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Ihr habt es bestimmt schon ein paar Mal gehört: Naturkosmetik soll besser für unsere Haut, besser für die Umwelt, besser für die Produzenten und besser für die Tiere sein. Aber wisst ihr auch, warum genau? Warum die Qualität der Wirkstoffe so viel ausmacht, warum Naturkosmetik meist teurer ist als konventionelle Kosmetik, warum die biologische Landwirtschaft die Biodiversität fördert und warum wir bei zertifizierter Naturkosmetik sicher sein können, hormonfreie und pestizidfreie Produkte für unsere Haut zu verwenden?

Ich wollte dieses Thema schon seit langer Zeit für euch aufbereiten, aber mir fehlte das Expertenwissen, sowie Informationen aus erster Hand. Das änderte sich vor Kurzem zum Glück, als ich endlich zum ersten Mal auf eine Rohstoffreise mit Weleda eingeladen wurde.

Unsere Reise nach Staufenberg in Hessen stand ganz im Zeichen der zwei Heldinnen Viola Tricolor (das Feld-Stiefmütterchen) und Calendula (die Ringelblume). Warum gerade diese beiden so besonders sind und warum Bio-Landwirtschaft, auch in der Naturkosmetik, so wichtig ist, erfahrt ihr heute!

Los ging es mit dem Zug von Berlin nach Bad Homburg, wo wir erst einmal alle ankamen und gemeinsam ein leckeres Abendessen genießen konnten. Leider habe ich etwas gekränkelt, so dass ich nachkam, aber mit Ingwertee direkt aufs Hotelzimmer (danke Weleda!) und einer frühen Zubettgehzeit war ich am nächsten Morgen wieder top fit! Zum Glück, denn es ging sehr früh los und bereits um 7:30 Uhr war die Abfahrtszeit, um gemeinsam zum Kräuterhof in Staufenberg zu fahren.

Leider hat es stark geregnet und unser Gastgeber, Landwirt Dieter Müller, hat uns direkt erklärt, dass die Ringelblume eigentlich nicht im starken Regen geerntet wird. Natürlich freut sich der Hof über den Regen, da die Wiesen bereits ein bisschen verbrannt waren von der heißen Sonne. Für einen Content-Tag für Blogger und Journalisten war es natürlich aber etwas unpraktisch 🙂 Der Kräuterhof baut 20 Tonnen Calendula pro Jahr für Weleda an und pflückt diese laut eigenen Angaben immer zum besten Zeitpunkt, um die höchste Qualität an Wirkstoffen der Pflanze mitnehmen zu können. Wir konnten trotzdem selber ein paar Blüten pflücken, um sie später bei der Pflanzenbetrachtung näher untersuchen zu können. Das Schöne: Auch viele Bio-Imker stehen an seinen Feldern, die sich um den nachhaltigen Erhalt von Bienenvölkern kümmern.

Dieter Müller berichtete auch von seinen eigenen Erfahrungen als Bio-Landwirt: Mit den großen Getreideproduzenten wollte er nie mithalten, da hier Ertrag und Gewinn an erster Stelle standen. Deshalb freut er sich, dass er mit diesem Kräuterhof auf relativ kleiner Fläche so viel anbauen kann.

Er zeigte uns außerdem noch, wie und wo die Calendula Blüten getrocknet werden. Eine sehr spannende Anlage, sogar mit energiesparenden Entlüftungsrohren! Die Blüten wiegen nach dem Trocknen übrigens 10 Mal weniger, 20 Tonnen gepflückte Blüten wiegen danach also “nur” noch 2 Tonnen.

Im zweiten Teil unseres Tages auf dem Kräuterhof ging es um die anthroposophische Wurzeln von Weleda. Dieser stehe ich neutral gegenüber, aber ich fand die Inhalte des Workshops sehr spannend und ich fand es sehr interessant noch einmal zu erfahren, wo die Schwerpunkte der Philosophie von Weleda liegen:

  • Weleda sieht den Menschen als Ganzes, mit all seinen Facetten und genau diese verschiedenen Lebensbereiche sind mit verschiedenen Pflanzen verbunden
  • Nach diesem Prinzip sind auch die Wirkungsweisen der einzelnen Pflanzen abgeleitet

 

Danke Alex für dieses Foto 🙂

Bevor ich auf darauf eingehe, warum Naturkosmetik so wichtig ist – für unsere Gesundheit und die Umwelt, noch ein paar Worte zu den zwei Heldinnen, wegen denen wir nach Hessen gefahren sind:

