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Im letzten Blogpost hatte ich es ja bereits erwähnt: In Kapstadt herrscht eine extreme Wasserknappheit (lest gerne diesen Artikel auf tagesschau.de für mehr Hintergrundinfos) und Day Zero rückt immer näher. Day Zero steht für das Datum, an dem dem Großteil der Bevölkerung von Kapstadt der Hahn abgedreht wird. Das heißt, es gibt dann kein Wasser mehr aus dem Waschbecken, in der Küche, aus der Toilette, etc. und das für mindestens 150 Tage. Stattdessen müssen sich die Kapstädter dann 25L pro Tag und pro Person an 200 Wassersammelstellen verteilt in ganz Kapstadt abholen, unter Aufsicht von Polizei und Militär. Wie genau das logistisch von Statten gehen soll, steht nicht nicht zu 100 Prozent fest. Day Zero ist wirklich das Worst Case Szenario und alle wollen dies vermeiden!

50 Liter Wasser am Tag

Da ich hier in Südafrika bei Jesses Familie unterwegs bin und wir bei seiner Schwester schlafen, bekommen wir noch intensiver mit, was es mit der Wasserknappheit genau auf sich hat. Pro Person sind nur 50L Liter Wasserverbrauch pro Tag erlaubt (vor ein paar Wochen waren es noch 87 Liter). Gemessen wird das am Wasserzähler und wer sich nicht daran hält, kann mit hohen Geldstrafen rechnen.

Auf Instagram hatte ich das ganze Thema bereits angesprochen und viele Antworten von euch erhalten. Auch auf meinen letzten Blogpost habe ich viel Feedback und Anfragen von euch bekommen und ich kann verstehen, dass ihr gerne mehr über die Ganze Sache erfahren wollt. Wasserknappheit, Wasserqualität, Privatisierung von Wasser, etc. sind weltweit wichtige Themen. Konfrontiert wurde ich eben jetzt direkt mit der Wasserknappheit hier in Kapstadt.

Kapstadt, Tourismus und die Wasserkrise

Natürlich ist es als Tourist erst einmal ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man nach Kapstadt zum Urlaub machen kommt und den Locals noch mehr Wasser “weg nimmt”. Ich habe aber lange mit der Schwester meines Freundes Amber und ihrem Partner Neal darüber gesprochen und sie, sowie ihr gesamter Bekanntenkreis sind sich einig, dass es der Stadt dramatisch auf lange Sicht extrem schaden würde, wenn der Tourismus jetzt aufgrund der Wasserkrise einbricht. So viele Menschen sind hier abhängig vom Tourismus. Am Day Zero werden bereits viele Unternehmen schließen müssen. Je mehr Business in der Stadt “normal” weiter laufen kann, desto besser. Stattdessen empfehlen Amber und Neal, dass der Tourismus weiter kommen soll, aber sich jeder, also Locals UND Touristen streng an die Wasserregulierungen halten.

Diese erlebt man direkt bei der Ankunft am Flughafen. An der Toilette hängen viele Schilder zur Wasserknappheit und die Bitte, nicht zu spülen, außer es ist notwendig (bei Urin soll man z.B. nicht spülen). An den Waschbecken ist das Wasser abgedreht und es gibt nur Desinfektionsmittel zum Reinigen der Hände. Ich wusste vorher von der Wasserkrise und auch im Flugzeug wurde das Thema mehrmals durchgesagt. Trotzdem waren ALLE wirklich ALLE Touristen in der Toilette verwirrt und ich musste allen erklären, dass Wasserknappheit herrscht und es einfach nicht überall Wasser in Strömen geben wird. “Aber ich wollte doch meine Zähne putzen!” – (würde ich eh nicht mit Leitungswasser dort empfehlen, kauft euch Wasser in Flaschen dafür, am besten die großen Kanister für mehrere Tage, oder filtert Wasser) – “Pas de l’eau???” – (verwirrte französische Touristengruppe). Es war wirklich nicht so dramatisch. Alles war pikobello sauber, kein komischer Geruch aus den Toiletten, und Desinfektionsmittel stand überall in den Spendern bereit. Deshalb war ich sehr überrascht, wie wiederum überrascht die ganzen Touristen waren.

