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“Do you want to save the planet? Go Vegan!” – Dieser Satz kam während der Klimadebatte, aber auch insbesondere jetzt vor kurzem während der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Regenwald vermehrt auf. Denn die Gründe für die Waldbrände wurden von Expert*innen hauptsächlich im Bereich der Landgewinnungsmaßnahmen beschrieben. Für jedes Steak muss Platz geschaffen werden und Flora und Fauna weichen: Tierhaltung, Nutz- und Futterpflanzen benötigen einfach eine riesen Fläche. Eine Fläche, die wir direkt nutzen könnten, die aber über Umwege für die Produktion von Steak, Würstchen, Burger & Co. genutzt wird.

Ein paar Fakten:

  • Eine 2000-Kalorien Ernährung mit relativ viel Fleisch auf dem Speiseplan erzeugt das Zweieinhalbfache an Treibhausgasen im Vergleich zu einer veganen Ernährung und doppelt so viel wie eine vegetarische Ernährung (Quelle)
  • Die Produktion von einem Kilogramm Rind benötigt sage und schreibe durchschnittlich 15.414 Liter Wasser. Die Produktion von einem Kilogramm Gemüse verbraucht hingegen 322 Liter Wasser (Quelle)
  • Die Nutztierhaltung nimmt den meisten Teil an Fläche Land ein: In der Landwirtschaft gehen 80% der Fläche nur für die “Fleischproduktion” drauf (Quelle)
  • Wenn man außerdem Plastik in den Ozeanen reduzieren will, sollte man Fisch und Meeresfrüchte vom Speiseplan streichen: Weggeworfenes Equipment aus der Fischerei-Industrie macht 20% des Meeresplastik aus (Quelle: Ocean Conservancy) und 46% des Mülls größer als 5cm im Great Pacific Garbage Patch besteht aus Fischernetzen (Quelle: Lebreton et al, 2018, Scientific Reports)
  • 36% der Kalorien der Ernte weltweit werden dafür verwendet, Nutztiere zu füttern. Wir produzieren genug Ernte, um alle Menschen auf der Welt ernähren zu können, aber verwenden es stattdessen sehr ineffizient, indem wir zuerst die Tiere füttern, nur um Fleisch essen zu können. Welthunger ist ein viel komplexeres Thema als ich es hier ausführen könnte, aber uns sollte bewusst sein, wieviel Energie und Wasser ineffizient dafür drauf geht, zuerst Nutztiere zu füttern, anstatt die Menschen direkt mit der Ernte zu ernähren (Quelle: Cassidy et. al, 2013, IOPScience)
  • Eine Studie fand außerdem 2017 heraus, dass die drei größten Fleischproduzenten, JBS, Cargill und Tyson, in 2016 mehr Treibhausgase emittiert haben, als ganz Frankreich zusammen (Quelle)
  • Wenn man seine Ernährung einfach auf 2/3 vegan umstellt, also in 2/3 der Gerichte in der Woche vegan kocht und isst, reduziert man seine Treibhausgasemissionen, bezogen auf die Ernährung, bereits um 60% (Quelle)

 

Lautet die Lösung also “Go Vegan”??? – Mich persönlich motivieren die Fakten sehr, nach 9 Jahren weiterhin bei der veganen Ernährung zu bleiben. Jedoch ist die Aufforderung, einfach vegan zu werden, für mich zu kurz gegriffen. Es gibt noch viele weitere Aspekte, die beim Thema “Nachhaltig Essen” eine wichtige Rolle spielen.

Zusammen mit meinem Kooperationspartner ALLOS möchte ich genau diese heute vorstellen.

Die gesamte Philosophie von ALLOS steht unter dem Motto “Gut für mich – gut für die Umwelt” – nachhaltig essen tut also nicht nur uns persönlich gut, sondern durch eine nachhaltige, effiziente und umweltschonende Produktion auch der Umwelt. Das Bio-Unternehmen entwickelt natürlich-leckere Lebensmittel in Bio-Qualität, engagiert sich für Artenvielfalt und proaktiven Naturschutz. ALLOS legt zum Beispiel aktiv seit 2012 Blühwiesen an, mit denen neuer Lebensraum und ein großes Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Wildtiere geschaffen wird. 

