September 20, 2017
Ethical Fashion Show & Neue Haar-Trends mit Grundig

(Anzeige / Ad – Blogpost mit Grundig & Lillika Eden)

Was macht eine Fair-Fashion-Bloggerin auf der IFA, fragt ihr euch vermutlich?

Bereits im letzten Jahr hatte ich die Chance, mit Grundig die Internationale Funkausstellung zu besuchen und mehr über das Motto #RespectFood zu erfahren.

Für Grundig ist #RespectFood ein sehr leidenschaftliches Thema. Laut Schätzungen zufolge sollen 359 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr pro Haushalt verschwendet werden. Grundig unterstützt seit 2016 die Non-Profit-Organisation Food For Soul sowie seit kurzem das Startup Toast Ale, das aus Brot, das ansonsten normalerweise weggeschmissen wird, obwohl es noch gut und verzehrbar ist, Bier herstellt.

 

Dieses Jahr stand auf meinem Programm jedoch nicht Food, sondern Fashion. Essen lässt natürlich eigentlich immer mein Herz höher schlagen, als jedes Kleidungsstück. Doch als ich das Fair Fashion Label Lillika Eden aus Berlin auf der Einladung entdeckte, sowie Hair-Styling mit Serena Goldenbaum, steigerte sich meine Vorfreude enorm! Heute gibt es also ein paar News aus der Beauty-Front von Grundig, sowie weiter unten ein spannendes Interview mit Lillika-Eden-Gründerin Julia Schmidt, die ich zwischen ihren Fashion-Shows kurz zu ihrem Business und zum Thema Fair Fashion auslöchern durfte.

Claudia Hoellwarth begrüßt uns kurz vor der Show am Styling-Stand. Bereits letztes Jahr durfte ich die super sympathische Marketing-Managerin von Grundig kennenlernen.
Anschließend wurden uns die Haarstyling-Neuheiten von Grundig vorgestellt. Unter anderem der Rolling Crimper, der mit rotierenden Stylingrollen für ein gleichmäßiges Ergebnis sorgt.

 

 
Hairstyling-Session mit Grundig und Serena Goldenbaum

Los ging es also mit der Styling-Session mit Makeup- und Hairstylistin Serena Goldenbaum, die für einen natürlichen, aber dennoch schicken Beauty-Look bekannt ist. Ihr Mini-Workshop bestand aus drei Teilen: Volumen für feines Haar, geschmeidige Locken und Styling-Tipps für kurzes Haar:

1. Voluminöses Haar mit rollendem Krepp-Eisen?

Der Produktneuheit, dem Rolling Crimper HD 6535 von Grundig, stand ich erst sehr skeptisch gegenüber. Gekrepptes Haar sehe ich jetzt nicht als DEN Beauty-Trend 2017 oder 2018. Doch Serena erklärte uns, wie sich durch gekrepptes Haar versteckt unter dem Deckhaar perfekt Volumen aufbauen lässt. Die rotierenden Stylingrollen sorgen für ein gleichmäßiges Ergebnis, auch am Hinterkopf, wo man ja ansonsten schlecht hinkommt.

Serena startet die Crimper-Abschnitte ganz unten an den Nackenhaaren. Danach arbeitet sie sich Schicht für Schicht Richtung Deckhaare nach oben. Dazwischen lässt sie immer eine nicht-gekreppte Haarpartie, damit die Zick-Zack-Locken nicht durchschimmern. Das Deckhaar lässt sie glatt und schafft so starkes Volumen im feinen Haar, ohne Extensions oder ähnliches.

Die Keramikbeschichtung der Stylingrollen sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sowie einfaches Gleiten der Krepp-Rollen. Abgerundete Kanten und leichtgängige Rollen verteilen den Druck gleichmäßig auf dem Haar ohne es zu strapazieren. Die Temperatur ist individuell wechselbar zwischen 170 und 210 Grad Celcius.

Release Date: Circa Ende des Jahres!

 

2. Die Lockenmähne zähmen

Für Lockenschöpfe wie mich kam der Volumen Lockenstab HD 5530 zum Einsatz. Oh je, und wieder kam Skepsis bei mir auf. Ich will einfach ehrlich sein, mit Locken kommen die meisten (sogar Profi-) Stylisten einfach nicht klar und ich habe selbst schon erlebt, wie mir mal bei einem Event alle Haar geglättet wurden, nur um dann mit einem Lockenstab neue, gezähmte Locken reinzumachen. Ich bevorzuge es, wenn die eigene Haarstruktur geschätzt und mit Styling unterstützt und nicht komplett verändert wird. Das ist zum Glück auch Serenas Ansatz und mit Bloggerin Eva zeigte sie, wie sie aus aufgeplusterten Wellen (Luftfeuchtigkeit sei Dank, I feel you Eva!), geschmeidige Locken zaubert, ohne die Haarstruktur zu verändern. Überzeugt euch selbst:

Der Lockenstab soll bei glatten Haaren für Volumen und bei Naturkrause für geschmeidige Locken sorgen. Der Stab ist selbstdrehend, so dass die Bürsten nicht im Haar hängen bleiben. Der Vorher- und Nachher-Vergleich oben zeigt das Ergebnis.

