicht im Airbnb einchecken konnten.

Als nächstes stand das Abenteuer Busfahrt an. Die Verbindung zu unserer ersten Station (ein berühmtes Nudelhaus) haben wir zwar als Screenshot gespeichert, doch es fiel uns nicht so leicht, den richtigen Bus dann wirklich zu finden. Mit ein bisschen Rumfragen und Hand-und- Fuß-Kommunikation, sowie der Screenshots, standen wir dann endlich vor der richtigen Linie. Dann kam der nächste verwirrende Teil: In Kyoto steigt man nicht vorne beim Busfahrer ein und zahlt – nein man steigt hinten ein. Das ist insofern unpraktisch, als dass man dann beim Aussteigen vorne raus muss, um zu bezahlen. Das bedeutet, sich durch einen kleinen Gang durch die ganzen Leute im Bus durchzuquetschen und vorne durch die schmale Tür auszusteigen. Ich hätte das gerne vorher gewusst, dann hätten wir uns mit den Rucksäcken nicht ganz hinten im Fahrzeug gesetzt 😛

In unseren 2,5 Tagen Kyoto sind wir meistens Bus- aber auch Zug gefahren und haben dabei immer unseren Pasmo aus Tokio verwendet. Zum Glück hatten wir Pocket-Wifi von unserem Airbnb, so dass wir immer schnell Verbindungen auf Google Maps raussuchen konnten. Die waren zwar alle auf Japanisch, aber irgendwie haben wir es trotzdem hinbekommen 🙂

Im Frühling bis Herbst macht es Sinn, Fahrräder zu mieten, das habe ich zumindest gelesen. Aber als wir da waren, war es Winter. Es hat geschneit und war manchmal richtig eisig kalt. Für uns fiel die Option deshalb weg, ich wollte sie aber trotzdem genannt haben!

An einem Abend haben wir sogar mal ein Taxi genommen, da die Verbindung vom Restaurant zu unserem Apartment nicht ideal war. Wie gesagt, es war kalt und wir wollten schnell heim 🙂 Die Fahrt war überraschenderweise aber gar nicht so teuer (790 Yen für 3,2 km).

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As I have already described in detail, we bought JR passes while we were in Vietnam so we could take the bullet train from Tokyo to Kyoto. This was very comfortable, easy and really fast! When we arrived at the station in Kyoto, we first stowed a few things in the locker, since we had our big backpacks and could not check into our Airbnb until the afternoon, but did not want to schlepp the big bags with us.

After that we were off to the next adventure: the bus ride. We saved the connection to our first stop, a famous noodle house, as a screenshot, but it was not so easy to find the right bus. With a bit of asking around and some skilled hand-and-foot communication, as well as the screenshots, we were finally waiting in the correct place. Then came the next confusing part: in Kyoto you do not get in in the front of the bus and pay the driver – instead, you get in at the rear. This is impractical as you have to get out at the front and pay as you leave. This means that you have to squeeze through a small passage through all the people in the bus and get out through the narrow door in the front. I would have liked to know this before, then we would not have put the backpacks in the back of the bus : P

During our 2.5 days in Kyoto we mostly rode the buses, but also took the trains and always used our Pasmos. Fortunately, we had Pocket Wifi from our Airbnb, so we could always use Google Maps to search for the best connection. They were all in Japanese, but we somehow managed 🙂

From spring to autumn, it makes sense to rent bikes, at least according to what I have read. But when we were there, it was winter. It snowed and was just too cold for bike riding. For us, bikes just weren’t a realistic option, but I wanted to mention it anyway!

On one evening we even took a taxi, since the connection from the restaurant to our apartment was not ideal. As I said, it was cold and we wanted to get home quickly and it was our anniversary so we thought we could treat ourselves 🙂 However, the trip was surprisingly not so expensive (790 Yen for 3.2 km).

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Accommodation: Where to Stay

In Kyoto haben wir uns wieder für ein Airbnb entschieden. Das war für uns am günstigsten (40$ pro Nacht), einfachsten und es gab wieder Pocket-Wifi! In der Beschreibung von unserer Wohnung hieß es in den Reviews, dass es schnell mal kalt werden kann. Bei uns hat die Heizung bzw. die Klimaanlage funktioniert, aber wenn ihr im Winter in Kyoto unterwegs seid, müsst ihr euch auf zugige Zimmer/ Apartments gefasst machen. Denn da es im Sommer sehr heiß und schwül wird, sind die meisten Häuser so gebaut, dass möglichst viel Luft durch die Gebäude zieht.
Wir haben in Gion übernachtet, und auch hier fand ich unsere Lage wieder super angebunden und zentral!