Überall in Restaurants oder öffentlichen Gebäuden entdeckt man Hinweisschilder zum Wassersparen. In öffentlichen Toiletten habe ich bisher aber noch keine Eimer unterm Wasserhahn entdeckt. Hier empfehle ich, entweder mega wassersparsam die Hände zu waschen (siehe unten für mehr Infos zum Wasser sparen), oder Desinfektionsmittel zu verwenden. Restaurants bringen nicht mehr einfach Wasser an den Tisch, sondern bitten, dass man nur stilles Wasser bestellt, wenn man auch wirklich alles austrinkt. Sonst gibt es auch immer Mineralwasser in Flaschen zu kaufen. Denn Restaurants haben auch eine bestimmte Wasserregulierung. Hin und wieder entdeckt man an öffentlichen Trinkwasserquellen lange Schlangen mit Leuten, die für dieses Gratis-Wasser anstehen – um mehr Wasser als 50L am Tag verbrauchen zu können, oder um bereits einen Wasser-Vorrat vor Day Zero anzulegen. 

Als Tourist bekommt man zwar alles mit, aber es ist wirklich nicht dramatisch, mit Wasserregulierung Urlaub zu machen. Ich finde es nicht wirklich aufwändig oder einschränkend. Pro Person sind zwar nur 50 Liter Wasser pro Tag erlaubt, das gilt für alle Privatpersonen, auch Touristen sollten sich daran halten. Baden ist verboten, genauso wie Autowäsche. Ein Wasserrohrleck muss sofort gemeldet werden. Auch in Restaurants und anderen Businesses gelten bestimmte Regulierungen. Duschen und die Klospülung betätigen, sowie Wäsche und Geschirr waschen verbraucht das meiste Wasser. Eine Klospülung allein verbraucht ungefähr 9-10 Liter.

Wie machen wir das also mit dem Wasser sparen?