Der Schutz von Mensch und Natur ist für das Unternehmen eine Herzensangelegenheit und in allen Produkten steckt immer eine gehörige Portion Pionier-Geist: Das Unternehmen startete in den 70er Jahren als Selbstversorgerhof und entwickelte sich schnell zur heute bekannten Bio-Marke. ALLOS setzt zu 100% auf Ökostrom aus der Region und spart CO2 an allen Ecken und Enden ein. Und alle Produkte sind natürlich Bio-Pur, garantiert ohne chemischen Dünger und ohne synthetischen Spritzmittel sowie ohne versteckte Zusätze und künstliche Aromen. Auch Offenheit und Transparenz sind ALLOS wichtig: Die Rohstoffe aller Produkte kann man bis zu ihrem Ursprung nachverfolgen. 

Nun also die weiteren Aspekte, die mir persönlich beim Thema “Nachhaltig Essen” auch wichtig sind:

 

  • Faire Arbeitsbedingungen auch für die Menschen in der Lieferkette: Auch der Bereich Landwirtschaft kann extrem ausbeuterisch sein, so dass mir Fair Trade, sowie soziale Arbeitsbedingungen auch hier sehr wichtig sind. Zertifikate wie Fair Trade-Siegel liefern zwar keine hundertprozentige Sicherheit, doch sie bieten eine gute Orientierung und helfen dabei, faire und soziale Arbeitsbedingungen weltweit voran zu treiben.

 

  • Vermeidung von sogenannten Conflict Foods – diese wirken sich häufiger negativ auf Umwelt, Tier und Mensch aus und können auch vegan sein, wie Schokolade, Kaffee, Bananen und  Quinoa, aber eben auch Fleisch und Milch.

 

  • Dazu achte ich auch darauf, soweit es geht viele saisonale und lokale Produkte zu kaufen. Damit unterstütze ich lokale Betriebe, verringere lange Transportwege für meine Lebensmittel und vermeide Conflict Foods.

 

  • Lebensmittelverschwendung spielt mindestens eine genauso wichtige Rolle wie das Thema vegane Ernährung. In Deutschland allein wandern jedes Jahr 18 Millionen Tonnen genießbare Lebensmittel in die Tonne. 40% dieser Verluste entstehen bei uns zu Hause in den Privathaushalten. Über dieses Thema habe ich bereits hier und hier viel berichtet und ich werde weiterhin immer wieder darüber sprechen. Es ist einfach traurig zu lesen, wieviele Ressourcen wir verschwenden, weil das Bewusstsein und die Wertschätzung für Lebensmittel verloren gehen.

 

  • Auch unsere heimischen Wälder sind bedroht, denn auch hier zeigt der Klimawandel bereits jetzt gravierende und schwerwiegende Folgen: Immer stärker werdende Dürreperioden machen zum Beispiel insbesondere die Fichte angreifbarer für Borkenkäfer. Klimaschutz heißt also auch immer Umweltschutz.

 

Deshalb versuche ich, nicht nur auf eine vegane Ernährung zu setzen, sondern auch auf nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel zu achten. Die vegane Ernährung ist für mich ein Privileg, das bei der pflanzlichen Kost nicht aufhören sollte. Vegan, Bio, Fair Trade und Nachhaltigkeit in der gesamten Produktionskette, sind alles Punkte, die auch eine große Rolle spielen. Natürlich klappt es nicht immer 100%, aber ein Bewusstsein zu schaffen, woher meine Lebensmittel kommen und wie ich mit ihnen umgehe, ist bereits ein wichtiger Schritt meiner Meinung nach.

 

 

Ich bin froh, all dies mit meinem Kooperationspartner ALLOS vereinen zu können und heute ein paar spannende Nachhaltigkeits-News des Bio-Herstellers teilen zu können:

Neue Verpackung für die Pflanzlichen Drinks von ALLOS

Es gibt nicht nur einen leckeren Soja-Barista-Drink, sondern auch eine neue, nachhaltige Verpackung für alle Pflanzendrinks von ALLOS: Die Verpackung für die pflanzlichen Drinks besteht zu 88% aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Karton für den Tetra Pak besteht zum Teil aus FSC-zertifiziertem Karton und zum Teil aus Zuckerrohrfasern.

