Morocco Travel Guide

Zu keinem anderen Land habe ich so viele Fragen bekommen, wie zu Marokko. Alle Antworten, sowie weitere Tipps, fasse ich heute in meinem Marokko Travel Guide zusammen. Beim Verfassen ist mir auch aufgefallen, dass ich echt viel zu erzählen habe. Also habe ich unsere Route sowie die Tipps zu den einzelnen Städten in einen separaten Blogpost gepackt, genauso wie eine Review aller unserer Unterkünfte (folgen alle noch). 

Vorab: Mein Freund und ich waren zwei Wochen unterwegs und haben uns viele verschiedene Städte angeschaut. Das bedeutet aber auch viel auf Achse zu sein. Wer es also lieber ruhig reisen möchte, sollte sich vielleicht weniger Stops aussuchen. Außerdem würde ich im Nachhinein unsere Route genau andersherum planen, dazu erfahrt ihr auch in meinem separaten Blogpost zu unserer Route mehr. Und wie immer: Das ist kein richtiger Reiseführer, der monatelang recherchiert wurde, sondern eher ein persönlicher Erfahrungsbericht von meinen zwei Wochen dort. Alles also ohne Gewähr und hauptsächlich sehr subjektiv, bezogen auf meine persönlichen Erlebnisse 🙂

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Compared to all other countries I’ve visited so far, I’ve received the most questions regarding our trip to Morocco. I’m trying to summarize all my answers in this Morocco Travel guide. However, I realized that I actually also have a lot to say about our vacation in Morocco, so I will also add a separate blogpost about our route, about tips for each city and a review of all our accommodations (soon!). 

Disclaimer: My boyfriend and I spent two weeks on the road and checked out many different cities. That also means that we were also always on the move.If you prefer to travel at a slower pace, you might want to make fewer stops.In addition, in retrospect, I would plan our route the other way round. You’ll learn more about that in my separate blog post about our route. And as always: This is not a professional travel guide, which I researched for months, but rather a personal account of my two weeks there. 

Transport, Train, Bus & Taxi:

Wir sind nach Casablanca geflogen und da wir nicht noch einen Inlandsflug machen wollten, sind wir mit dem Zug nach Marrakech. Da wir spät in Casablanca ankamen, haben wir dort eine Nacht am Bahnhof Casa Voyageur übernachtet. Dorthin gibt es nämlich einen Direktzug vom Flughafen aus für umgerechnet 3-4 Euro. Am nächsten Morgen sind wir dann direkt in drei Stunden mit dem Zug nach Marrakech für circa 9 Euro in der zweiten Klasse. Mit großen Koffern kann die Fahrt etwas eng werden, aber ansonsten kann ich Zugfahren in Marokko sehr empfehlen. Auch zweite Klasse war lustig, weil wir mit einer Familie in einem kleinen Abteil saßen und uns gut mit ihnen verstanden haben. Auch Kekse und andere Süßigkeiten wurden ausgetauscht. Tickets haben wir ganz einfach am Schalter in der Bahnhofshalle gekauft und sonst war alles pünktlich, sicher, super ausgeschildert und top organisiert.

Am Bahnhof in Marrakech findet ihr sofort die Taxis, wobei ich hier immer einen Pick-up mit dem Hotel organisieren würde. Die Taxifahrer am Bahnhof in Marrakech haben sich mega angeschrien als wir ankamen und quasi um ihre Kunden “gekämpft”. Das fand ich sehr unangenehm und war froh, dass ich da nicht auch noch handeln musste, sondern wir von unserem Hotel Anayela in der Bahnhofshalle abgeholt wurden.

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We flew to Casablanca and since we didn’t want to take another domestic flight, we chose to go by train to Marrakech. As we arrived late in Casablanca, we stayed there for one night right near the train station Casa Voyageur. There is a direct train from the airport to Casablanca city for the equivalent of 3-4 euros. The next morning we took the three hour train to Marrakech for about 9 euros in second class. With big suitcases, the ride can be a bit uncomfortable, but otherwise I highly recommend traveling by train in Morocco. Second class was fun as we sat in a small compartment with a family and got on well with them. Also biscuits and other sweets were exchanged. We simply bought the tickets at the counter in the station and everything else was punctual, safe and well organized.

