(Anzeige mit Weleda)

32, erste Fältchen, trockene Haut und trotzdem immer noch Hautunreinheiten und Pickel? Jepp, das klingt ganz nach mir.

Ich habe glaube ich über 10 Jahre lang die Pille genommen. Ich bereue die Entscheidung nicht, sie hat mich sehr gut vor ungewollten Schwangerschaften geschützt, die Handhabung war einfach und ich hatte keine Nebenwirkungen. Da ich sie aber nicht für immer nehmen wollte, habe ich sie vor unserer Weltreise abgesetzt. Auch danach hatte ich keine großen Nebenwirkungen, meine Periode kam sofort regelmäßig im natürlichen Zyklus, ich habe keine riesigen Veränderungen bei mir bemerkt und der Wechsel war easy.

Bis auf eine Sache lief alles super: Meine Haut…

Ihr müsst wissen, bis ich die Pille abgesetzt habe, war ich (außer in der typischen Teenager-Zeit) mit fast makelloser Haut gesegnet. Ganz, ganz selten erfuhr ich mal Pickel-Ausbrüche, wahrscheinlich damals von Stress oder falschen Cremes, aber wirklich sehr selten. Ansonsten hatte ich reine, glatte Haut für die ich sogar regelmäßig super positive Kommentare erhalten habe.

Die “Pickel-Jahre” als Teenager fand ich im Nachhinein auch nicht so schlimm, da fast alle um mich herum das Gleiche durchgemacht haben.

Aber dann: Kurz nach unserer Rückkehr von der Weltreise ging es richtig los: Meine Stirn war übersät mit kleinen Pickelchen, die vielleicht nicht alle ausbrachen, aber meine glatte Haut verschwinden ließen. Es gab regelmäßig in der T-Zone Pickel und meine Haut wurde sehr viel komplizierter. Es war alles nicht soooo dramatisch. Ich hatte keine Akne, sondern “nur” Pickel, aber diese sehr regelmäßig und eigentlich auch ständig. Was mich aber am meisten belastet hat:

Ich war 30 und hatte Pickel wie mit 15…ich dachte nach den Teenager-Jahren hätte ich das Kapitel endlich beendet. Ich wollte mich nicht mit 30 mit Pickeln rumschlagen…Ich wollte mich auf Intensivpflege, Anti-Aging (immer mit dem Fokus auf Natürlichkeit, natürlich) und Sonnenschutz konzentrieren und das am liebsten mit nährenden und intensiven Produkten. Mir war es sehr unangenehm, mit 31 plötzlich ständig dickes Makeup zu tragen, weil mir meine Haut peinlich war. Bei anderen sehe ich Pickel nicht, oder finde sie nicht schlimm, aber an mir selbst, mit 31 haben sie mich sehr gestört…Auch weil mir immer eingeredet wurde, Pickel sind nur ein Problem von Teenager-Haut oder von Personen in den 20ern. Von Unreinheiten mit 30 spricht kaum jemand. Leider hielt die ganze Sache auch ziemlich lange an und ich wusste einfach nicht, welche Produkte das richtige für mich sind. Zum Glück hat sich das geändert und zum Glück habe ich ein paar konkrete Empfehlungen für euch, die mit der Kraft der Natur bei Hautunreinheiten sanft und intensiv helfen. Meine Haut sieht mittlerweile zwar nicht perfekt und super makellos aus, aber dennoch hat sich mein Hautbild sehr stark verbessert. Wie genau, verrate ich heute:

Die Suche nach den richtigen Beauty-Produkten

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ich unzählige Produkte in den letzten Jahren ausprobiert habe, aber ehrlich gesagt, gab es gar nicht so viele auf dem Markt, die genau mein Hautbild angesprochen haben: Haut um die 30, trockene Haut, pflegebedürftige Haut, aber gleichzeitig Probleme mit Unreinheiten.

Mittlerweile habe ich viel weniger Unreinheiten und wenn dann nur einmal im Monat. Meine Stirn ist endlich wieder relativ glatt und ich habe wieder viel mehr Tage, an denen ich überhaupt kein Makeup trage.

