{Werbung mit ALLOS}

Ich werde oft gefragt, wie man auch außerhalb der Großstadt, außerhalb der vielfältigen nachhaltigen Angebote hier in Berlin sein Leben nachhaltiger gestalten kann. Es gibt viele Bereiche, in denen man seinen ökologischen Fußabdruck drastisch reduzieren, Plastik vermeiden und mehr auf ökologische Produkte setzen kann. Heute möchte ich euch 10 Tipps vorstellen, wie ihr ganz einfach in der Küche für mehr Nachhaltigkeit sorgen könnt. Es geht aber in diesem Beitrag darum, nicht nach Perfektion zu streben, sondern das Thema “nachhaltigER zu leben” mit Freude und Spaß umzusetzen 🙂 So inspiriert man auch sein Umfeld, meiner Meinung nach. Hier nun meine 10 Tipps für Nachhaltigkeit in der Küche:

1. Regional und Saisonal einkaufen

Regional und saisonal einzukaufen spart Ressourcen aufgrund geringerer Transportwege und der Vermeidung von Obst und Gemüse aus beheizten Treibhäusern. Am besten greift man dazu noch zu Bio-Produkten, die dank der ökologischen Anbauweise ohne Pestizide, den Boden, aber beispielsweise auch Bienen und andere Insekten, schützen. Bio lässt sich aufgrund von Siegeln relativ leicht umsetzen. Bei regional und saisonal sieht es schon schwieriger aus. Eine Info bezüglich des Herkunftslandes kann helfen und eine Saisonkalender-App hilft bei der saisonale Auswahl.

Am einfachsten gelingt mir der nachhaltige Einkauf von Obst und Gemüse auf Bio-Wochenmärkten. Hier sehe ich direkt, was gerade Saison hat und wenn es ein exotischeres Produkt ist, steht direkt das Herkunftsland dabei. Ich habe hier in Berlin in Kreuzberg einen kleinen, aber feinen Markt, den ich immer Samstags besuche! 100 Prozent saisonal und regional schaffe ich persönlich nicht, da wir auch regelmäßig zu Bananen greifen, seltener aber zu Avocados und im Winter auch hin und wieder zu Tomaten. 

2. Gemüsenetze & Beutel

Mein zweiter Tipp ist super einfach! Ihr habt es bestimmt schon so oft gehört, aber da ich selbst auf dem Öko-Markt kaum Leute damit sehe, werde ich diesen Tipp immer und immer wieder nennen: Bringt Gemüsenetze mit in den Supermarkt oder auf den Markt. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene, die jedem Anspruch genügen sollten. Wir haben zum Beispiel ein paar aus recyceltem Nylon vom Bioladen, die ewig halten werden und nichts wiegen (und so beim Abwiegen an der Kasse die Kassierer z.B. nicht verwirren). Selbst auf dem Öko-Markt sehe ich super viele Plastiktüten und selbst Papiertüten sind ökologisch nicht einwandfrei, da sie meist auch ein Wegwerfprodukt sind. Dabei ist es auf dem Markt am einfachsten unverpackt Obst und Gemüse einzukaufen. Ich sammle alles entweder in meinem eigenen Beutel und gebe es dann zum Wiegen, oder es wird ein kleiner Einkaufskorb am Stand angeboten, oder sogar manchmal Holzschalen, in die man alles hineinfüllen kann. Nach dem Abkassieren wandert dann alles in meine Jute-Beutel. Kleineres Gemüse wandert in meine Netzbeutel.

3. Brotbeutel

Genauso sieht es mit Brotbeuteln aus. Auf dem Markt sage ich dem Verkäufer immer, dass er mir das Brot direkt auf die Hand geben kann oder direkt in meinen Brotbeutel legen kann. Manchmal verwende ich auch einen einfachen Baumwollbeutel dafür. Auch hier wieder scheint der Tipp sehr simpel zu sein, aber ich sehe wirklich NIE jemanden mit einem mitgebrachten Beutel fürs Brot. Das Papier, in welches das Brot normalerweise eingepackt wird, hat auch nicht immer den besten ökologischen Fußabdruck. Papiertüten benötigen fast doppelt so viel Energie in der Herstellung wie Plastik-Tüten (diese sind für mich aber auch keine Wahl, aber nur so als Vergleich, da viele in Papiertüten keine Probleme sehen). Wenige, aber wiederverwendbare Beutel sind für mich die nachhaltigste Wahl beim Einkaufen.