At the train station in Marrakech you will immediately find many taxis. However I personally would always organize a pick-up with your hotel. The taxi drivers at the train station in Marrakech shouted loudly when we arrived and “fought” for their customers. I felt really uncomfortable and was glad that I didn’t have to haggle there. We were picked up by our hotel Anayela in the big hall.

Morocco Travel Guide

Von Marrakech nach Essaouira, sowie von Fes nach Chefchouen haben wir jeweils einen Bus hin und zurück genommen. Auch diese Erfahrung war super und Busfahren in Marokko kann ich auch sehr empfehlen! Wer schon einmal in Südostasien mit Bussen unterwegs war, wird Busfahren in Marokko als super angenehm, pünktlich, sicher und durchorganisiert empfinden. Fragt am besten im Hotel nach, wo ihr das Busticket kaufen könnt. In Marrakech hat das unser Hotel Anayela für uns gemacht und in Fes unser Hotel Le Cedre d’Argent (mit Trinkgeld natürlich). Ansonsten haben wir das immer direkt am Busbahnhof gemacht. Kauft bei Ankunft auch am besten gleich das Rückfahrtticket, weil diese auch ausgebucht sein können. Kurz vor Abfahrt müsst ihr auch noch wie am Flughafen euer Gepäck abgeben.

Taxi-fahren finde ich wie fast überall auf der Welt auch in Marokko anstrengend. Ständig wird um den Preis gefeilscht, selten gibt es Taxameter, es ist schwierig das Ziel zu erklären und Google Maps ist für Taxifahrer, wie auch in Südostasien, ein Rätsel. Meine Tipps: Im Hotel vorher fragen was Standardpreise sind und dann vorm Einsteigen darauf beharren und den Preis vorher ausmachen (außer es gibt mal ein Taxameter, das ist uns aber nur einmal passiert), die Visitenkarte vom Hotel oder Restaurant immer mitnehmen oder bekannte Orte als Ziel angeben.

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From Marrakech to Essaouira, as well as from Fes to Chefchouen, we took a bus back and forth. Again, this experience was great as well and I can highly recommend taking the bus in Morocco! Anyone who has experience traveling by bus in Southeast Asia will find traveling by bus in Morocco much easire and super enjoyable, punctual, safe and well-organized. Best is to ask at your hotel where you can buy the bus tickets. In Marrakech our hotel Anayela did that for us and in Fes our hotel Le Cedre d’Argent (with tips of course). Otherwise, we always purchased the tickets directly at the bus station. Also a tip: buy your return tickets right on arrival as they can be booked quite quickly. Shortly before departure, you also have to check your luggage at the bus station, a little bit like at the airport.

Like everywhere else where you have to haggle I also found taking a cab in Morocco exhausting. You always have to haggle, you never know if it’s a fair price and just like in Southeast Asia explaining your destination is always a very interesting situation, Google Maps seems to be a mystery to the drivers :D. My tips: ask in the hotel in advance what the standard rates are and then insist on those while you are out and about and always set on a price beforehand (except if there is a taximeter, but that only happened to us once), take the business card from the hotel or restaurant with you and / or use well-known land marks as your destinations.

Get-Around in the City

Als Tourist übernachtet man fast immer in der Medina der Stadt, innerhalb der alten Stadtmauern. In Fes und Marrakech ist dies ein relativ großer Stadtteil, den man zwar locker zu Fuß erkunden, der aber auch aufgrund der vielen kleinen Gassen sehr verwirrend sein kann. Viele Gassen sind außerdem auch auf Google Maps gar nicht oder falsch ausgezeichnet, so dass man sich damit auch schnell verlaufen kann. Ich muss aber ehrlich sagen, und ich will jetzt nicht zu sehr angeben, aber es ist wichtig zu erwähnen: Ich persönlich habe einen sehr guten Orientierungssinn (eine meiner Stärken) und obwohl sogar für mich Marrakech und Fes eine Challenge waren, haben wir uns nie so richtig verlaufen. Im Hotel konnten wir immer stolz berichten, dass wir keine Probleme hatten. Manchmal sind wir vielleicht falsch abgebogen, aber wir haben unseren Weg eigentlich immer schnell gefunden. Google Maps habe ich auch meist verwendet, mir hat die grobe Orientierung und der Kompass gereicht.

