Juli 18, 2017
How to Design Like a Pro – 5 Hotel Design Secrets
Hotel Design with Motel One

– Sponsored / Bezahlter Blogpost mit Motel One –

Nachdem ich euch vor kurzem mein neues Schlafzimmer vorgestellt und tolles Feedback bekommen habe, habe ich mich dazu entschlossen, mehr Interior-Content auf dem Blog zu bringen. Der beste Start dafür ist wieder ein paar Schritte zurück zu gehen und darüber zu sprechen, wo ich meine Inspiration herbekomme und welche Tipps eigentlich die Profis geben.

Vor kurzem hatte ich die Chance, direkt ein paar Design-Insider-Tipps von Motel One zu erhalten. Vielleicht wundert ihr euch, warum gerade von Motel One. Ich war auf einem Event eingeladen und auch wenn ich neugierig war, hatte ich davor eigentlich nicht geplant, darüber zu schreiben. Ich dachte nicht, dass es euch interessieren wird. Doch ich war begeistert davon, wie sich die Hotelgruppe über die Jahre entwickelt hat, den Fokus nicht nur auf Luxus sondern Stimmung liegt und es ein schwieriges Markenzeichen, zumindest meiner Meinung nach, das Motel-One-Türkis, in ein schickes Ambiente packt.

Genau vor diesen Herausforderungen steht man nämlich auch zuhause. Der eigene Stil entwickelt sich auch nicht über Nacht und die eigene Wohnung soll meist zwar schick, aber dennoch einladend und gemütlich aussehen. Zusätzlich kennen glaube ich viele die Situation, wenn in der eigenen Wohnung ein paar Eyecatcher stehen, die nicht perfekt ins Designkonzept passen. Im Apartment meiner Cousine stehen zum Beispiel zwei knallrote Sofas, die sie jetzt nicht austauschen wird, aber um die herum sie jetzt einrichten muss. Genau das hat mir Motel One bei meinem Besuch vermittelt, so dass ich mich dazu entschlossen habe, die Tipps heute direkt mit euch zu teilen.

Jetzt wisst ihr warum ich mich mit Motel One zusammengetan habe und stelle euch heute ihre fünf Insights, sowie ein paar One Lounges und Bars der Hotelkette vor.

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Some time ago I was invited to an interior event by the hotel group Motel One. At first I didn’t want to blog about it because I thought the workshop wouldn’t be interesting for you. However, I learned a lot during the event and I often receive the questions from you about how to develop your interior style. So I wanted to share five tips from the hotel group’s interior expert with you today! And I prepared some sneak peeks into a few One Lounges and bars from Motel One:

Hotel Design with Motel One1. Moodboards für den perfekten Start
Ich habe es ja schon angesprochen: Das Motel-One-Türkis ist das Markenzeichen der Hotelgruppe, doch in Sachen Einrichtung keine einfache Farbe. Nicht alle Kombinationen sind möglich und andere können schnell „billig“ aussehen. Um trotzdem nicht immer auf die gleichen Varianten zurückgreifen zu müssen, gab mir Head-of-Interior-Designerin Svenja Hansen den Tipp, Moodboards zu erstellen. Für jedes neue Konzept und für jeden neuen Raum steckt das Team sehr viel Zeit in die Erstellung der Design-Moodboards. Diese Collagen aus Bildern, Mustern und Farben wurden so lange überarbeitet, bis alles perfekt zusammengepasst hat. Genauso können wir diesen Tipp auch zuhause anwenden: Zum Beispiel erstelle ich mir persönlich super gerne Moodboards auf Pinterest oder jetzt in der Küche hängen wir gerade verschiedene Farben, Ideen und Muster an unsere Wand, da wir hier ein bisschen etwas verändern wollen.

2. Geheimtipp Material-Mix
Hier kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Um ein edles und gemütliches Interieur zu schaffen, ist der Trick, nicht auf viele Muster zu setzen, sondern auf einen Mix aus verschiedenen Materialien, Texturen und Farben. Damit man eine zu kunterbunte, erschlagende Vielfalt im Raum vermeidet, helfen eben die oben genannten Moodboards. Ich habe es selbst in meinem Wohnzimmer gemerkt, dass erst jetzt, wo ich verschiedene Materialien mit einem bestimmten Farbkonzept kombiniere – Holz, Baumwolle, Wollteppich, Kupfer und verschiedene Accessoires – der Raum erst richtig stimmig wirkt.

