PicMonkey CollageFirst peak into the current state of our new apartment

Wer in Berlin wohnt, kennt die derzeitige schwierige Wohnsituation. Die Mieten sind in den letzten Jahren extrem gestiegen und bezahlbare Optionen sind oftmals einfach Bruchbuden. So erging es jedenfalls Jesse und mir, als wir auf der Suche nach einer ersten gemeinsamen Wohnung waren. Wir wollten in einen bestimmten Bezirk, eine bestimmte Größe und hatten eine relativ niedrige Preisgrenze. Es hat zwar ein Jahr gedauert, aber endlich, endlich haben wir unsere Traumwohnung gefunden! Die Wohnung war leider seeehr renovierungsbedürftig, Wände, Boden, Heizung, Türen, Küche, alles musste neu gemacht werden. Deshalb sind wir jetzt erst langsam an den Punkt angelangt, an dem wir erste Einblick in unsere neue Wohnung geben können.

Before ich euch aber eine ausführliche Room-Tour gebe, wollte ich euch die Vorher-Bilder zeigen, damit ihr den Fortschritt gut mitverfolgen könnt:

Whoever lives in Berlin is well aware of how difficult it is to find an affordable apartment. In the last few years rent prices have become very high and affordable options are usually totally rundown. And this is how it started for Jesse and I as well when we started our search for our first apartment together. We wanted to find a place in a specific area and with a specific size, but had a relatively low budget. It took about a year until we found an appropriate apartment, but finally we found our dream apartment! Unfortunately, the apartment needed a lot of love, everything from the walls, to the floor, the heating, the doors and the kitchen needed a makeover. For that reason are we only now coming to the point where we can give you the first peak into our apartment.

But before I give a room by room tour throughout the apartment, I wanted to show a few before photos so that you can follow all of the steps well:

kitchenbath

Hier seht ihr die sehr sehr alte Küche mit den alten Spanplatten. Was für eine Verwandlung sie in den letzten Monaten durchlebt hat, erfahrt ihr im nächsten Teil. Das Badezimmer ist sehr großzügig, aber auf den ersten Blick hat es einen trotzdem abgeschreckt. Es hat gestunken und jede Ecke war dreckig. In den letzten Wochen haben wir es aber zu einer gemütlichen Wohlfühloase umgewandelt.

Here you can see the very very old kitchen with the old subfloor. In the next part you guys will see what a change the kitchen has experienced in the last few months. The bathroom is very roomy, but regardless of that it was scary on the first look. It stunk and every corner was dirty. But in the last few weeks we have turned it into a very comfortable oasis.

bedliving

Das Wohnzimmer ist relativ dunkel, da es nur ein Fenster gibt, aber die grauen Wände und der dunkelrote Boden haben einfach das ganze Licht geschluckt. Das mussten wir ändern. Das Schlafzimmer war von Anfang an eins meiner Lieblingszimmer. Hier auf diesem Bild waren wir sogar schon einen Schritt weiter, da die graue Spanplatte schon rausgenommen war und wir darunter alten Dielenboden fanden.

The living room is relatively dark due to the fact that there is only one window, but the grey walls and dark red floor sucked up all the light that entered the room. That we definitely had to change. The bedroom was my favorite room from the start. In this picture, it was already a step further than the other rooms. We had already removed the old grey subfloor to expose the old original hardwood floors that were hidden underneath.

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Anfangs hatten wir kaum Möbel, da ich vorher in einer kleinen Wohnung mit schlechtem Schnitt gewohnt habe und Jesse kaum Möbel mitgebracht hatte. Um Geld zu sparen, aber auch weil wir das einfach besser finden, haben wir viele Möbel selbst gemacht oder vom Flohmarkt. Die ganzen DIYs dazu werde ich euch in weiteren Teilen präsentieren 🙂

Die erste gemeinsame Wohnung kann sehr anstrengend sein, erst jetzt nach drei Monaten kommen wir langsam zur Ruhe, da wir bis dahin eigentlich fast jeden Abend nach der Arbeit und am Wochenende etwas an der Wohnung machen mussten (Silikon im Bad austauschen, Duschwand einbauen, Küche aufbauen, Dielenboden per Hand ausbessern, um nur ein paar unserer Projekte zu nennen). Aber es ist auch ein so schönes Gefühl, Sachen selbst zu bauen, sich um Renovierungsarbeiten zu kümmern und auf die geleistete Arbeit stolz zu sein! Außerdem macht dieses “Bauen” Jesse und mir einfach unglaublich Spaß, auch wenn es viel Zeit in Anspruch nimmt.

Jetzt wird es noch spannend zu sehen sein, wie sich unser gemeinsamer Interior-Stil entwickeln wird. Jesse liebt es bunt und fröhlich, ich liebe gaaaanz viel Weiß (am liebsten hätte ich weiße Dielen!). Aber was uns beide verbindet, ist die Liebe zu naturbelassenem Holz, Vintage-Teilen, DIY-Möbeln, hellen Zimmern und gemusterten Deko-Farbakzenten, die an Marokko, Afrika oder Indien erinnern.

Seid gespannt, bald folgen weitere Teile aus meiner “Traumwohnung”-Reihe, in denen ich euch Vorher-und-Nachher-Bilder der einzelnen Zimmer, sowie ein paar Tipps vorstelle!!

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In the beginning we had hardly any furniture since I had previously lived in a much smaller apartment and Jesse brought almost no furniture with. In order to save a little money, and also because we found it fun and more interesting, we have a lot of self-made of fleamarket bought furniture. I will present all of our DIY projects in another post.

A couple’s first apartment together can be very stressful, and now after three months we are finally really settling in and able to relax. In the first few months we had projects in the apartment to do (silicone in the bathroom, building the kitchen, building the shower wall and a few other projects) almost every day after work and on the weekends. But it is also a nice feeling to have built something your self. Also, this type of work is unbelievably fun for both Jesse and I.

Now I am excited to see how our interior style will grow together. Jesse loves colorful and happy, I love a lot of white (I would love to have white wood floors). But what brings our style together is the love of natural wood, vintage pieces, DIY furniture, bright rooms and pattern accent pieces that remind us of Africa or India.

Stay tuned, soon other parts will follow where I show you before and after pics and share some of my tips!!!

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8 Kommentare
    1. Ja, der Schnitt kann so viel ausmachen! Ich war vorher in 50qm und trotzdem hat es soooo klein gewirkt, weil der Flur einfach mal alles eingenommen hat, aber man nichts in ihn reinstellen konnte. Viel Erfolg bei eurem Umzug evtl. auch Wohnungssuche?!

  1. Das klingt ja super spannend :).
    Wir sind im letzten Jahr auch umgezogen. Wir konnten zwar so unsere Möbel reinstellen und haben lediglich nur zwei Räume farbig gestrichen, aber dennoch hat es Wochen gedauert, bis man Abends nach der Arbeit oder am Wochenende alle Lampen angebracht, alle Möbel aufgestellt und alles dekoriert hatte.
    Ich freue mich auf die kommenden Posts :).
    Liebe Grüße
    Laura