Hier kommen wir aber zu der einzigen Sache, die mich wirklich in Marokko genervt hat: Die ganzen jungen Männer, die einem vermeintlich den Weg weisen wollen. Am Ende der zwei Wochen ist mir davon fast der Geduldsfaden gerissen. Vorab: Falls ihr euch verlauft, fragt lieber in Läden und Restaurants nach dem richtigen Weg oder ruft euer Hotel an und bittet sie um Hilfe.

Die jungen Männergruppen wollen meist ein Trinkgeld für ihren Tipp, was nicht so dramatisch ist, aber ob die Hinweise dann auch wirklich so stimmen, wage ich zu bezweifeln. Aufgrund meines guten Orientierungssinns weiß ich nämlich, dass zu fast 90 Prozent die Aussagen der “Routenweiser” an uns auf jeden Fall falsch waren. Meistens haben wir nämlich gehört: “The gate is closed, you can’t go through here” oder “the market is closed”, oder ähnliches und natürlich war da nichts und wir sind einfach nur den Standardweg zum Hotel zurück gelaufen und hatten keine Probleme. Nur sehr selten wurden wir wirklich darauf hingewiesen, dass hier der Eingang zu einer Moschee sei und wir dort nicht durch dürfen. Das war aber die Ausnahme. Und vielleicht empfinde auch nur ich das als so nervig, aber ich wollte es wenigstens erwähnt haben.

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We also chose to stay at a hotel in the medina of the city, within the old city walls. In Fes and Marrakech, this is a relatively large district, which is easy to explore by foot, but it can also be very confusing due to the many small alleyways. Many streets are marked on Google Maps but many others are not even visible on Google maps or incorrectly mapped out, so you can get lost quickly if you only rely on the app. I don’t want to brag too much but I have to mention it: I have a very good sense of direction (one of my strengths) and even though Marrakech and Fes were a challenge for me, we never really got lost. At the hotel we could always proudly report that we had no problems. Sometimes we may have taken a wrong turn, but we’ve always found the right way quickly. I also used Google Maps most of the time, the rough orientation and the compass were enough for me.

But here we come to the only thing that really annoyed me in Morocco: all the young men who “want to show you the way”. At the end of the two weeks I almost lost my patience. Just quickly: If you are lost, ask in shops and restaurants for the right way or call your hotel and ask for your help.

The young men groups usually want a tip for their help, which is fine, but I doubt that they really tell the truth. Due to my good sense of direction, I know that almost 90 percent of what they said was wrong. Most of the time we heard: “The gate is closed, you can not go through here” or “the market is closed”, or similar and of course there was no problem and we just went back the standard way to the hotel and had no problems. Only very rarely have we really been told that this is the entrance to a mosque and we are not allowed to go there. That was the exception. And maybe I am the only one to find these tricks so annoying, but at least I wanted to mention it.

Wifi & Data

Wie in vielen anderen Ländern, außer in Deutschland (!!!), findet ihr fast in jedem Café und Restaurant Wifi, oder könnt, wenn ihr wollt, günstig eine Simkarte mit Datenvolumen erwerben. Wir haben uns direkt am Flughafen von Orange eine kostenlose Simkarte gekauft und für 5 Euro mit 5 GB aufgeladen. Wir hatten damit fast überall Netz. Sogar in der Sahara-Wüste hatte ich auf manchen Dünen 3G! Ich hab manchmal in Berlin kein Netz und zahle trotzdem ein Vermögen, wtf? Fünf Gigabyte sind echt viel, doch als Blogger habe ich sie schnell verbraucht, haha! Aufladen könnt ihr sie aber fast an jedem Kiosk, aber lasst euch hier auch nicht abzocken und bezahlt nur so viel, wie ihr auch in einem offiziellen Laden gezahlt habt. Überprüft auch sofort, ob die gewünschte Anzahl an GB draufgeladen wurde.