Was ich gelernt habe und meine 5 Tipps:

  1. Geduld & Zeit: Ein wichtiger Faktor, warum sich mein Hautbild gebessert hat, sind meiner Meinung nach zum größten Teil einfach Zeit und Geduld. Es hat einfach sehr lange gedauert, bis ich wieder relativ reine und glatte Haut hatte, fast 2,5 Jahre. Mir ist das ganz wichtig, dies mit euch zu teilen, denn ganz oft habe ich gelesen, dass sich bei vielen das Hautbild nach dem Absetzen der Pille bereits nach 2-3 Monaten “normalisiert” hat. Das zu lesen hat meine Hoffnung einfach gekillt. Jede ist aber anders und es kann mal länger mal kürzer dauern, da wir alle unterschiedliche Haut, Hormone und Lebensstile haben.
  2. Weniger ist mehr: Ich habe auch gelernt, einfach weniger und simplere Produkte zu verwenden. Ich habe öfter Makeup-freie Tage eingelegt, auch wenn ich lieber hätte alles abdecken wollen. Ich habe weniger Produkte verwendet und bei diesen dann entweder auf sehr simple und wenige Inhaltsstoffe geachtet, (1-Ingredient-Produkte zum Beispiel, wie Rosenwasser, Tonerde oder Öle), oder auf Produkte gesetzt, die speziell für sensible Haut konzipiert sind.  
  3. Ernährung & Lebensstil: Natürlich spielen auch die Ernährung und der Lebensstil eine wichtige Rolle. Je mehr ich auf eine ausgewogene und zuckerarme Ernährung (kompletter Verzicht erzielt keine signifikant besseren Ergebnisse, einfach eine Reduktion von Zucker hat bei mir gereicht) achte, sowie genug trinke, desto mehr strahlt meine Haut und wirkt auch reiner. Außerdem bekomme ich natürlich von Stress, langen verschwitzten Tagen und weniger Schlaf auch mehr Hautprobleme. Nur durch die richtige Ernährung und Reduktion von Stress haben sich meine Hautprobleme nicht gelöst, aber zumindest verbessert.
  4. Die richtige Reinigung: Ich habe mich auch mehr und mehr damit auseinandergesetzt, wie meine Reinigungsroutine aussieht. Ich musste etwas rumprobieren, da ich die Haut nicht zu sehr reizen wollte, sowie gleichzeitig intensiv pflegen UND klären wollte. Haut ab 30 halt…meine detaillierte Reinigungs- und Pflegeroutine habe ich unten ganz genau beschrieben!
  5. Die richtige Pflege: Es hat eigentlich am längsten gedauert, die richtige Pflege zu finden. Dabei hat mir das Wissen über nicht-komedogene geholfen, also Öle, die die Poren nicht verstopfen, sowie die neue Weleda Naturally Clear-Reihe. Mehr über die neue Serie gleich weiter unten. Dazu habe ich auch immer mehr darauf geachtet, mir einfach seltener ins Gesicht zu fassen.

 

Meine detaillierte Reinigungs- und Pflegeroutine mit der Weleda Naturally Clear Pflegeserie

Vorab wie immer ein Disclaimer: Ja, ich werde für diesen Beitrag bezahlt, für die Erstellung der Fotos und für das Vorstellen der Serie. Meine Meinung bleibt aber unbeeinflusst und es ist sogar von Weleda ausdrücklich erwünscht gewesen, meine ehrliche, wahrheitsgemäße Meinung zu teilen. Ich wurde aber vor der Anfrage vorab gefragt, ob mir die Produkte, die ich mindestens 4 Wochen getestet habe, überhaupt gefallen.

Ein paar Infos zur neuen Naturally Clear Pflegeserie:

Die Serie ist als ganzheitliche Pflegeroutine konzipiert und besteht aus einem klärenden Waschgel, einem mattierenden Fluid, einem Spot-Treatment und einer antibakteriellen Abdeckcreme.

Der große Held der Inhaltsstoffe? Das antibakterielle Weidenrindenextrakt, das gegen Bakterien wirkt, die Unreinheiten und Pickel verursachen, übermäßige Talgproduktion vermindert und gleichzeitig eine beruhigende Wirkung auf die Haut hat. Die Serie ist laut Weleda und auch laut meiner Erfahrungen kein One-Hit-Wonder-Produkt, sondern sollte regelmäßig verwendet werden. Das heißt, nach einmaliger Anwendung sieht man zwar bereits eine Verbesserung des Hautbildes, aber erst durch eine regelmäßige Anwendung stellt sich langfristig sichtbar reinere Haut und einen ebenmäßigerer Teint ein.