Calendula – Ringelblume

Das Leuchten der Blüte trotz Regen ist das Markenzeichen der Calendula, wie ihr unschwer auf den Bildern erkennen könnt. Wenn es dunkel wird, schließt sie ihre Blüten – wenn die Sonne rauskommt, öffnen sich die Tellerblüten. Und ähnlich wie die Sonnenblume wendet sie sich der Sonne immer zu. Die Calendula-Ernte ist tatsächlich für alle Mitarbeiter des Kräuterhofs von Dieter Müller das Highlight des Jahres. Die Calendula heißt übrigens Ringelblume aufgrund ihrer Samen: diese sind gekringelt wie kleine Würmchen. Sie sind 0,5 – 1 cm groß und sehr kräftige Samen, die bereits nach 1-2 Tagen keimen. Sie wird auch als sehr verlässliche und kraftvolle Pflanze beschrieben.

Durch diese Merkmale, der Bezug zur Sonne, ihre Verlässlichkeit und die starken Samen, spiegelt die Blume in der anthroposophischen Medizin Kraft, starkes Wachstum und Größe wider – dies zeigt sich auch in der Anwendung.

Laut unseres Workshops wirkt die Calendula wundheilend, entzündungshemmend und hautschützend. Calendula wird da eingesetzt, wo die Haut verletzt ist, also wo sie Entzündungen aufweist und wo wieder etwas aufgebaut werden muss. Die Ringelblume wird bei Weleda insbesondere in der Intensivpflege eingesetzt, z.B. bei der Baby-Pflege.

Weleda verwendet Calendula zum Beispiel im Calendula Pflegeöl (zwar für Babies konzipiert, aber auch für erwachsene Haut eine Wohltat), in den Calendula Produkten und in der Skin Food Reihe.

Die Viola Tricolor – das Feldstiefmütterchen 

Wisst ihr, warum diese Blume “Stiefmütterchen” heißt? Angeblich soll das von der Verteilung der Blätter kommen: Das untere Blatt repräsentiert die Mutter bzw die Stiefmutter, die von einem Kelch gehalten wird. Darüber befinden sich die Töchter der Mutter, die jeweils auch von einem Blatt gehalten werden. Und wiederum darüber liegen zwei Blütenblätter, die sich überlappen und einen Kelch teilen – die Stieftöchter, die stiefmütterlich behandelt werden 😂Das Stiefmütterchen besaß früher andere Namen – z.B. Gedenkemein oder Mädchenaugen und gehört zu den Duft-Veilchen.

In der anthroposophischen Medizin wird die Viola Tricolor gerne dann verwendet, wenn der Mensch innerlich nicht gefestigt ist, eine innere Unruhe hat, aber dies nach außen nicht zeigt. Die Haut wird aber als Spiegel der Seele gesehen. Und wenn die Diskrepanz zu stark wird, wird dies an der Haut sichtbar. Hier kann laut Weleda die Viola Tricolor sehr gut helfen, diese Hautveränderungen zu regulieren. 

Weleda verwendet die Viola Tricolor zum Beispiel in der Haferaufbaukur für die Haare (eines meiner Lieblingsprodukte von Weleda!) und in der beliebten Skin Food Reihe.

Warum ich Naturkosmetik so feiere:

8 Punkte, die ich bei der Kräuterhof-Führung und beim Workshop im Bezug auf Nachhaltigkeit und Bio-Rohstoffe für euch mitgenommen habe:

  1. Bio-Qualität beginnt bei Dieter Müller bereits vom ersten Moment an

Bereits die Calendula-Samen zeugen von Bio-Qualität und sind frei von Pestizid-Rückständen. Nicht-ökologisches Saatgut kann nämlich tatsächlich bereits Pestizidrückstände aufweisen. Dazu wird bei Dieter Müller auch nicht chemisch gedüngt. Es kommen keine Herbizide oder Fungizide zum Einsatz. Fungizide werden in der konventionellen Landwirtschaft zum Beispiel oft gegen Mehltau (durch Pilze verursachte Pflanzenkrankheit, die in der Regel durch einen weißen Belag auf Blattoberflächen in Erscheinung tritt) eingesetzt. Dieter Müller und sein Team ernten einfach rechtzeitig, bevor sich der Mehltau überhaupt entfalten kann, da die Bildung von Mehltau auch nur zum natürlichen, biologischen Kreislauf der Pflanze dazu gehört. Davor achtet er darauf, dass die Samen nicht zu eng aneinander gesetzt werden, so dass später zwischen den Pflanzen genug Wind durch wehen kann.