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As in many other countries, except in Germany (!!!), you can find Wifi in almost every café and restaurant, or, if you want, you can buy a sim card with data for very cheap. We got a free sim card directly at the airport of Orange and charged it with 5 GB for 5 Euros. We had service almost everywhere. Even in the Sahara desert I had 3G on some dunes! Sometimes I have no service in Berlin and still pay a fortune, wtf? Five gigabytes are a lot, even as a blogger! However, you can recharge the sim card at almost every kiosk, but do not let them rip you off and pay only as much as you paid in an official shop. Also check immediately if the desired amount of GB has been recharged.

Morocco Travel Guide

Communication

Englisch konnte eigentlich fast jeder Marokkaner, dem wir begegnet sind. Doch viele fühlten sich einfach auf Französisch wohler, oder verstanden etwas kompliziertere Sachen (wie spezielle Essenswünsche z.B.) auf Französisch besser. Außerdem ist ein Bonjour, Merci, Pardon etc. einfach freundlicher als Hello & Goodbye. Und ich habe es geliebt, mein Französisch zu üben! Dazu habe ich gerne meine wenigen arabischen Vokabeln, die ich noch aus Kairo kannte, einfließen lassen und das kam auch sehr gut an (sowie ein paar andere, bei denen ich nicht weiß, wie man sie schreibt oder richtig übersetzt):

  • Salaam Aleikum – Hallo (oder einfach Bonjour)
  • Shukran – Danke
  • Yalla Yalla – Los geht’s
  • Aiwa – Ja (wobei das in Marokko glaube ich selten benutzt wird, aber unser Guide hat’s oft gesagt)
  • La – Nein

 

Insgesamt empfand ich die Marokkaner als sehr gastfreundlich, nett und zuvorkommend. Wir haben uns immer sehr gut verstanden und es wurde auch oft viel gewitzelt und erzählt. Das hat mir besonders gut gefallen!

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Almost every Moroccan we met could speak English. But many simply felt more comfortable in French, or understood something more complicated (such as special meal requests) in French better. In addition, a Bonjour, Merci, Pardon etc. is simply friendlier than Hello & Goodbye. And I loved to practice my French! I also love to add a few of my Arab words that I learned in Cairo and that was very well received (but please be aware, I am not sure if that’s how you would spell it in latin letters):

Salaam Aleikum – Hello (or simply Bonjour)
Shukran – Thank you
Yalla Yalla – Let’s go
Aiwa – Yes (which I heard is rarely used in Morocco, but our guide said it very often and loved that I knew it)
La – no

Overall, I found the Moroccans to be very welcoming, nice and accommodating. We always got along very well and there was often a lot of joking and talking going on. I especially liked that!

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Aufdringlichkeit auf den Märkten

Ganz ehrlich, vor unserer Reise hatte ich so gar keine Lust auf das ganze Thema Feilschen, Marktschreier und generell Stress auf den großen Märkten. Ich hatte schon Horrorgeschichten auf anderen Blogs gelesen. Irgendwie hatten wir aber entweder vor Ort Glück, hatte einen bestimmten Look, oder ich bin schon etwas abgebrüht, aber ich fand die Verkäufer in Marokko nicht so dramatisch aufdringlich.

Ja, klar wird man viel angelabert, aber zum einen leben viele Marokkaner einfach vom Tourismus und zum anderen empfand ich es nie als zu aufdringlich und nervig, sondern eher sozusagen pushy-nett. Ganz im Gegensatz zu manchen Ecken in Asien, ganz besonders auf Bali, wo ich das ganze Verkaufsthema eher aggressiv empfand. Wenn wir wirklich nicht interessiert waren, haben wir einfach immer bestimmt, aber freundlich “No Thank You” gesagt, oder wenn wir wirklich nicht in einen Shop wollten, und immer mehr gepusht wurden, mit “Not Today, Maybe tomorrow” und einem Lächeln vertröstet.

Dazu haben wir meist sehr freundliche Antworten bekommen und einer hat sogar mit “Okidoki” geantwortet, was ich mega süß fand! Wenn ich mir zu sehr bedrängt vorkomme, und nichts anderes hilft, geht bei mir immer ein Lächeln, Kopfschütteln und mein Neverending “no-no-no-no-no” (das Jesse mega unfreundlich findet, aber was soll ich machen, haha) und einfach weiterlaufen.

