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Ich freue mich so, dass euch der Veganuary so viel Spaß macht! Wie gesagt, diese Challenge, im Januar nur vegan zu essen, soll zuallererst einfach Spaß machen und keinen Druck erzeugen. Wenn es hin und wieder nicht klappt, ist das auch ok. Es geht einfach darum, die vegane Küche kennen zu lernen, neue Lebensmittel zu testen, Vorurteile über veganes Essen abzubauen und zum Beispiel Lieblingsgerichte zu “veganisieren”. Alle Tipps zum Thema vegan werden und Veganuary findet ihr hier!

Eine große Frage von euch war, was man denn auf Arbeit essen / mitnehmen könne. Ich richte die Frage eher wieder zurück an euch: Was nehmt ihr denn sonst so mit auf Arbeit? Bisher konnte ich so viele Gerichte veganisieren, dass meine Antwort sehr lang wäre 🙂 In meinem ersten, richtigen Bürojob habe ich mir jeden Tag einfach ein simples Gericht mitgenommen, z.B. Reis mit Gemüse und Kichererbsen, oder Curry, oder Salat, oder selbstgemachte Suppe, die ich nur noch mit heißem Wasser aufbrühen musste, etc. In meinem letzten Bürojob hatten wir unser Büro fast direkt neben zwei Supermärkten und wir hatten eine Küche im Büro. Also habe ich mir Montags immer verschiedene Zutaten gekauft und die Woche über zur Mittagspause immer einen fetten Salat zubereitet. Ohne zu wissen habe ich damals schon sogenannte Buddha Bowls zubereitet!

Buddha Bowls sind ein fancy Name für ein ganz einfaches Gericht: Einfach eine Schale voller verschiedener Köstlichkeiten, die sich wie ein Buddha-Bauch nach oben wölben 🙂 Dabei gibt es kein einzelnes vorgefertigtes Rezept für DIE Buddha Bowl, sondern eher eine allgemeine Guideline: Kombinier einfach Salat, Gemüse, Kohlenhydrate, Nüsse oder Samen mit einem Protein und einem leckeren Dressing. Die Zutaten könnt ihr alle am Abend vorher zubereiten und dann am nächsten Tag erst das Dressing draufgeben. Heute also kein spezifisches Rezept, sondern einfach eine Inspiration. Buddha Bowls könnt ihr einfach ganz nach euren Vorlieben variieren!

Ein paar Ideen:

  • Feldsalat mit spiralisierten Zucchini, Karotten, Tomaten, Rote Beete, Kichererbsen, Hirse, Sesamsamen und Seidentofu-Dressing
  • Ruccola mit Paprika, gebackenen Süßkartoffeln, gebackenen Kartoffeln, Linsen und ein veganes Joghurt-Dressing
  • Kohlenhydrate: z.B. Vollkornreis, Quinoa, Grünkern, Pasta, Hirse, gebackene oder gekochte Kartoffeln
  • Nüsse und Samen: z.B. Cashews, Walnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, geschrotete Leinsamen, Hanfsamen, etc.
  • Proteine: z.B. Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Erbsen, Tempeh, Tofu, fermentierter Tofu von Taifun (unbezahlte Werbung), Räuchertofu, Seitan, vegane Würstchen, vegane Burger etc.
  • Dressing: z.B. Seidentofu Dressing, Joghurt-Dressing, Essig-Öl-Dressing, Cashew-Dressing, Erdnuss-Soße

 

Weitere Ideen findet ihr übrigens auch im Buch meiner Blogger-Kollegin Annelina Waller “Eine Schale voller Glück” (unbezahlte Werbung) oder wenn ihr einfach nach Buddha Bowls googelt 🙂 Ich haue einfach immer alles Zuhause zusammen, was ich so noch da habe! Und wie gesagt, mit den Würz-Ideen, die ich immer wieder erwähne, wird eigentlich fast jedes Gericht zum Geschmackserlebnis: Sojasoße, Miso-Pasta, Edelhefe / Nährhefe, Kräuter, Micro-Greens, Senf, etwas Süße, etc. Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren!

Meine anderen Veganuary Rezepte findet ihr hier:

 

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