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In Kyoto we again decided to book an Airbnb. This was the cheapest option ($40 a night), easiest and there was Pocket Wifi! Some of the reviews of the apartment said that it can quickly get cold. We had no problem with this and the heating and/or air conditioning worked, but if you are in Kyoto in the winter, you have to be prepared for drafty rooms/apartments. Since it is very hot and humid in the summer in Kyoto, most of the houses are built in such a way to let as much air as possible flow through the buildings. We stayed in Gion, and again I found our location great, it was well connected and central!

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Sightseeing

In Kyoto gibt es sehr viel zu tun und unsere 2,5 Tage waren eigentlich viel zu wenig. Wir wollten aber noch ein paar Tage in Tokio verbringen und in Kyoto war es wirklich bitterkalt als wir da waren. Viel rumlaufen war also nicht, obwohl ich ausgiebige Spaziergänge in dieser wunderschönen Stadt wirklich empfehlen kann! Hier eine Liste der Orte, die wir besichtigt haben und die ein Besuch wert sind:
 Nijo-Castle: Nicht so stark besucht wie vielleicht die anderen Tempel und Attraktionen, aber wir sind insbesondere wegen des Matcha-Cafes dort hin! Der war zwar wirklich gut, aber im Vergleich zu anderen Matcha Cafes ok. Trotzdem hatte ich eine gute Zeit an der Burg, es gab auch eine coole Aussicht, aber kein absolutes Muss, wenn ihr sehr wenig Zeit in der Stadt habt.

–  Kinkaku-ji Tempel: Ein sehr beliebter mit Blattgold überzogener buddhistischer Tempel. Auch der Park darum herum war wunderschön!

 Koto-in Tempel: Ein kleinerer Unter-Tempel mit einem schönen Garten. Besonders beeindruckend fand ich hier den Eingang, der der von riesigen Bambusbäumen umsäumt ist.

–  Tenryu-ji Tempel: Wieder ein Tempel, denkt ihr wahrscheinlich, jedoch findet ihr in diesem eins der besten japanischen Veggie-Restaurants, das Shigetsu (mehr dazu in meinem Kyoto Food-Guide). Außerdem seid ihr dann direkt am:

–  Bamboo forest: Ich glaube diese ist eine der berühmtesten Attraktionen in Kyoto, vielleicht sogar Japan! Auf jeden Fall auch in echt sehr beeindruckend, aber ich muss dazu sagen, dass ich mir den “Wald” größer vorgestellt hatte, als er dann im Endeffekt war. Und natürlich war es sehr voll. Für Bilder ohne Leute im Hintergrund müsste man sehr früh kommen.

–  Fushimi-Inari-Taisha-Schrein: Ich glaube nur diese Attraktion toppt den Bambus-Wald. Die scharlachroten Tore hat vielleicht jeder schon einmal auf Instagram, Pinterest oder in Reisemagazinen entdeckt. Tausende dieser sogenannten Torii führen einen den Berg nach oben zum Schrein und sind auch wirklich in echt sehr beeindruckend! Hier gibt es dementsprechend viele Foto-Optionen, da hier zwar viele Menschen unterwegs sind, es aber anscheinend nicht alle nach oben schaffen. Oben war es leerer!

–  Food market Nishiki Market Shopping Street : Hier war sehr viel los als wir da waren, vielleicht, weil der Markt überdacht ist? Wir haben hier sehr leckere japanische Süßspeisen z.B. aus schwarzem Sesam und Bohnen gefunden. Es gibt aber auch viele deftige Snacks. Außerdem gab es ein paar Stände, wo wir schöne Souvenirs gekauft haben, wie z.B. Stempel mit japanischen Schriftzeichen und deren amüsante englischen Übersetzungen

–  Erkundet auch einfach die Stadt ein bisschen. Wir waren in Gion natürlich unterwegs und rund um Kamiyacho und Ninenzaka.

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In Kyoto there is a lot to do and our 2.5 days were actually much too little. We wanted to spend a few more days in Tokyo and in Kyoto it was really bitterly cold when we were there. A lot of walking around was not in the cards, although I can recommend extensive walks in this beautiful city! Here is a list of the places we visited and think are worth a visit:

–  Nijo-Castle: not one of the main tourist attractions, but we went there to visit the Matcha cafe, which actually wasn’t sooo great. I still liked our time there, but it’s not a must if you have a limited amount of time in the city.