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1. Mood boards to start off

The hotel group’s trade mark color turquoise is honestly not the easiest color to work with. Not every combination is possible and some can quickly look “cheap”. However, the head of interior designer of Motel One, Svenja Hansen, gave me the tip to create mood boards for every room. That’s how they find, after lots of mixing up of materials and colors, the perfect combination. I personally love to create mood boards on Pinterest!

2. Secret tip material mix

I’ve just mentioned mixing materials and that is another important piece of advice from Motel One designer Svenja Hansen: try to mix different materials, textures and colors. To avoid being overwhelmed by a chaotic combination you can use mood boards as mentioned above. I realized myself that our living room only really started coming together once I started mixing different materials and fabrics – wood, cotton, wool, copper and different accessories.

Hotel Design with Motel One

3. Licht als Kunst
Den Tipp, verschiedene Lichtquellen einzusetzen, und hierbei auch Direkte und Indirekte, kennt mittlerweile ja fast jeder. Was Motel One aber durchgezogen hat, ist Lampen als eigene Kunstwerke im Raum einzusetzen. Zum Beispiel Hängelampen, die an Sterne oder Planeten erinnern, oder übergroße Stehlampen, die sich an Kino und Hollywood orientieren. Das habe ich selbst auch schon bei meinem Papa gelernt, der super gerne Designer-Lampen als Schnäppchen ergattert, um jedem Raum auf einfache Art und Weise das gewisse Etwas zu verleihen. Erst jetzt komme ich langsam selbst auf den Geschmack und dank Jesses handwerklichem Geschick, haben wir ein paar leuchtende Schmuckstücke nun selbst gebaut.

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3. Light as art

Everyone knows by now, how important it is to use direct and indirect light when designing a room. Motel One however did not only focus on the right lighting but also used lamps as art! For example hanging lamps that resemble planets and oversized standing lamps that have a Hollywood feeling. My dad already taught me this interior trick: He always found designer lamps on sale to make every room a little bit more special. Now I understand his passion and thanks to Jesse’s handywork we have been slowly improving our light concept in our apartment 🙂

Hotel Design with Motel One

4. Luxus-Feeling mit Accessoires
Luxus in der eigenen Wohnung, ohne ein Loch in den eigenen Geldbeutel zu reißen? Svenja Hansen erklärt mir, dass genau dafür schicke Accessoires perfekt seien. Eine Kerze im schimmernden Kupferbecher, oder neue, edle Beine für das Sideboard scheinen nur Kleinigkeiten zu sein. Doch in der Gesamtoptik machen sie viel her und können einen ganzen Raum schnell verändern. Derzeit suchen Jesse und ich zum Beispiel ein neues Sofa aus und wir werden einfach nicht fündig, weil mir solche Details zurzeit mega wichtig sind: Ich möchte edle, feine Beine am Sofa und keine Holzklumpen. So ein Detail verändert das ganze Design!

5. Storytelling – auch zuhause
Was Motel One auch durchzieht, ist einem Motto vor Ort zu folgen und Geschichten zu erzählen. Das heißt, das Team lässt sich immer von lokalen Einflüssen inspirieren. Das Motel One Berlin-Upper West spielt zum Beispiel stark mit dem Cinema-Thema, da es direkt am Zoo-Palast liegt. Die One Lounge im Motel One Berlin-Tiergarten greift hingegen die Themenwelt Galaxie und Planeten, inspiriert vom nahe gelegene Kongress- und Bildungszentrum Urania, auf. Nach dem Event habe ich ein bisschen darüber nachgedacht und so sehe ich das auch: Am Meer würde ich meine Wohnung ganz anders einrichten. Ich würde mich vom Strand und der Natur vor Ort direkt beeinflussen lassen. Ihr würdet auf meinem Blog vielleicht Windspiele aus Muscheln sehen, oder mehr Spielereien mit Treibholz. Hier in Berlin bleibe ich zwar meinem geliebten Boho-Style treu (den ich eher in Kalifornien oder so situiere), doch ich habe mich definitiv vom Urbanen Stil der Stadt beeinflussen lassen, was unsere Einrichtung angeht. Aber ich finde, so ein Storytelling mit Design funktioniert und macht auch Spaß!