 

  1. Bio-Landwirtschaft bedeutet auch mal, 2 Jahre lang Pflanzen anzubauen, die zwar gut für den Boden und die Biodiversität sind, aber schlecht für den Ertrag

Vor dem Anbau der Calendula baut Dieter Müller auf diesen Feldern zwei Jahre lang Kleegras an, um den Boden wieder auf natürliche und umweltschonende Art und Weise fruchtbarer zu machen. Dies bedeutet aber auch, dass er zwei Jahre lang von diesen Feldern nichts verkaufen kann. Diese biologische Aufbereitungszeit des Bodens allein sorgt also für einen etwas teureren Preis der Rohstoffe. Diese kleinkörnigen Leguminosen, also wie zum Beispiel Kleegras, sind aber ein sehr gutes Nahrungs- und Bruthabitat für viele wildlebende Tierarten (Quelle). Rotklee ist außerdem zum Beispiel eine sehr gute Nektarpflanzen für Bienen, Hummeln und viele Tagfalter. Heuschrecken und andere Insekten können sich bei mehrjährigem Kleegras aufgrund der fehlenden Bodenbearbeitung sehr gut fortpflanzen. Im Preis von Bio-Produkten steckt also auch der Schutz von Biodiversität.

 

  1. Warum viele nicht von der konventionellen auf die Bio-Landwirtschaft umstellen:

Wir haben Dieter Müller auch gefragt, warum nicht viel mehr Landwirte von der konventionellen auf die biologische Landwirtschaft umstellen. Seine Vermutung und Erfahrung:  

Der Betrieb seiner Eltern war zum Beispiel zwar ein konventioneller Hof, es wurde gedüngt und gespritzt. Aber Müller hatte den Vorteil, dass dies nie sehr intensiv betrieben wurde und zum Beispiel auch keine Fungizide eingesetzt wurden. So hatte er kaum Probleme bei der Umstellung, dass die Böden zum Beispiel verseucht waren.

Er hat sich auch persönlich nie damit wohl gefühlt, Pestizide und Herbizide zu spritzen. Er konnte es zum Beispiel nicht mit ansehen, wie Mütter, die mit ihren Kindern am Feld entlang spazierten, Tücher über den Kinderwagen legten wenn sie gesehen haben, dass in unmittelbarer Nähe gespritzt wurde.

Seine Umstellung kam also aus einer persönlichen, aber auch aus einer wirtschaftlichen Motivation heraus: Bereits früh erhielt er viele Anfragen von Reformhäusern, dass sie sich naturreine also ungespritzte Rohstoffe wünschen (damals wurde der Begriff “Bio” eher weniger verwendet). Sein Kräuterhof ist nun bereits seit 30 Jahren komplett biologisch-organisch und Naturland zertifiziert (für Demeter müsste er Vieh halten). 

Laut Dieter Müller produzieren viele Landwirte einfach so lange konventionelle Rohstoffe, wie es sich wirtschaftlich für die Landwirte lohnt. Sicherheit ist ein großer Faktor. Die Vorteile und Nachteile der ökologischen Landwirtschaft: Der Ertrag ist zwar geringer, die Abnahmepreise höher, doch die Arbeit relativ unsicher. Es ist nicht immer leicht einzuschätzen, wie das Jahr wird, wieviel angebaut und geerntet werden kann. Deshalb sind Partner wie Weleda, die ihre Produzenten direkt unterstützen, wichtig. Mehr dazu weiter unten.

Vor kurzem habe ich auch gelesen, dass leider auch immer mehr Öko-Landwirte aufgeben müssen, da die Preise durch die Großunternehmen immer weiter gedrückt werden. Ein Hinweis für uns Verbraucher mehr denn je auf lokales und saisonales Obst und Gemüse sowie generell Bio-Produkte zu achten und in erster Linie zu diesen zu greifen.

 

  1. Die sekundären Pflanzenstoffe sind die wahren Helden

Was sagt eigentlich die Wissenschaft zu dem Thema (ihr wisst, ich bin ein kleiner Science-Freak)? Eine kürzlich veröffentlichte Studie ergab zwar, dass es einen Hinweis bezüglich eines Zusammenhangs zwischen dem Verzehr von mehr Bio-Lebensmitteln und geringeren Krebserkrankungen gibt. Jedoch waren die Studien-Methoden nicht detailliert genug, um auf eine Kausalität schließen zu können. 