  • Eimer überall: In unserer Wohnung stehen unter allen Wasserhähnen Eimer, die das verbrauchte Wasser aufsammeln. z.B. beim Zähneputzen, Duschen oder Hände Waschen. Dieses “Abwasser” wird dann in einem größeren Eimer gesammelt, der dann beim großen Geschäft für die Klospülung verwendet wird.
  • Hände wasche ich nur ganz kurz: ich mache meine Hände kurz nass, Hahn zu. Dann seife ich meine Hände seeeehr gut ein, Handflächen, Handrücken, zwischen den Fingern, unter den Nägeln, etc. und wasche dann die Seife kurz mit Wasser ab. Wichtig ist aber wirklich, dass ihr auf gute Hygiene achtet, spart zwar am Wasser beim Hände Waschen, aber wascht trotzdem regelmäßig wie sonst auch eure Hände! Aufgrund des wenig fließenden Wassers, können sich schneller Bakterien sammeln. Im Notfall könnt ihr Desinfektionsmittel verwenden.
  • Zähne putze ich mit einem halben Becher Wasser, mehr benötige ich nicht und muss dann auch kein Wasser laufen lassen. Auch beim Rasieren ist ein Becher empfohlen!
  • Beim kleinen Geschäft, also Urin im Klo, spülen wir nicht. Stattdessen lassen wir es einfach, oder sprühen ein Duftspray, das speziell für das Klo gedacht ist, drüber (hier hat Jesses Schwester nur etwas chemisches, da sie das das erste Mal testet, aber natürliche Mittel gibt es auch!).
  • Beim großen Geschäft spülen wir mit dem Abwasser, das wir im großen Eimer über den Tag sammeln. “Is it yellow, let it mellow. Is it brown, flush it down!”
  • Toilettenpapier soll auch nicht in extremen Mengen verwendet werden, damit es keine Verstopfungen im Abflusssystem gibt (auch sonst nichts anderes in die Toilette werfen!).
  • Geduscht soll nur maximal 90 Sekunden. Ich habe mich vorher intensiv gegrübelt, wie ich das mit meinen Locken machen soll! Körper geht ja easy, aber meine dicken Haare…deshalb habe ich vor dem Urlaub bereits meine Kopfhaut daran gewöhnt, nicht mehr so oft gewaschen zu werden. Ist eh besser für Haut und Haare auf lange Sicht! Ansonsten geht es aber auch schnell: Wasserhahn nicht zu doll aufdrehen, kurz alles nass machen, Wasserhahn zu, einseifen, Haare einshamponieren, Wasserhahn aufdrehen und alles abwaschen. So verbraucht man minimal Wasser! Ich versuche speziell NOCH mehr Wasser zu sparen, da ich mich sonst schlecht fühle, das Wasser von Jesses Schwester zu verwenden. Ich nehme also eine kleine Plastikflasche, fülle sie mit Flüssigseife (z.B. von Dr Bronners) und Wasser, mache mich kurz nass und wasche mich dann intensiv mit der flüssigen Seifenmischung. Genauso für meine Kopfhaut. Dann wasche ich alles kurz ab, drehe den Hahn aber nicht auf volle Pulle, und achte darauf, meine Haare komplett nass zu machen. Dann steige ich auch schon aus der Dusche. So verbrauche ich ganz ehrlich (wir haben nachgemessen) nur maximal 10 Liter. In meine nassen Haare gebe ich dann Conditioner, kämme durch meine Haare, lasse meine Haare lufttrocknen und spüle den Conditioner nicht aus (brauche ich nicht bei Locken).
  • Manchmal dusche ich auch gar nicht, sondern wasche mich nur mit Lappen oder Schwamm ab, eine sogenannte Katzenwäsche, die mich aber genauso sauber macht!
  • Jesses Schwester hat eine Waschmaschine, die nur 10 Liter pro Waschvorgang verbraucht. Die Waschmaschine wird immer voll gepackt! Oftmals kann Kleidung auch einfach nur ausgelüftet werden und sie ist wieder frisch! Auch sehr wassersparsam ist ihre Spülmaschine.
  • In der Küche werden Gläser und Tassen einfach mehrmals verwendet. Am praktischsten sind Holzbretter, die man meist nur sauber reiben muss. Sonst kocht Jesses Familie aber ganz normal, aber natürlich immer mit Vorsicht, nicht unnötig Wasser zu verbrauchen.
  • Ich persönlich habe noch Einmalwaschlappen mitgenommen (nicht unbedingt super umweltfreundlich, aber für den Notfall ganz praktisch). Auch Trockenshampoo könnte für euch eine gute Option sein!
  • Trinkwasser kaufen wir in Flaschen, oder verwenden den Keramik- und Kohlefilter von Jesses Schwester. Leitungswasser zu trinken empfehle ich nicht, nur gefiltert (so machen wir das) oder abgekocht! 
  • Nur ein Mini-Tipp: Nehmt euch eventuell Kohletabletten mit, da man hier hin und wieder eine kleine Magenverstimmung bekommen kann. 

 

Jesses Schwester, Amber, und ihr Freund Neal, sagen, die Krise bringt nicht nur negative Schlagzeilen. Die Wasserknappheit hat in der Stadt natürlich ein riesiges Bewusstsein für die Kostbarkeit von frischem Wasser geschaffen, das vorher nicht so vorhanden war. In den meisten Parks, Golfanlagen etc. wie zum Beispiel in den Botanischen Gärten Kirstenbosch werden die Wiesen und Pflanzen mittlerweile alle mit Abwasser gewässert. Am Kap der guten Hoffnung wird recyceltes Wasser zum Spülen verwendet. Unzählige Haushalte haben sich in den vergangenen Monaten Regenwassertonnen in den Garten gestellt. Viele holen sich wie gesagt Wasser von den freien Trinkwasserquellen. Laut Amber und Neal bringt die Situation die Leute auch mehr zusammen. Nur allein, wenn Panikstimmung verbreitet wird, kommt es zu Chaos, Wasser wird in den Supermärkten leer gekauft und die Mineralwasserpreise steigen exorbitant.

Aber zusammenfassend möchte ich nochmal festhalten, dass ich hier vor Ort mitbekommen habe, dass die Angst vor Day Zero zwar da ist, aber die Angst, den Tourismus als große Einnahmequelle zu verlieren, größer ist. Wenn ihr also kein Problem habt, Wasser wie ein Superheld sparen zu wollen, dann scheut euch nicht, Urlaub in Kapstadt zu machen!