–  Kinkaku-ji Tempel: one of the main attractions for tourists with lots of visitors coming to see the gold leaf covered Buddhist temple. The park around it was beautiful!

–  Koto-in Tempel: a smaller temple with a pretty garden. The entrance is especially impressive due to the big bamboo next to it!

 Tenryu-ji Tempel: another temple, but in this one you find one of the best vegetarian Japanese restaurants, Shigetsu (you can read more about it in my Kyoto Food-Guide). In addition to the amazing restaurant, you are right at the:

–  Bamboo forest: Probably one of the most famous sites in Kyoto! Be aware, the bamboo “forest” is a lot smaller than I imagined it and quite full. You have to come super early if you want pictures with no people in it as it is a quite popular site!

 Fushimi-Inari-Taisha-Shrine: I think only this attraction was more popular than the bamboo forest. You have probably seen these famous orange gates somewhere, either on Instagram, Pinterest or in travel magazines. Thousands of these Torii lead you up the hill to the shrine and are just as impressive in real life as on photos! Speaking of which, there are actually a lot of photo opportunities, even though there are always a lot of people around, but not all seem to make it all the way up. It was empty up at the hill!

Food market Nishiki Market Shopping Street: It was very busy when we were there, maybe because the market is covered? We had a very delicious Japanese dessert made from black sesame and beans. But there are also many hearty snacks. There were also a few stalls where we bought beautiful souvenirs, such as stamps with Japanese characters and their amusing English translations

– Also don’t forget to also explore the city and wander a bit. We walked (until our feet froze off) around in Gion, Ninenzaka and Kamiyacho. 

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Food – Where to eat (including vegan and vegetarian options)

Die japanische Küche ist nicht wirklich vegan- oder gar veggie-freundlich, finde ich. Überall versteckt sich zumindest irgendwie Fisch oder Ei in den Gerichten. Ich wollte aber unbedingt nur Japanisch essen, während wir in dem Land waren! Deshalb habe ich mich dann umso mehr gefreut, wenn wir dann trotzdem leckere, japanische Veggie-Gerichte gefunden haben! Da ich wirklich köstlich begeistert war, habe ich einen eigenen Blogpost zum Thema Vegan Food in Kyoto verfasst. Klickt euch also da am besten durch, dort erfahrt ihr auch die Preise der Restaurants 🙂

Ansonsten ist Kyoto wirklich ein Food-Mekka! Es gibt dort so viele gute Restaurants. Meistens wird man eh nicht enttäuscht, egal in welches Lokal man geht, da die Köche alle Perfektionisten sind. Zumindest war das mein Eindruck. Für Vegetarier empfehle ich wie schon erwähnt meinen Guide, sowie die Seite Happy Cow.

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Most Japanese cuisine is not really vegan or veggie-friendly in my opinion. There is almost always some sort of fish or egg hiding somewhere in the dish. But while we were there, I really to eat only Japanese food! That’s why I was all the more pleased when we found delicious, Japanese veggie dishes! Since I was really excited about this, I wrote my own blog post about the topic vegan food in Kyoto. So check it out, there you can also see the prices of the restaurants 🙂

Otherwise, Kyoto is really a food mecca! There are so many good restaurants. Usually you won’t be disappointed anyway, no matter where you go, as the chefs are all perfectionists. At least that was my impression. For vegetarians, as I mentioned, I recommend my guide, as well as Happy Cow

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Ich hoffe, der Guide hat euch gefallen. Wir hatten trotz ungemütlichem Wetter (und wir hatten ja nur Sneaker dabei) eine tolle Zeit und ich will unbedingt zurück. Wenn die Flüge nach Japan nicht so teuer wären, würde ich jetzt schon meine nächste Reise dorthin planen. Denn so verrückt teuer ist das Land als Tourist nicht. Aber dazu berichte ich bald mehr in meiner Weltreise-Budget-Übersicht!

PS: Unten seht ihr ein paar Frauen in Kimonos. Das ist bei den asiatischen Touristen anscheinend eine beliebte Aktivität, sich einen Kimono auszuleihen und damit die Tempel zu besichtigen. Wollte ich nur kurz als Fun Fact ergänzen 🙂

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I hope you liked this Kyoto travel guide. We had a great time in spite of uncomfortable weather (and we only had sneakers with us) and I absolutely want to go back. If the flights to Japan were not so expensive, I would already be planning my next trip there. Because is the country is not as crazy expensive as a tourist as I had expected. Soon I’ll publish a post summarizing my expenses during my trip around the world!

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