Und ob Bio-Pflanzen konventionellen Pflanzen in Sachen Vitamin- und Mineraliengehalt überlegen sind, ist auch noch umstritten. Bisher zeigen zwar keine größeren Untersuchungen, dass es enorme Unterschiede in punkto Mineralstoffe, Vitamine und Nährstoffgehalt zwischen Pflanzen aus ökologischem und konventionellem Anbau gibt.

Doch anscheinend spielen die sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel die Flavonoide. Ihnen werden besonders antioxidative Eigenschaften (also ein Schutz vor freien Radikalen) zugeschrieben. Studien zeigen, dass biologisch angebautes Obst und Gemüse eine höheren Gehalt an antioxidativen Stoffen aufweisen (Quellen 1, 2, 3 und mehr). 

Die Theorie: Beim Biolandbau ist die Pflanze stärker den äußeren Faktoren ausgesetzt, da z.B. Ungeziefer, Unkraut & Co. nicht mit Chemie “weggespritzt” werden. Sie hat also mehr Arbeit und muss sich sozusagen stärker gegen Konkurrenten durchsetzen als beim konventionellen Anbau. Deshalb, so wird vermutet, entwickelt diese Pflanze mehr schützende sekundäre Pflanzenstoffe (Quelle 1, 2). Genau diese werden wiederum zum Beispiel in der Kosmetik eingesetzt, um Cremes zu entwickeln, die die Haut vor freien Radikalen schützen sollen.

Der genaue wissenschaftliche Zusammenhang und die genaue Wirkungsweise werden derzeit aber noch untersucht. Für mich klingt die Theorie auf jeden Fall bisher plausibel und ich bin auf weitere Ergebnisse gespannt.

Was aber eindeutig nachgewiesen werden konnte: Ertragserzeugnisse aus der konventionellen Landwirtschaft weisen signifikant mehr toxisches Cadmium und Pestizide auf, als Bio-Produkte. Generell wird aus Gesundheitsgründen empfohlen, die “Aufnahme” von Cadmium und Pestiziden so weit es geht zu vermeiden (Quelle). Cadmium ist eines der drei Metalle, für die die Europäische Kommission Höchstgehalte in Lebensmittel festgelegt hat. Die anderen beiden Metalle sind Blei und Quecksilber.

 

  1. Pflügen ist ein wichtiges Thema

Das wusste ich zwar auch nicht, aber das Thema Pflügen ist ein sehr, sehr wichtiges Thema in der Landwirtschaft, zumindest was den Umweltschutz angeht. Das Pflügen geht gegen Unkräuter und Ungräser vor und dreht normalerweise den Boden um, circa 20-30 Zentimeter. Dies beeinträchtigt jedoch Regenwürmer und andere Bodenlebewesen. Gepflügter Boden ist außerdem anfälliger für Starkregen, Erosionen und Verschlämmung. 

Komplett ohne Pflügen kommt man laut Dieter Müller fast nur aus, wenn man Round up verwendet, ein Glyphosat von Monsanto.

Es gibt aber eine Alternative, die Dieter Müller einsetzt: Ein spezielles Gerät, den Flachgrubber, mit dem er sehr flach und bodenschonend arbeiten kann. Leider ist diese Methode aufwändiger und langsamer als mit dem Pflug oder mit Pestiziden. 

  1. UEBT-Zertifizierung für die Umwelt UND den Menschen

Weleda ist eine von zwei führenden Marken weltweit, die als erste die neue UEBT-Zertifizierung für “Sourcing with respect” erhalten hat. UEBT (Union for Ethical Biotrade) ist eine gemeinnützige Organisation, die einen weltweit anerkannten Standard für die nachhaltige Beschaffung und Nutzung von Rohstoffen bietet. 

Die UEBT-Zertifizierung hilft Verbrauchern zu erkennen, dass sie Produkte von einem Unternehmen kaufen, das die biologische Vielfalt UND den Menschen mit Respekt behandelt. Jeder Lieferant wird zum Beispiel auditiert und bei Problemen wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Eine faire Entlohnung und soziale Aspekte wie Arbeitszeiten spielen neben der Rohstoff-Qualität auch eine große Rolle. Weleda investiert zum Beispiel auch in umweltschonendes Unkraut-Equipment, bei Bauern, die sich diese Investition alleine nicht leisten könnten.