3. Pepp für kurzes Haar

Bloggerin Vivien kam mit einem frischen Kurzhaarschnitt, dem sich Serena auch gleich annahm: Mit dem Curl Sensation Hairstyler HS 6430, inklusive Protect Zone Silikon-Einsatz, startete sie wieder am Nacken und kreierte viele kleine Locken rund um den Schopf.

Wieder lässt Serena die Deckhaare relativ glatt, lockt nur die Spitzen und schafft so einen voluminösen, aber schicken Look.

Der Lockenstab Curl Sensation Hairstyler HS 6430 kommt inklusive eines Protect Zone Silikon-Einsatz. Dieser schützt die empfindlichen Haarspitzen vor Hitze und vereinfacht das Styling.

 

Zuletzt konnte ich noch direkt ein paar Fragen an Claudia Hoellwarth stellen:

  • Wie wichtig ist das Thema Nachhaltigkeit bei Grundig und wie wird es umgesetzt?
    Für Grundig ist das Thema Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir investieren seit Jahren in die Produktion von energie- und wassereffizienten Haushaltsgeräten und mit RespectFood setzen wir uns zudem aktiv gegen Lebensmittelverschwendung ein. In unseren Kühlschränken haben wir beispielsweise Fächer, die die Haltbarkeit von Obst und Gemüse dank intelligenten Funktionen deutlich verlängern. Zudem haben wir auf der IFA eine Waschtrommel aus 60 recycelten PET-Flaschen vorgestellt und werden auch zukünftig noch mehr auf recycelte Materialen bei allen Grundig Produkten setzen.
  • Sind die Produkte auf Langlebigkeit ausgelegt und was sagt ihr zu den Vorwürfen, die ich von einer Leserin hatte, dass Elektrogeräte allgemein heutzutage nicht mehr für die Ewigkeit gebaut werden?
    Die Lebensdauer von Elektrogeräten hängt nicht nur mit der Herstellung zusammen. Entscheidend ist auch, wie häufig ein Gerät im Haushalt genutzt wird. Es wirkt sich natürlich auf die Lebensdauer aus, wenn man beispielsweise den Staubsauger drei Mal täglich oder nur zwei Mal in der Woche nutzt. Als Hersteller setzen wir natürlich alles daran, dass unsere Kunden zufrieden mit unseren Produkten sind und sich auch beim nächsten Kauf wieder für Grundig entscheiden. Daher profitieren wir auch als
    Unternehmen davon, die Lebenszeit unserer Geräte zu optimieren und, wo möglich, Ersatzteile anzubieten.
  • Was passiert mit defekten Geräten bei Grundig und wie können Kunden defekte Geräte nachhaltig entsorgen?
    Nur weil ein Gerät defekt ist, heißt das heute nicht mehr, dass es automatisch entsorgt werden muss – das zeigt zum Beispiel die steigende Zahl an Reparatur-Cafés. Bei Grundig setzen wir in vielen Fällen auf professionelle Reparaturbetriebe und Ersatzteile, mit denen die Geräte wieder zum Laufen gebracht werden können. Kann ein Gerät nicht mehr repariert werden, kann jeder seit über einem Jahr sein Altgerät kostenlos beim Einzel- als auch Online-Händler zurückgeben, so dass dieses recycelt werden kann. Natürlich kann man sein Elektrogerät auch nach wie vor zum Wertstoffhof bringen.

 

Fashion-Show und Interview mit Fair Fashion Label Lillika Eden

Grundig hat sich für die IFA als Partner das Lillika Eden ausgesucht. Während der Styling-Session gab es für das gesamte Publikum jede Stunde eine Fashion Show des nachhaltigen und fairen Berliner Labels. Grundig unterstützt gerne kleinere Unternehmen und insbesondere auch Labels aus Berlin. Julia Schmidt, Gründerin von Lillika Eden, erklärt im folgenden Interview auch, wie wichtig die Unterstützung von großen, renommierten Unternehmen für sie als junges Label ist:

heylilahey: Warum habt ihr euch letztes Jahr für ein neues Branding entschieden – viel cleaner und moderner, wie ich finde?