4. Brot einfrieren

Wir kaufen immer ein großes Laib Brot, aber schaffen es kaum, das zu Zweit aufzuessen, bevor es hart wird. Deshalb schneiden wir es Zuhause meist direkt in Scheiben und frieren die Hälfte sofort ein. Diese Scheiben kann ich dann einzeln aus dem Gefrierfach nehmen und einfach im Toaster auftauen und knusprig genießen! So wird kein Gramm Brot verschwendet! Warum dieser Punkt so wichtig ist? Laut WWF werden jährlich circa 1,7 Millionen Tonnen an Brot- und Backwaren als Verlust verzeichnet. Ein großer Anteil davon entsteht in Privathaushalten. Brot ist also schon fast zur Wegwerfware geworden…warum dies nicht nur moralisch, sondern auch ökologisch so ein großes Problem ist, habe ich bereits hier erklärt. 

5. Bio-Unternehmen unterstützen

Warum am besten Bio? Biologische Landwirtschaft ist besser für unsere Böden, für das Grundwasser, trägt zur Artenvielfalt bei und ist besser für die Tiere. Laut NABU werden u.a. durch die Vermeidung von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln circa 62 Prozent CO2-Emmissionen eingespart. Monokulturen werden vermieden und stattdessen die Kulturlandschaft durch gezielten Erhalt von Hecken, Feldgehölzen und Feuchtbiotopen als Lebensraum für Nützlinge geschützt. In ökologisch bewirtschafteten Äckern kommen außerdem zum Beispiel zwei- bis dreimal mehr Ackerwildkrautarten vor als auf konventionell bewirtschafteten Äckern. Auch auf Verbraucherschutzseite spiegeln sich die Vorteile des ökologischen Landbaus wider: In der Bio-Landwirtschaft werden Rückständen in Trinkwasser und Lebensmitteln aufgrund geringerer Nitrat- und keiner Pestizidbelastung von Grundwasser und Ernte vermieden.

Passend dazu freue ich mich, meinen heutigen Kooperationspartner ALLOS, sowie die frisch-gelaunchten herzhaften Brotaufstriche des Bio-Herstellers, genauer vorstellen zu können:

ALLOS steht für beste Bio-Zutaten und ganz viel Leidenschaft und Sorgfalt, für Qualität sowie für Nachhaltigkeit im Einklang mit Mensch und Natur. In allen Produkten steckt außerdem immer eine gehörige Portion Pionier-Geist. Bereits seit 1974 produziert ALLOS natürlich und nachhaltig leckere Lebensmittel und zählt somit zu den Pionieren der Bio-Branche.

ALLOS war es, der das „Superfood“ Amaranth nach Deutschland und als erster Bio-Hersteller Amaranth aus deutschem Anbau in den Naturkosthandel brachte. Und genau dieser Pionier-Geist zieht sich durchs gesamte Unternehmen: Der Bio-Hersteller setzt zu 100 Prozent auf Ökostrom aus der Region und spart CO2 an allen Ecken und Enden ein. Mit seinem Blühwiesenprojekt schafft ALLOS seit 2012 neuen Lebensraum für Bienen und viele andere Wildtiere. Und alle Produkte sind natürlich Bio-Pur, garantiert ohne chemischen Dünger und ohne synthetischen Spritzmittel und natürlich ohne versteckten Zusätze und künstliche Aromen.

Genau wie die neuen herzhaften Brotaufstriche von ALLOS. Seit Ende März findet ihr ein paar Neulinge in den Biomärkten: zwei neue “aufs Brot” Aufstriche Süßkartoffel Kurkuma und Kichererbse, sowie die neuen ALLOS Linsen-Aufstriche Grüne Linse Tomate Karotte und Rote Linse Paprika Mango! Diese Newcomer konnte ich bereits ausprobieren und mit meinem frischen Brot vom Markt testen.

In ALLOS steckt viel Innovation und Geschichte: In den 70er Jahren gründete Walter Lang auf einem idyllischen, alten Bauernhof ein Selbstversorger-Projekt. Genau dieser ALLOS Hof entwickelte sich dann vom Selbstversorgerhof zur bekannten Bio-Marke. 

Alle sind lecker, passen prima auch zu Gemüsesticks und lassen sich auch wunderbar miteinander kombinieren. Mein persönlicher Favorit ist derzeit “Süßkartoffel Kurkuma” mit Kichererbsen, Süßkartoffeln, Tahini, Kurkuma, Kreuzkümmel und Eiweiß aus Sonnenblumenkernen für die extra Portion Cremigkeit.