Ein Beispiel für das sehr gute Verhältnis von Weleda mit seinen Zulieferern und dass mehr als nur das Produkt im Vordergrund steht: In Mexiko wird zum Beispiel Bio-Sesam für Weleda angebaut. Dort gab es tatsächlich Probleme mit Skorpionen und um diese zu lösen sind Mitarbeiter von Weleda an Ort und Stelle gefahren, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu verschaffen. Die simple Lösung: Gummistiefel sowie die nähere Positionierung des Gegengifts (der Anbauort war relativ weit weg von einer Praxis, die das Gegengift angeboten hat).

Die Arbeit erfolgt also MIT der Umwelt und MIT dem Menschen, wofür auch dieses neue Zertifikat steht. 

 

  1. Hohe Kontrolle der Qualität

Apropos Audits und Kontrollen: Weleda führt sehr oft und regelmäßig Qualitätstests durch und achtet auch auf folgende Punkte:

  • ein reiner Standort soll gegeben sein, z.B. die Gefahr der Pestizid-Kontaminationen von anderen Anbauflächen muss gering sein 
  • Relativ kurze Transportwege wenn es möglich ist. Dieter Müller trocknet die Blüten zum Beispiel direkt vor Ort und das auch direkt nach der Ernte. Morgens früh um 4 geht es los mit der Calendula-Ernte und nachmittags werden die Blüten getrocknet
  • Weleda investiert in den Aufbau von biologischen Anbau-Orten
  • Weleda achtet auf einen engen Kontakt zu den Zulieferern, sowie auch auf die Wirtschaftlichkeit der Bauern. Das heißt, Weleda berät die Zulieferer zum Beispiel auch direkt, dass sich der Landwirt oder die Landwirtin nicht nur auf eine Pflanze verlässt und so finanziell abgesichert ist

 

  1. Warum Pestizide und Fungizide und Herbizide so schlecht für die Umwelt, das Klima und den Menschen sind

Viele fragen sich vielleicht, warum die ökologische Landwirtschaft denn so wichtig sei und ob sie nur ein schöner Trend für die “Bio-Hippie-Elite” sei. Die Preisunterschiede zwischen Bio-Produkten und konventionellen Produkten ist natürlich manchmal enorm. Wie oben bereits angemerkt, spielt die ökologische Landwirtschaft bereits für die Biodiversität eine wichtige Rolle (und wenn wir an das dramatische Insektensterben denken, ist dies ein SEHR wichtiger Punkt). Der Kassenzettel ist also auch ein Stimmzettel für oder gegen eine gesunde Flora und Fauna.

Der Verzicht auf Pestizide, Fungizide, Herbizide und Minderaldünger schützt die Artenvielfalt der Natur sowie die Böden und unser Trinkwasser. Auch das Thema Klimawandel spielt eine große Rolle: Natürlich stößt auch die ökologische Landwirtschaft Klimagase aus, doch im Emissions- Vergleich schneidet die Bio-Landwirtschaft besser ab: Zum Beispiel werden auf kürzere Transportwege geachtet und die Lachgas-Emissionen sind im Mittel um 24 Prozent niedriger, da der Ökolandbau auf Mineraldünger verzichtet (Quelle).

Aber auch für unsere Gesundheit spielen diese Chemikalien eine negative Rolle: Wie Greenpeace berichtet sind besonders die langsamen und zeitversetzten Wirkungen von Pestiziden gefährlich: Sie können laut Greenpeace die Zellteilung stören, das Entstehen von Krebs begünstigen, das Erbgut verändern, das Immunsystem beeinträchtigen, Allergien auslösen.

 

Die Workshops und die Besichtigung waren also sehr sehr spannend und bekräftigen mich nur noch stärker darin, auf Bio-Lebensmittel UND Bio-Kosmetika zu achten.

Meine Frage an euch: Waren die Informationen aus diesem Beitrag neu für euch? Inwiefern seid ihr bereits auf Naturkosmetik bzw. Bio-Kosmetik umgestiegen?

Hier noch ein paar Impressionen von der Rohstoff-Reise und von unserem Badebomben DIY (dazu mache ich auch noch einen Beitrag, wenn ihr wollt!):

Justine und Alex waren auch dabei! Danke Anna für das Foto.

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