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Honestly, before our trip, I had no desire to do this whole haggling thing, I heard that the markets are super stressful. I’ve read horror stories on other blogs. Somehow, we either were lucky, had a certain look, or I was used to big markets already, but I didn’t find the sellers in Morocco so dramatically annoying.

Yes, of course, you are get talked to quite a lot, but on the one hand, many Moroccans live from tourism and on the other hand, I never felt it to be too annoying, but rather, something I’ve named “pushy-nice”. In contrast to some places in Asia, especially on Bali, where I felt like the people selling stuff talked to me in kind of an aggressive way. When we were really not interested, we just always said “No Thank You”, but if we really didn’t want to go to a store, and were pushed more and more, we would say “Not Today, Maybe tomorrow” and added a smile.

We usually received very friendly answers and one even answered with “Okidoki”, which I found very sweet! If in rare situations I felt too stressed and nothing else helped, I always put on a big smile, shook my head and added my neverending “no-no-no-no-no” (which Jesse thinks is a bit rude, but what should I do, haha) and just kept walking.

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Haggling on the markets 

Wie erwähnt, auf Feilschen hatte ich keine Lust. Ich habe eigentlich überall lieber und mehr Geld gelassen, wo es Fixed Prices gab. Ich hasse handeln. Ich will mich am liebsten immer umschauen, Preise vergleichen und dann am letzten Tag oder so shoppen. Das geht theoretisch in Marokko auch, aber wie oben erwähnt, werden die Verkäufer schnell freundlich-pushy. Damit meine ich, dass dann Kommentare kommen wie “Just look around, take your time, we have more here, this is also beautiful, this would fit perfectly in your home, this is good price, best price, name any price you like, here we have free tea for you, please sit and have a tea” und man sich dann kaum traut, einfach aus dem Laden zu spazieren. Merkt euch aber, bevor man aber nicht groß anfängt zu handeln und per Handschlag zustimmt, ist man zu nichts verpflichtet. So haben wir uns immer wieder dran erinnert, dass wir auch freundlich mit einem Danke einfach gehen können.

Bevor es überhaupt mit dem Handeln losging haben Jesse und ich uns außerdem überlegt, mit welchem Preis wir zufrieden aus dem Laden rausgehen würden. Wenn der Händler dann bis dahin runtergeht, haben wir zugeschlagen, wenn nicht, war es auch ok, wenn es zu keinem Geschäft kam. Dann will der Händler einfach nicht runter mit dem Preis und das Produkt ist uns dann einfach zu teuer. Auf dem Markt kann man meistens um die Hälfte bis 2/3 runter handeln. Wenn wir gleich zu Beginn gemerkt haben, dass der erste Preis bereits viiiiiel zu hoch ist, haben wir uns versucht, sofort rauszuwinden.

In meinem Blogpost zu unserer Route werde ich außerdem einzelne Läden für Schmuck, Teppiche & Co. empfehlen.

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As mentioned, I hate bargaining. I actually prefer to shop at places with fixed prices. I hate this whole acting thing that is necessary when haggling. I would prefer to take my time to look around, compare prices and then shop on the last day or so. This is theoretically possible in Morocco as well, but as mentioned above, the vendors quickly become friendly-pushy. By that I mean that they comment things like “Just look around, take your time, we have more here, this is so beautiful, this would be a perfect fit in your home, here is some free tea for you, please sit and have a tea” and you hardly dare to just walk out of the shop without buying something. Remember, before you start with the big act of bargaining and shake their hands, you are not obliged to do anything. We tried to always remembered that and leave super friendly if we really weren’t interested.

Before we even started to bargain, Jesse and I thought about the price we would happily leave the store with. If the vendor then goes down with the price to our desired amount, we shook hands, if not, it was also ok, then we just didn’t buy anything. Then the vendor just doesn’t want to go down with the price and the product is simply too expensive for us. In the market you can usually haggle down to a half or two thirds of the original asking price. If we realized right from the start that the first price is already much too high, we tried to get out of the store immediately.

In my blog post about our route, I will also recommend individual stores for jewelry, carpets & Co.