Bevor ich auf die einzelnen Produkte eingehe, ein kurzes allgemeines Fazit von mir: Dank der reinen und natürlichen Inhaltsstoffe wirken die Produkte wirklich effektiv, aber trotzdem sehr, sehr sanft. Welche Produkte welche Wirkung genau zeigen und welche meine Favoriten sind:

Naturally Clear Klärendes Waschgel – vegan

Dank der antibakteriellen Rezeptur reinigt das Waschgel porentief, aber gleichzeitig sanft ohne auszutrocknen. Mein persönliches Fazit nach 4 Wochen Testzeit: Diese Wirkung kann ich persönlich bestätigen. Die Gesichtsreinigung mit dem Gel wirkt wirklich sehr, sehr sanft, aber dennoch gründlich. Bisher das sanfteste und gleichzeitig gründlichste Waschgel, das ich kenne.

Naturally Clear S.O.S. Spot Treatment – vegan

Das Spot Treatment bekämpft dank der wiederum sehr sanften Formel mit antibakteriellem Weidenrindenextrakt Pickel und Hautunreinheiten und reduziert Druck- und Spannungsgefühl sowie Rötungen. Kamille, Thymian, Lavendel und Pfefferminze wirken kühlend.

Ein Tipp von Weleda direkt: Regelmäßige Gesichtsdampfbäder, 1-2 x in der Woche für 10-15 Minuten. Vor dem Dampfbad Gesicht sorgfältig reinigen. Das S.O.S. Spot Treatment kann hinterher auf die unreinen Stellen aufgetragen werden.

Mein persönliches Fazit: Das S.O.S. Spot Treatment ist aus meiner Makeup-Tasche nicht mehr wegzudenken und meiner Meinung nach ein “Must-Have”. Ich habe es bereits hier in meinem Video erwähnt: Es vollbringt keine Wunder, kein Beauty-Produkt schafft das meiner Meinung nach, aber am nächsten Morgen ist der Pickel auf jeden Fall viel schwächer und lässt sich super leicht abdecken. Gleichzeitig ist die Haut um den Pickel herum aber null ausgetrocknet. Diese Wirkung habe ich so nie erlebt, da alle anderen Spot-Treatment-Produkte, die ich vorher getestet hatte, den Pickel vielleicht früher verschwinden ließen, ich aber danach mit trockener oder verkrusteter Haut zu kämpfen hatte. Mit 32 möchte ich auch meine Haut pflegen und nicht noch weiter austrocknen! Absolute Kaufempfehlung, auch da das Produkt sehr ergiebig ist.

Naturally Clear Mattierendes Fluid – vegan

Die Lotion fühlt sich fein und erfrischend auf der Haut an, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und nutzt wieder die Kraft des antibakteriellen Weidenrindenextrakts, um Hautunreinheiten zu bekämpfen. Die Formel zieht sehr schnell ein und hinterlässt ein leicht mattes Finish. Natürlich ist die Lotion nicht-komedogen. Mein Fazit: Sie ist wirklich sehr leicht und frisch auf der Haut und zieht sehr schnell ein. Im Sommer verwende ich sie gerne auf der T-Zone und gebe auch kein weiteres Produkt über diese Stellen. Im Winter würde ich für meine trockene Haut aber eine weitere Schicht einer pflegenden Lotion brauchen.

Naturally Clear Spot Abdeckcreme

Auch hier findet ihr wieder den antibakteriellen Weidenrindenextrakt, so dass das Produkt nicht nur Hautunreinheiten abdeckt, sondern auch Hautunreinheiten direkt reduziert. Mein Fazit: Für eine sehr punktuelle Abdeckung ganz gut geeignet. Ich verwende aber lieber meinen Standard-Concealer, da ich mich einfach an diesen gewöhnt habe. Ich verwende die Spot Abdeckcreme also eher selten, wenn dann nur sehr punktuell, also auf sehr kleiner Fläche und nur wenn ich Sorge habe, dass andere Produkte den Pickel verschlimmern könnten.

 

Wie ich die Produkte in meiner Reinigungsroutine verwende:

MORGENS:

Morgens reinige ich mit einem Konjac-Schwamm und dem Naturally Clear Waschgel meine Haut. Nur Wasser allein reicht derzeit nicht, da ich aufgrund der Temperaturen relativ verschwitzt aufwache und meine Haut ausreichend reinigen will. Der Konjac-Schwamm ist sehr sanft zur Haut und ein nachhaltiges, veganes Produkt. Das Waschgel kann ich ohne Bedenken auch morgens verwenden, da es sehr sanft zu meiner Haut ist.

Danach gebe ich die mattierende Feuchtigkeitslotion auf meine T-Zone. Diese Lotion ist besonders jetzt im Sommer super praktisch, da ich wieder aufgrund der Hitze bereits morgens eine relativ glänzende T-Zone habe. Danach putze ich meine Zähne und trage danach je nach Bedarf weitere Pflege, Augencreme, Gesichtsöl und/oder Sonnencreme auf.