Julia Schmidt: Wir hatten überlegt, auch Richtung Männermode zu gehen und wir haben ein Logo gebraucht, das auch die männliche Zielgruppe anspricht. Viele Männer haben sich zwar bei einer Umfrage nicht an dem alten Logo mit dem Schmetterling gestört, aber wir haben uns trotzdem dafür entschieden, ein neues klassisches, modernes und cleanes Design zu entwickeln.

(PS: Leider gibt es noch keinen Launch-Termin der Männerkollektion, aber ich werde auf dem Laufenden gehalten!)

Wie wichtig ist eine Kooperation mit einem großen Unternehmen wie Grundig für euch und wie kam die Zusammenarbeit zustande?

Julia: Sehr wichtig! Grundig hat uns direkt kontaktiert und vorgeschlagen, mit uns zusammen auf der IFA zu präsentieren. Dies bietet uns die einmalige Gelegenheit, unsere Mode einem großen und auch mal etwas anderem Publikum zu zeigen. Denn ich möchte ja alle Menschen erreichen und nicht nur die Personen, die sich bereits für grüne Mode interessieren, sondern auch Menschen, die vielleicht noch nie etwas von nachhaltiger Mode gehört haben. Und denen auch mal zeigen „Hey, das sieht nicht aus wie ein Kartoffel-Sack, sondern ist richtig modisch und tragbar“. Die IFA ist für uns die perfekte Plattform dafür und der #RespectFood-Stand gegenüber unterstützt das Thema Nachhaltigkeit ja auch perfekt!

Wie kommen eure Preise zustande, die Produkte sind ja sehr leistbar und nicht so dramatisch teuer, wie ich es bei Made in Germany erwartet hätte?

Julia: Das kommt dadurch zustande, dass wir ausschließlich online verkaufen und so die Preise relativ niedrig halten können. Durch den Onlinehandel auf verschiedenen Plattformen können wir außerdem in größeren Mengen produzieren und zahlen so weniger pro Stück in der Produktion.

Eure Kollektionen sind ja eher clean und schlicht, aber mit einem besonderen Twist. Plant ihr in der Zukunft auch ein paar auffälligere Designs?

Julia: Ja, auf jeden Fall. Wenn man nachhaltige Mode macht, ist man einfach abhängig von den begrenzten Stoffherstellern, die es gibt. Die Auswahl wird zwar nach und nach immer größer und besser, da die Stoffhersteller jetzt aufgrund der höheren Nachfrage der veganen und grünen Labels immer mehr ausprobieren und experimentieren. Trotzdem ist das Ganze noch ein Prozess. Aber wir sehen eine positive Entwicklung in diesem Bereich. Und je cooler die Stoffe werden, desto ausgefallenere Designs können wir natürlich damit machen.   

Arbeitet ihr eigentlich nach dem typischen Mode-Zyklus, also zweimal im Jahr eine große Kollektion rauszubringen?

Julia: Nein, wir sind hier ausgestiegen, da wir im Moment keine Messebesuche mehr machen. Durch den Onlinehandel hat dieser typische Modezyklus für uns auch keinen Sinn mehr gemacht. Jetzt kommen einfach nach und nach mehrmals im Jahr neue Teile in den Onlinehandel, wenn sie fertig sind.

Welche Wünsche und / oder Ziele habt ihr mit eurem Label für 2018?

Julia: Eigentlich nur, dass ich mir noch auffälligere Kollektionen wünsche, mehr Abwechslung gerade in den Stoffen, Farben und Mustern. Und selbst Basics wie T-Shirts hätte ich gerne mit tollen, auffälligen Prints.

Vielen Dank für das interessante Gespräch! Hier folgen noch ein paar Backstage-Fotos sowie meine Impressionen von der Fashion-Show:

Backstage:
Die Models kurz vor der Show.
Vegane Schuhe in Pastell sorgen für einen abgerundeten Look.

 


Es war wirklich ein sehr gelungener Nachmittag. Die Frisuren der ganzen Mädels waren wirklich sehr schön, sehr bohemian und passend für das Motto des Stylings: Festival Ready. Der Sommer ist gefühlt leider schon längst vorbei, aber die Frisuren passen auch für andere Gelegenheiten. Und mich einmal intensiver mit einem Fair-Fashion-Label auseinanderzusetzen, war für mich als Mode-Bloggerin natürlich auch ein einmaliges Erlebnis!

Da ich hauptsächlich für Fotos und Berichterstattung vor Ort war, hatte ich nicht viel Zeit für eine eigene Frisur. Außerdem würde ich den Lockenstab in Ruhe zuhause ausprobieren wollen, da ich etwas unsicher bin, was Styling vor vielen anderen Leuten angeht. Deshalb gab es für mich einfach eine schnelle, süße Flechtfrisur:

In Zusammenarbeit mit Grundig und Lillika Eden. Danke für den schönen Nachmittag auf der IFA!

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