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Food
 
Leider, leider war ich überhaupt nicht begeistert vom Essen in Marokko. Ich hatte das schon ein bisschen erwartet, nachdem ich auf Dariadaria darüber gelesen hatte, aber dennoch war ich enttäuscht. Nach ein paar Tagen konnte ich schon keine Tajine und kein Couscous mehr sehen und war das erste Mal so ein typischer Tourist, der sich in einem fremden Land (Veggie-)Burger und Pommes bestellt. Mir hat einfach die Abwechslung gefehlt, sowie geile Soßen und leckere Salate. Viele meinten zu mir, dass das bestimmt daran lag, dass ich vegan/vegetarisch esse, aber auch die Fleischgerichte sahen nicht großartig anders aus. 
 
Zu allem Übel, im wahrsten Sinne des Wortes, hatte ich am letzten Tag dann auch noch eine Lebensmittelvergiftung (nachdem ich in schicken Restaurants gegessen hatte!). Ich habe die marokkanische Küche also nicht gut in Erinnerung, haha, oh je. In meinem Blogpost zu unserer Route werde ich aber einzelne Restaurants auflisten, die ich gut fand. Außerdem haben mir als Snacks meist Streetfood, wie marokkanische Crepes mit scharfer Soße und mit Reis gefüllte Teigtaschen, am besten gefallen. Und in Marrakech gibt es an vielen Ecken frische Säfte im Glas für To-Stay – toll für Zero Waste Liebhaber. Außerdem fand ich das Essen auf unserer Wüstentour überraschenderweise richtig gut!
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Unfortunately  I was not at all excited about the food in Morocco. I had expected that a bit after reading about it on Dariadaria, but still, I was disappointed. After a few days, I could no longer see any tajine or couscous and for the first time I was such a typical tourist who ordered (veggie) burgers and fries in a foreign country. I just missed the variety, as well as great sauces and delicious salads. Many said to me that it was because I eat vegan / vegetarian, but the meat dishes did not look great either.

To make matters worse, in the truest sense of the word, I also had food poisoning on the last day (after I had eaten in a chic restaurant!). So I do not have fond memories of Moroccan cuisine, haha, oh dear. But in my blog post about our route, I’ll list individual restaurants that I liked. In addition, I liked most street foods, such as Moroccan crepes with spicy sauce and dumplings filled with rice. And in Marrakech there are often fresh juices in a glass for to-stay – great for Zero Waste lovers. In addition, I found the food on our desert tour surprisingly really good!

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Vegan/Vegetarian in Morocco

Vegan fand ich ehrlich gesagt nicht so einfach. Ich habe es zwar versucht, aber hin und wieder wurde es dann doch ein vegetarisches Gericht. Vegetarisch ging eigentlich immer ohne Probleme, bis auf ein Restaurant, das statt einer Veggie-Tajine eine Tajine mit Hähnchen brachte. Und bei vielen, wo nicht spezifisch vegetarisch auf der Karte stand, war ich sehr skeptisch, da sie glaube ich einfach nur das Gemüse vom Hähnchen genommen hätten. Aber ob wirklich alle Restaurants darauf achten, bezweifle ich auch. Insgesamt ist es nicht der vegane oder vegetarische Food-Himmel meiner Meinung nach, zumindest in Marrakech. Habt ihr andere Erfahrungen?

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To be honest, I did not find vegan that easy. I tried it, but now and then it became a vegetarian dish. Ordering vegetarian always went well without any problems, except for one restaurant, which instead of a veggie tajine brought a tajine with chicken under the veggies. And actually at every restaurant that didn’t clearly mark vegetarian meals on the menu, I was a bit skeptical, since I think they just took the vegetables off from the chicken. I just want to say that I am not sure if everything was even 100% vegetarian. Overall, in my opinion it’s not the vegan or vegetarian food heaven, at least in Marrakech. Have your experiences been different?

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Traveling alone

Auf Instagram wurde ich wirklich SEHR oft gefragt, wie es als Frau ist, alleine in Marokko zu reisen. Da ich mit meinem Freund unterwegs war, kann ich die Frage nicht so gut beantworten. Ich persönlich empfand Marokko als sicher, zumindest die touristischen Gegenden, wo wir waren, sowie das Zug- und Busfahren. Jedoch ist es finde ich eine Typ-Frage. Ich persönlich würde nicht durch Marokko allein reisen wollen, doch z.B. Jesses Schwester hätte hier glaube ich keine Probleme. Außerdem habe ich ein paar alleinreisende Frauen gesehen. Aber wer in Begleitung reist, braucht zumindest keinen Mann. Das kann ich sagen. Als Mädelsgruppe hätte ich dort auch keine Bedenken, zumindest, wenn man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt: Respektvoll kleiden, nicht unbedingt von den Touristenpfaden abwandern, im Hotel nach eventuell gefährlichen Gegenden oder Uhrzeiten fragen, etc.