ABENDS:

Noch wichtiger ist mir aber meine Abendroutine: Ich schminke mich wirklich immer, immer jeden Abend ab und reinige auch immer meine Haut, egal ob ich Make-up trage oder nicht. Durch das Leben in der Großstadt braucht meine Haut immer eine ordentliche, aber sanfte Reinigung. Wenn ich es doch mal vergesse, spiegelt sich das dann direkt in kleinen Unreinheiten wider.

Zuerst nehme ich ein nicht-komedogenes Gesichtsöl, verteile dieses in meinem Gesicht und insbesondere auf meinem Augenmakeup und nehme dann das Makeup mit einem nassen, wiederverwendbaren Gesichtshandtuch aus Bio-Baumwolle oder Bambus ab. Ich verwende auch super gerne wiederverwendbare Gesichtspads. Nach einmaliger Benutzung gebe ich dieses direkt in die Wäsche. Kein Handtuch verwende ich aus hygienischen Gründen zweimal fürs Gesicht.

Danach mache ich meinen Konjac-Schwamm feucht und gebe etwas vom Naturally Clear Waschgel auf den Schwamm und massiere das Gel mit dem Konjac-Schwamm in die Haut ein. Die Augenpartie lasse ich hierbei aus. Ich habe sonst immer das zarte Reinigungsmousse von Weleda verwendet, aber seit ich das Gel habe, ist dieses mein Favorit. Ich finde, dass es ein bisschen intensiver reinigt, aber dennoch sehr sanft zu meiner Haut ist. Manchmal verwende ich danach auch 100% Rosenwasser und sprühe dieses auf die Haut.

Als nächstes verwende ich wieder die mattierende Lotion in der T-Zone, wie auch morgens, da sie sich gleichzeitig pflegend und erfrischend anfühlt. Regelmäßig, aber zum Glück immer seltener, verwende ich auch das S.O.S. Spot Treatment auf einzelnen Stellen, die rot sind oder wie kleine Pickelchen aussehen.

Erst danach verwende ich weitere Pflegeprodukte, wie z.B. eine Nachtcreme und/ oder eine Augencreme.

Jede Haut ist unterschiedlich und hat individuelle Bedürfnisse. Falls ihr euch aber in der Beschreibung meines Hautzustands wiederfindet, dann empfehle ich euch zumindest mal das S.O.S. Spot Treatment und/ oder das Waschgel zu testen! Dieses kann ich wirklich für eine Reihe von unterschiedlichen Hauttypen ohne Bedenken persönlich empfehlen.

Wie sieht eure Hautgeschichte aus? Habt ihr etwas ähnliches durchlebt?

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4 Kommentare
  1. Danke für den Bericht, finde mich und meine Hautgeschichte hier quasi 1:1 wieder (leider)! Ergänzende Frage: Welches nicht-kommodogene Gesichtsöl und welche Sonnencreme verwendest du? Danke LG Camilla

  2. Ich habe mit meinen 26 jahren auch immernoch mit Pickeln zu kämpfen. Das pille absetzen hat meine haut allerdings unverändert gelassen, aber sie hatte sich damals auch nicht verändert als ich angefangen habe die pille zu nehmen.
    Meine haut ist allerdings auch immernoch fettig. Trotzdem habe ich keine aggressiv reinigenden produkte mehr, das hat meine haut nämlich auf dauer trotzdem sogar trocken gemacht, von daher bin ich da im endeffekt auch bei sanfteren produkten angekommen mit denen ich jetzt ganz gut zurecht komme. 🙂 nicht perfekt, aber auf jeden fall besser.
    Die weleda serie spricht mich da auch echt an, also als erstes wird bei mir das spot treatment einziehen wenn das was ich noch habe leer ist. 🙂 vielleicht probiere ich das gel und die lotion nach und nach auch noch aus, neugierig bin ich definitiv 🙂 aber auch immer vorsichtig weil never change a running system 😀 ich glaube aber es würde gut funktionieren, da das lavera fluid was ich jetzt habe tatsächlich ein paar ähnliche inhaltsstoffe hat…

    1. ja, ich wechsle auch selten radikal meine Produkte aus, auch eher nach und nach. Das Spot Treatment kann ich dir dann sehr empfehlen, da es NULL austrocknet, zumindest bei mir. Und auch das Waschgel empfinde ich als sehr, sehr sanft, weil danach meine Haut nie spannt, sich aber gereinigt anfühlt. Ich hoffe, du findest bald eine Routine, die perfekt für dich ist 🙂