Wasser sparen in Deutschland?

Weil mich viele darauf angesprochen haben: ja klar, ein bewusster Umgang mit unserem Trinkwasser ist auch in Deutschland wichtig. Sauberes Trinkwasser ist ein unglaublich kostbares Gut. In Deutschland sollten wir aber laut diesem Artikel hier aber nicht unbedingt einfach nur Leitungswasser sparen, sondern insbesondere heißes Wasser, aufgrund der hohen Energiekosten. Außerdem sollten Kosmetik-Artikel und Waschmittel mit Mikroplastik vermieden werden. Hier gibt es noch keine eindeutigen Studien, aber gut für unsere Umwelt und auch unser Grundwasser kann Mikroplastik bestimmt nicht sein…Beim Waschen von synthetischer Kleidung empfiehlt sich die Guppyfriend Bag, die Mikropartikel beim Waschen sammelt und diese so nicht ins Abwasser gelangen (ich habe eine mal als PR Sample erhalten).

Und ein viel größeres Thema und ein Thema, mit dem wir im wasserreichen Deutschland wasserarmen Ländern helfen können: das Thema virtuelles Wasser! In jedem Kilo Fleisch, T-Shirt oder Blumen stecken tausende Liter Wasser aus der Produktion dieser Produkte und das meist in wasserarmen Ländern! Zum Welttag des Wassers würde ich gerne mehr zum Thema virtuelles Wasser schreiben, wenn euch das interessiert???

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel ein paar eurer Fragen beantworten und euch ein paar persönliche Erfahrungen schildern. Wie gesagt, oben habe ich hauptsächlich meine eigenen Eindrücke geschildert, sowie die Meinung der Familie meines Freundes, sowie ihren Bekanntenkreis. Ich kann so eine Situation also nur aus einer relativ subjektiven Sicht schildern und nicht allumfassend bearbeiten. Ich hoffe trotzdem, euch ein relativ breites Bild der Situation liefern zu können! Danke auf jede Fall für euer Interesse! Finde es super, wie wichtig euch das Thema “Wasser” ist! Was ich auch von anderen Touristen gehört habe: Die Wasserkrise und der Aufenthalt in Kapstadt hat sie auf jeden Fall dazu gebracht, mehr über das Thema Wasser nachzudenken, bewusster damit umzugehen und das kostbare Gut besser schätzen zu lernen!

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14 Kommentare
  1. Hey Mia,
    thank you for these words. I too have very close friends in SA, living in Swellendam which is an 2-3 hour drive away from capetown. For them that is only a short trip because of the size of this beautiful country. They also had to save water last year for quite some time and got a lot more conscious about their water consumption. They told me that they tried to save water since then in their daily life. I really hope this is what all the capetowners will do when the water crisis hopefully soon will be over. I hope not everyone will go back to their business as usual but will try to remember of the days when they had to safe.
    I hope it brings the people together even more and that everyone helps each other out.
    It is realy a bad time for capetown at the moment but as you already wrote maybe their is also it s good side of it for the future. Let’s hope so!
    Anyways enyoj your stay in my most favorite city of the world and the time with Jesse’s family!
    Sendeing you some love from Germany 🙂

    1. Heyyyy, thank you so much for your long comment! I hope so as well! I hope it teaches everyone to use fresh water in a more conscious way! It’s suuuuch a precious good and we tend to forget it as it just comes out of our faucets and for pretty cheap money as well! Maybe there is hope, but I still hope there will be loooots of rain soon! It would help a lot.
      Thank you so much!!!!! Vielen lieben Dank!! <3

  2. Super Artikel. Ich mags sehr gerne, wenn auch auf Lifestyleblogs wichtige, vielleicht sonst eher als politisch abgestempelte Themen angesprochen werden. Ich finde das Thema von dir gut aufbereitet und würde mich über weitere Artikel zu dem Thema virtuelles Wasser freuen!

    1. Oh das freut mich total!!! Politik fällt mir total schwer, auch andere kritische Themen, da ich immer gerne sehr differenziert an Themen rangehe, aber ich mich dann oft nicht traue, auf Veröffentlichen zu klicken…aber mittlerweile traue ich mich immer mehr ran an kritischere Artikel und mehr Info-Artikel. Freut mich, dass das gut bei dir ankommt!