Die bio-basierten Deckel und Gewinde der Drinks werden zu 100% aus Zuckerrohr hergestellt, das bei der Zuckerproduktion eigentlich als Abfallprodukt anfallen würde.

Durch diese Umstellung spart das Unternehmen nicht nur Ressourcen, sondern auch einen immensen Teil an CO2-Emissionen im Vergleich zur alten Verpackung. Weitere Infos dazu auch hier.

Produktion der pflanzlichen Drinks

Eine Besonderheit stellt auch die Produktion der pfanzlichen Drinks dar: Sie werden in Italien hergestellt mit dem Ziel in der Produktion 0% Abfall zu erzeugen (die Drinks werden zu 100% aus einem geschlossenen Kreislauf erzeugt) – man kann hier also auch von Zero Waste sprechen. Die benötigte Energie stammt aus erneuerbaren externen Energiequellen und von Fotovoltaik-Anlagen, sodass der bezogene Strom komplett aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Auch die Wasserversorgungskette wird durch Umkehrosmose (Filtration ohne chemische Regenerierungsmittel) und Mineralisierung komplett selbst geregelt. 

Aus dem Überschussschlamm, der dadurch entsteht, wird außerdem Düngemittel hergestellt, das auf den Flächen rund um die Produktion herum in Italien verwendet wird. 

Der neue Barista Drink von Allos überzeugt aber nicht nur mit neuer nachhaltiger Verpackung, sondern schmeckt auch lecker im Kaffee und schäumt sehr gut – und der Schaum bleibt auch lange erhalten. Für die Fotos stand das Getränk oben rechts relativ lange rum, bis das Licht und das Setting gepasst hat und der Schaum blieb die ganze Zeit stabil 🙂

Mein Lieblingsgetränk im Winter: Tee :)))

Auch hier setzt ALLOS auf Nachhaltigkeit: Die Verpackung der Tees besteht komplett aus Papier. Alle Bestandteile der Verpackung haben sie nach und nach optimiert und eine nachhaltige Lösung umgesetzt: ALLOS verzichtet auf die Außenfolie und der Karton ist FSC-zertifiziert. Bei den Sachets haben sie auf Papier umgestellt, das mit einer dünnen Heißsiegel-Beschichtung versehen ist. 

Auch die Teebeutel selbst sind komplett natürlich. Sie bestehen aus nachwachsendem, nicht gentechnisch verändertem Pflanzen-Material: Abacá (eine Art Banane), pflanzlichen Zellulosefasern und Polymilchsäuren (PLA). Der Faden ist aus bio-zertifizierter Baumwolle, der Anhänger aus Papier und die Metallklammer hat ALLOS abgeschafft – das macht die Teebeutel zu 100% kompostierbar.

Die Teebeutel haben eine dunklere, bräunliche Farbe, da ALLOS auch auf das Bleichen der Beutel verzichtet. Das Bleichen hat hauptsächlich ästhetische Gründe und beeinflusst den Geschmack des Tees in keinster Weise, also spart sich der Bio-Hersteller diesen Schritt und spart somit wieder Ressourcen ein.

Ich habe für euch ein paar neue Tees von ALLOS getestet und möchte euch diese zwei auch unbedingt empfehlen:

  • Wilde Brennnessel: Anregender Bio-Tee aus 100% wild gepflückte Brennnessel
  • 3 Fenchel: Entspannend wohltuender Bio-Tee aus süßem & wildem Fenchel aus 3 Regionen – trinke ich besonders gerne nach einer großen Mahlzeit!

 

Habt ihr diese bereits einmal probiert? Oder die pflanzlichen Drinks, z.B. die Barista Edition?

  

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2 Kommentare
    1. Wie meinst du das? Ich habe nie gesagt, dass ich 100% vegan und zero waste lebe? Wo kaufst du deine Hafermilch? Freu mich immer über Tipps, aber im Bereich Hafermilch etc. ist das eine der nachhaltigsten Optionen, die ich kenne.