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Vor kurzem wurde ich von einer Masterstudentin zum Thema “Bloggen” interviewt und sie hat mich gefragt, ob ich mich als Vorbildfunktion in Sachen Konsum & Fashion sehe. Ich bin auf keinen Fall ein Vorbild, ich bin keinesfalls perfekt. Außerdem habe ich jetzt keinen riesigen enormen Einfluss. Doch wenn ich meine kleine aber feine Leserschaft dazu inspirieren kann, sich vom Massenkonsum abzuwenden und nachhaltiger zu konsumieren, dann freut mich das und motiviert mich ein neues Projekt zu starten. Mein 6-Monate langer Shopping Ban ist jetzt nämlich schon ein ganzes Jahr her! Zeit für etwas Neues! Ganz aufs Shoppen will ich dieses Jahr nicht verzichten, aber ich will nur noch ein Teil im Monat kaufen (wie Nisi) und versuchen, mich dabei auf Marken zu konzentrieren, die nachhaltig und fair produzieren (Inspiration hole ich mir dabei von Madeleine).

Jetzt in meinem ersten Projektmonat stelle ich aber fest, wie schwierig mein Vorhaben ist. Fair & nachhaltig schön und gut, aber entweder sind die Klamotten potthässlich oder mega teuer. Ich will mir kein graues langweiliges schlecht geschnittenes Kleid kaufen, nur weil “fair” drauf steht. Wie egoistisch und oberflächlich es auch klingen mag, ich will meinem Stil treu bleiben. Gleichzeitig kann ich keine 350€ für einen Rock oder eine Hose ausgeben. Die Shoppingrecherche gestaltet sich also schwer, im Endeffekt aber trotzdem machbar. Um es gleich vorweg zu sagen: Ja, ich spreche hier von einem Luxusproblem, das aber denke ich viele interessiert, die auf Zara, H&M & Co verzichten wollen, aber trotzdem echte Fashionistas sind.
In diesen zwei Collagen seht ihr nun meine stundenlange Recherche zusammengefasst. Wie gesagt, einfach war es nicht, aber so kann ich euch vielleicht dazu inspirieren, etwas mehr zu recherchieren und so nachhaltiger zu shoppen. Die einzelnen Teile sind vielleicht etwas teurer als ich sie z.B. bei Zara finden würde. Da ich mir nur ein Teil im Monat kaufen will, kann ich mir das theoretisch leisten. Jetzt stehe ich aber vor der Qual der Wahl und frage euch: Welches dieser 13 Teile soll ich mir für Februar gönnen???

One of this year’s resolutions is to only shop one thing per month and that fair and sustainable. Easier said than done as it’s super hard to find stylish, fair but payable clothes. But I hope I can inspire some people to not shop mindlessly but think a bit about their consumerism. I am not perfect and I will probably shop till I drop when I am visiting the States in July, but I really want to try to make an effort. After hours of research these two collages are my results. Help me chose my piece for February!
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1. Plaid dress by House of Hackney: Fits with everything, literally!
2. Oversized shirt dress. Is it too hipster for me?
3. Kuyichi dark Denim. The brand uses recycled cotton and PET bottles as well as environmental fabrics and processes.
4. Swedish Hasbeens. They use environmentally friendly materials and premium natural grain leathers.
5. Vegan Doc Martens. No animal had to die for these shoes! I wonder how comfortable they are. I am not sure yet if I am going to stay away from leather completely. 
6. Asos Africa Dress. The Asos green room offers fair trade and eco fashion. I am not sure HOW fair it is, but it’s a step in the right direction. 
7. Organic cotton scarf from goodz.com, an online shop with only eco and fair products.
8. Filippa K shirt. I’ve always needed a really nice simple shirt.
9. House of Hackney plaid shirt. So pretty and special!! What do you think?
10. Fair trainers ale from goodz.com
11. Super soft scarf in the perfect color!
12. Reclaimed Vintage oversized baseball shirt. Are those shirts still a thing? Or so 2013?
13. Hati Hati just makes the cutest clothes, like this adorable sweater. This is one of my favorites!

PS: Alle Marken sind vielleicht nicht perfekt fair & bio, aber der erste Schritt ist getan!

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