      Virtuelles Wasser finde ich soooo wichtig, deshalb plane ich da auf jeden Fall etwas!

      Danke dir, für deinen Kommentar!

  3. Krasse Sache.. da kommt mir eine 15-minütige Dusche wie ein kleiner Luxus vor. Super, dass du da so engagiert dabei bist! Aber man sollte sich wirklich vorher informieren, was eine Wasserknappheit für Konsequenzen hat, BEVOR man in das Land einreist. 😀 Umso dankbarer bin ich, dass wir hier kein Wasserproblem haben. Leider müssen wir in unserem Haus die Klospülung ausdauernd betätigen, da unsere Rohre irgendwie fehlkonstruiert sind und leicht verstopfen.. aber so generell achte ich da schon drauf, nicht länger als nötig Heißwasser zu verbrauchen – zu lange heiß duschen ist eh nicht gut für meine Haut. ^^

    1. Oh je, ich weiß, was du meinst!!! Manchmal bin ich in Deutschland so verfroren, dass mir nur eine laaaange, heiße Dusche hilft. Aber nach unserem Aufenthalt hier, werde ich auf jeden Fall mehr Wasser sparen, zumindest heißes Wasser, was ja mega Energie kostet!! Und ja, für meine Haut und meine Haare ist es eh mega schlecht 😛

      Ja, Leitungen sollten immer gut durchgespült sein 🙂 macht das auf jeden Fall! Denke, hier wird es auch immer mehr Probleme geben, wenn die Rohre so wenig durchgespült werden 🙁 deshalb auch mein Tipp mit dem wenigen Klopapier (eventuell lieber in den Eimer schmeißen, wie in Asien), und auf keinen Fall Müll reinkippen!

      Danke für deinen lieben Kommentar!

  4. Den Post fand ich super spannend, danke Mia! Ich finde es manchmal so unvorstellbar, dass wir auf einem “blauen Planeten” mit Themen wie Wasserknappheit zu kämpfen haben, aber das ist mir nun noch mal bewusster geworden… Und ja, ein Beitrag zu virtuellem Wasser würde mich auch sehr interessieren.

    Liebe Grüße, Sonja

    1. Ohhhh, das freut mich!!!! Ja, mir auch total! Ich hab vorher Wasser ganz normal verbraucht, nicht in Massen, aber auch nicht mega sparsam. Jetzt erst merke ich so richtig, was für ein krass wichtiges Gut frisches Wasser doch ist, auch wenn ich das vorher natürlich bereits wusste. Aber so wird es einem nochmal stärker vor Augen geführt.
      Danke für deinen Kommentar! Hab einen schönen Tag 🙂

  5. Sehr eindrucksvoller Artikel. Ich versuche generell immer, wenig Wasser zu verbrauchen. Wenn jemand einfach so Wasser am Hahn laufen lässt, bekomme ich Zustände :D. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, gerade nicht nach Kapstadt zu fliegen, da es ja im moment extrem beliebt ist und gefühlt alle Welt dorthin geht. Aber da stimmen wohl die Überlegungen, dass kein Tourismus auch keine Lösung ist. Komplexes Thema.

    Liebe Grüße,

    Arunika von quarterlife.blog

  6. Super spannender Artikel! Verrückt, dass es immer erst eine Krise braucht um das bewusstsein dafür zu bekommen. Und die ignoranten touristen haben mich ganz wütend gemacht, ich hass es wenn leute ein land bereisen ohne sich davor informiert zu haben.. bin gespannt wie sich die Sache entwickelt und hoffe wirklich, dass es nicht zum Day Zero kommt!

    Viel Spaß noch!
    Franzi

  7. Vielen Dank für diesen umfangreichen Bericht! Jetzt kann ich mir viel besser vorstellen, wie die Wasserknappheit das alltägliche Leben so beeinflusst. Spannend fand ich auch die Tipps für das Wasser sparen in Deutschland und ich bin sehr gespannt auf deinen Beitrag zum Thema virtuelles Wasser! In den Grundzügen ist mir die Problematik schon bewusst, aber ich habe mich nie näher damit befasst.