(This blogpost is also available in English)

Wow, es ist jetzt schon der 5. Februar und der Januar ging irgendwie super schnell vorbei! Ich kann mich noch an das Januar 2018 Meme von “The Fat Jew” erinnern, der tweetete “Literally feels like January the 74th…” – und genauso habe ich mich letztes Jahr auch gefühlt. Der erste Monat des Jahres 2018 ging einfach nicht voran…

Dieses Jahr rast aber die Zeit und das merke ich jetzt noch einmal erst recht, da ich gefühlt erst gestern meinen “Veganuary 2019” Artikel veröffentlicht habe. Dazwischen gab es einige Updates und Tipps auf Instagram, sowie meine “7 Tage Vegan Kochen” Artikel auf dem Blog. Ich habe gemerkt, dass ich durch die Beiträge einige eurer Fragen beantworten konnte, viele angefangen haben zu experimentieren und Neues aus der veganen Küche dazu gelernt haben. Das hat mich mega gefreut. Hier ein paar eurer Reposts und euer Feedback, vielen lieben Dank für eure ganzen Nachrichten! Vergesst nicht, mir auch auf Instagram zu folgen:

 

Es gab aber immer noch ein paar Fragen von euch, die ich gerne beantwortet würde:

  • Vegane Quiche – das wurde ein paar Mal angefragt, das hatte ich im Veganuary Blogpost zwar bereits beanwortet, aber der war echt sehr lang. Deshalb hier wieder meine Empfehlung: Vegan Quiche von Ohsheglows
  • Vegane Dressings – ich habe hier in meinem Buddha Bowl Blogpost ein paar Ideen geteilt zum Thema Dressings!
  • Vegane Rezepte allgemein: In meinem Veganuary-Blogpost habe ich SO viele Tipps bereits geteilt, aber vielleicht war der Artikel einfach zu lang. Soll ich ihn euch noch einmal aufteilen?

 

Meine Erfahrung

Ich esse ja bereits seit langer Zeit vegan, deshalb war ich eher in der “Experten”-Position, obwohl ich mich eigentlich nie wirklich so bezeichnen würde. Ich mache es einfach bereits nur sehr lange. Ich habe aber selbst noch viel Neues dazu gelernt, habe neue Rezepte ausprobiert und mich mehr und mehr auch mit dem Thema nachhaltiges, veganes Leder auseinander gesetzt. Dazu aber bald mehr. Was mich persönlich aber sehr beschäftigt hat, waren ein paar virale Videos auf YouTube zum Thema “Ich bin nicht mehr vegan”, die ich meist leider nicht so cool fand. Ich bin sehr offen, lebe selbst nicht 100% vegan, bin kein dogmatischer Pflanzen”fresser” und dennoch haben mich viele dieser Videos angeeckt…Mein Fazit: Hört nicht auf YouTube- und Blogger-Gurus, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Folgt nicht irgendwelchen seltsamen, von der Wissenschaft null belegbaren Food-Diet-Trends. Lasst euch nicht von Clean Eating, Detox & Co. stressen. Macht euch nicht verrückt… Balance ist das Schlüsselwort, sowie ein entspanntes Verhältnis zum Thema Essen. Stützt euch auf euren gesunden Menschenverstand, eure eigene Motivation und wissenschaftliche Studien (und das ist meine Meinung: Wenn ihr krank seid, lasst euch helfen, geht zum Arzt und versucht nicht, euch jahrelang “selbst zu heilen”). Das sind meine zwei Cent, weil mich diese Themen derzeit einfach sehr beschäftigen.

 

Mein Fazit zum Thema Veganuary? Sollen nun alle Vegan werden?

Ich mache mich bei Veganern jetzt wahrscheinlich unbeliebt, aber mein einziges Glück besteht nicht darin, dass alle von heute auf morgen 100% vegan essen, sondern es würde mich bereits sehr glücklich machen, wenn die Mehrzahl der Menschen ihren Fleisch- und Milchkonsum in den nächsten Monaten einfach “nur” drastisch reduziert. Auch wenn ihr nicht 100% vegan werden wollt, finde ich es heutzutage super wichtig, sich mit dem Thema “wo kommt unser Essen her” auseinanderzusetzen. Aufgrund der gravierenden Umweltprobleme der Produktion von tierischen Produkten, Milch, Ei, Fleisch, und den katastrophalen Bedingungen, unter denen die Tiere aufgrund von Massenproduktion und Billigfleisch leben, können wir nicht mehr mit “leben und leben lassen” argumentieren.

  • Selbst wenn man Fleisch und Milch nicht 100% aufgeben möchte oder kann, kann man einen großen Impact haben, indem man tierische Produkte in seiner Ernährung einfach drastisch reduziert. Laut einer Studie sollten wir in der westlichen Welt unseren Fleisch Konsum um 90% reduzieren, damit bis zum Jahr 2050 nachhaltig 10 Milliarden Menschen ernähren können! Ja, es geht um radikale Entscheidungen, aber auf jeden Fall machbare, um unser Klima, die Tiere und unsere Gesundheit zu schützen.
  • Informiert euch! Es gibt so viele aktuelle Studien zum Thema Klima, Umwelt und Ernährung. Hier nur ein Zitat: “A vegan diet is probably the single biggest way to reduce your impact on planet Earth, not just greenhouse gases, but global acidification, eutrophication, land use and water use. It is far bigger than cutting down on your flights or buying an electric car, as these only cut greenhouse gas emissions,” – Joseph Poore, University of Oxford, UK
  • Ein Buch, das ich außerdem sehr empfehlen kann ist Eating Animals von Jonathan Safran Foer, sollte jedeR, der oder die Fleisch ist, gelesen haben.

 

Und diese Reduktion von tierischen Produkten klappt am besten, wenn man sich eben mehr mit der veganen oder eben pflanzlich basierten Küche auseinander setzt. Denn nur ein “Weglassen” von Fleisch & Co. macht nicht satt, zufrieden und glücklich. Man sollte meiner Meinung nach wirklich ersetzen, damit so eine Umstellung nachhaltig und gesund funktioniert. In meinem Veganuary Artikel, sowie in den weiteren Artikeln von mir, findet ihr alle Infos dazu. Diese habe ich unten alle verlinkt!

 

Hier findet ihr nochmal ein paar Artikel von mir zu dem Thema:

 

Hinterlasst mir gerne euer Feedback! Habt ihr den Veganuary mitgemacht? Esst ihr jetzt weiterhin vegan? Wie lief es für euch?

 

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1 Kommentar
  1. Hallo Mia,
    ich bin total zufällig auf deine Seite und den Veganuary gestoßen und hab spontan mitgemacht. Als Vegetarierin war es nicht so eine riesen Umstellung, aber ich hab mich in dem Monat nochmal intensiv mit meiner Ernährungsweise beschäftigt und beschlossen ab jetzt vegan zu leben.
    Vielen Dank für die vielen wertvollen Tipps!
    Liebe Grüße,
    Mareike