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On Instagram I was asked VERY often about how it is as a woman to travel alone in Morocco. Since I was traveling with my boyfriend, I cannot answer the question so well. Personally, I found Morocco safe, at least the touristy areas where we were, as well as the train and bus. However, it’s a question of which type of person you are. Personally, I wouldn’t want to travel alone through Morocco, but Jesse’s sister would have no problems there, I think. I also saw some women traveling alone. However, I do think that you don’t need a man to travel. I would be fine traveling in a girls group, if we all would use our common sense: dress with respect, don’t necessarily wander off the tourist trails, ask at the hotel for potentially dangerous areas or times, etc.

 

Clothing

Im Vorfeld wurde mir mehrmals gesagt, dass es als weiße Touristin egal sei, wie ich mich in Marokko kleide. Und tatsächlich habe ich viele Touristen gesehen, die sich sehr freizügig gekleidet haben, bauchfrei, Spaghettiträger – alles war dabei. Auch ein paar Marokkanerinnen, besonders in Fes, kleiden sich moderner, als ich es erwartet hatte. Ich persönlich habe mich aber zumindest etwas bedeckter wohler gefühlt. Nehmt einfach ein paar Varianten mit und schaut, wie ihr euch vor Ort fühlt! Ich hatte meist meine Schultern und Oberschenkel bedeckt, aber auch hin und wieder mal ein Spaghetti-Träger-Oberteil an.

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Before our trio I was told several times that as a white tourist it doesn’t matter how I dress in Morocco. And indeed, I’ve seen a lot of tourists who dressed very freely, bare-shouldered, spaghetti straps – I saw everything. Also a few Moroccan women, especially in Fes, dress more modern than I expected. Personally, I felt a little bit more comfortable when I was covered up a little bit. Just take a few variations and see how you feel when you are there! I usually had my shoulders and thighs covered, but also occasionally wore spaghetti straps.

Weather

Wir waren im Oktober in Marokko unterwegs und trotzdem war es in Marrakech wirklich sehr, sehr heiß. Auf all unseren anderen Stops empfand ich das Klima aber schön warm bis angenehm. Auch die Wüstentour fand ich nicht so dramatisch heiß, da wir nur zum Sonnenuntergang und zum Sonnenaufgang, also die eher kühleren Stunden des Tages, unterwegs waren.

So, das war meine Einschätzung nach unseren zwei Wochen Marokko! Mich interessiert, ob ihr mal in Marokko wart und wie es euch dort gefallen hat! Hattet ihr ähnliche Erfahrungen? Habt ihr noch weitere Tipps? Oder geht es für euch eventuell sowieso bald nach Marokko? Freue mich auf euer Feedback! 

Hier noch ein paar weitere Foto-Eindrücke:

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We went to Morocco in October and it was still very, very hot in Marrakech. On all our other stops I felt the climate was nice and warm to pleasant. I also did not find the desert tour so hot as we were only outside on the way to the camp during sunset and sunrise, during the cooler times of the day.

So, that was my opinion after our two weeks Morocco! I’m interested in whether you were in Morocco and how you liked it there! Did you have similar experiences? Do you have any more tips? Or maybe you’re planning a trip to Morocco soon? I look forward to your feedback!

Here are a few more photo impressions:

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8 Kommentare
  1. Ich bin gerade auf dein Blog gestoßen, da ich eine Reise nach Marokko plane. Ich finde diesen Artikel wirklich super, da du auch alle mit dem öffentlichen Verkehr gemacht hast. Auf vielen Blogs habe ich alles über Autos mieten gelesen, aber da ich keinen Führerschein habe, ist es toll mal zu lesen, dass man alles auch ziemlich gut mit dem öffentlichen Verkehr reisen kann. Außerdem machst du wundervolle Bilder! <3