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4. Luxurious feeling with accessories

Luxury at home without taking a toll on your savings? Svenja Hansen explained to me that accessories are the perfect compromise. A candle in a copper jar or new, chic legs for your side board might seem like little details. However, for the whole picture they play an important role! For example, Jesse and I are on the hunt for a new sofa and it’s really hard for us as we want specific legs. Little details change the whole design in my opinion!

5. Storytelling – even at home!

The Motel One design team always tells a different story in every hotel and is always inspired by each hotel’s surroundings. Motel One Berlin-Upper West for example focuses on the theme cinema and movies as it’s situated across from the Zoo Palast. The One Lounge in Motel One Berlin-Tiergarten takes on the theme of planets and galaxies as it’s located near the congress and educational center Urania. After the event I thought a little bit about Storytelling and interior: If I would live near the ocean I would definitely style my apartment completely different. I probably would have some wind chimes hanging at my door and play with shells and drift wood. Here in Berlin I still stay true to my California inspired Boho style but I am definitely inspired by the urban feel of the city: We use a lot of copper pipes for example! Storytelling and interior works and is really fun!

Hotel Design with Motel One
Hotel Design with Motel One
Ferne Galaxien im Motel One am Tiergarten / Distant galaxies at Motel One Tiergarten 

Hotel Design with Motel One
Club-Atmosphäre im Motel One am Potsdamer Platz – dort wo der alte Club Tresor stand (in dem ich auch mal war, mein Gott, bin ich alt!) / Clubbing atmosphere at Motel One at Potsdamer Platz – where the old club Tresor was (I’ve been to that club, wow I feel old!!!)

Hotel Design with Motel One

Cinema-Feeling am Motel One Berlin-Upper West gegenüber vom Zoo-Palast! / Cinema feeling at Motel One Berlin-Upper West across the Zoo Palast

 

Ich hoffe, euch gefällt es, dass ich immer mehr Design-Content auf heylilahey bringe. Interior ist eine große Leidenschaft von mir, die ich aber nur hin und wieder auf dem Blog geteilt habe. Mittlerweile habe ich aber so viel an Ideen und Tipps angesammelt und komme auch durch meinen Job oft mit neuen Profi-Insights in Berührung. Diese möchte ich eben sehr gerne auch an euch weitergeben und ich freue mich auf eurer Feedback darüber, was ihr gerne als nächstes im Bereich Interior sehen bzw. lesen wollt!

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I hope you are enjoying all the interior content here on heylilahey! Design at home is a big passion of mine and I have collected so many ideas and tips over the last years! I would appreciate your feedback about what other interior content you would like to see!

 

PS: Some collages are made with Kues1 – Freepik.com

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2 Comments

  • Josii B. sagt:

    Hey Mia,
    das ist ein richtig schöner Artikel. Mein Mann und ich (beide 28, nicht 40. Ich sag das dazu, weil “Mann” immer so klingt als wäre man selber 100) bauen nächstes Jahr ein Haus und ich mache mir jetzt schon Gedanken über das Interior. Gestern suchte ich im Inet nach Einrichtungsstilen und in welchen ich mich am ehesten wiederfinde. Ich würde sagen, dass ich eine Mischung aus Vintage, Mid Century Modern, und Boho-Chic bin. Es wäre sehr cool, wenn noch weitere “Interior” Posts von dir kommen. I could need some inspiration.

    Grüße aus Münster

    PS: Kennst du die Doku “What the Health” auf Netflix? Mega interessant und erkenntnisreich was fleischliche und vegane Ernärhrung angeht… #onmywaytoveganism

    • Mia sagt:

      Liebe Josi,

      oh wiw, ein Haus! Da muss man so viele Entscheidungen treffen, was schön, aber bestimmt auch mal anstrengend ist! Ich werde versuchen, so viele hilfreiche Artikel wie möglich zu verfassen. In Sachen Interior poste ich ja hin und wieder immer mal was, aber ich bin dennoch noch neu, was diesen Content angeht 🙂 Ich glaube, als nächstes mache ich mich ans Schlafzimmer. Zum Thema Küche habe ich bereits einen Guide: https://heylilahey.com/update-from-our-kitchen/

      Und die Doku habe ich tatsächlich erst letzte Woche geschaut, sehr gut, etwas reißerisch (typisch USA halt), aber dennoch gut gemacht!

      Ich mag das Buch “Eating Animals” von Jonathan Safran Foer gerne!

      LG
      Mia