6. Lebensmittelverschwendung vermeiden
 
Dieses Thema ist in den letzten Wochen zu meinem Herzensthema geworden und ich habe es oben ja auch bereits erwähnt: Wir schmeißen viel zu viele Lebensmittel weg, die noch genießbar wären! Und hier sind zum großen Teil auch Privathaushalte schuld. 40 Prozent der Verluste entstehen tatsächlich bei uns Zuhause. Ein paar Tipps habe ich hier und hier bereits geteilt und ich hoffe, ich konnte euch in den letzten Wochen dazu inspirieren, noch mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu zeigen.

7. Keine Küchenrollen mehr kaufen

In unserem Haushalt gibt es bereits seit Jahren keine typische Wisch-und-Weg Küchenrolle mehr. Ich habe einfach ein paar mehr Küchentücher aus Baumwolle, in unterschiedlichen Größe und Stärken, sowie ein paar kleinere Tücher für den täglichen Bedarf. Diese funktionieren wie ein Blatt Küchenrolle, werden aber in der Waschmaschine gewaschen und ich werde sie noch lange besitzen!

8. Pflanzlich basiert kochen

Vegan ist nicht nur besser für die Tiere, sondern auch bewiesenermaßen fürs Klima! Unsere Ernährung geht uns also alle etwas an. Es müssen nicht alle vegan werden, das ist vielleicht eine Utopie, aber es ist Fakt, dass wir vor allem in den Industrieländern einfach zu viel Fleisch und andere tierische Produkte essen. Mehr als 80 Prozent des Ackerlands auf der Welt wird für die Tierhaltung (für die Fleischproduktion) verwendet, aber gleichzeitig werden damit nur 18 Prozent der Kalorien produziert und 37 Prozent für die Eiweißzufuhr, die wir auf der Welt verbrauchen (Quelle). Und wenn wir die Waldzerstörung auf unserer Erde limitieren wollen, was notwendig ist, um die Bio-Diversität zu erhalten, dann ist eine vorwiegend pflanzlich basierte Ernährung die einzig wirklich machbare Ernährungsform, um dies zu erreichen, wenn wir gleichzeitig die Weltbevölkerung ausreichend ernähren wollen (Quelle).

Und wenn das Argument kommt, Bio & vorwiegend pflanzliche Kost sei bei unserem drastischen Bevölkerungswachstum aufgrund der größeren Flächen nicht machbar: Laut einer Studie in Nature Communications ließe sich die Welternährung sogar komplett auf bio umstellen – ohne größeren Flächenverbrauch. Die Voraussetzung wäre allerdings, dass wir besser wirtschaften: Lebensmittelverschwendung muss drastisch reduziert werden (viele Forscher kommen hier zu diesem Punkt) und Ackerland für Viehfutter muss zu Ackerland für die direkte Nahrungsmittelproduktion für den Menschen umgewandelt werden, sowie eine Reduktion der Produktion und des Konsums von tierischen Produkten. 

In meinen Veganuary Blogposts (hier, hier und hier), sowie in meinen Rezepte-Artikeln findet ihr bestimmt viel Inspiration für die vegane Küche! Und auch eine kleine Randnotiz: Bei ALLOS findet ihr 100 Prozent vegetarische Produkte, der Großteil davon vegan!

9. Kompostieren

Wusstet ihr, dass in Bioabfall großes, ungenutztes Potential steckt, zum Beispiel als Kompost oder für die Energieerzeugung? Bioabfall kann für die Landwirtschaft oder den Gartenbau genutzt werden. Bioabfälle sind außerdem hervorragende „Nahrung“ für Biogasanlagen. Dafür müssen diese Abfälle aber getrennt gesammelt werden. Alles zum Thema Bio-Tonne, was genau rein darf, wo ihr eine beantragen könnt, etc. findet ihr auf der Seite des NABU sowie auf der Seite des Umweltbundesamtes.

10. Eco-Schwamm, Bürste & Spüli

Direkt am Spülbecken können wir direkt nachhaltiger handeln. Entweder ersetzt ihr den Schwamm durch einen Stoff-Lappen, den ihr waschen könnt oder ihr besorgt euch wie ich zumindest Schwämme aus Recycling-Materialien. Diese kaufe ich immer im Bioladen. Dazu besitzen wir noch eine Holzbürste mit Naturborsten, deren Kopf ich austauschen kann. Im Unverpackt-Laden habe ich mir vor einiger Zeit Spülmittel in eine alte Glasflasche mit Pumpspender abgefüllt und dieses hält ewig. Ohne Unverpackt-Laden würde ich mir Großpackungen Bio-Spülmittel aus dem Bio-Supermarkt kaufen.

 

Ihr seht, viel Input, aber alle 10 Tipps lassen sich super einfach umsetzen! Lasst mich wissen, in welchen Bereichen ihr noch Fragen oder Unsicherheiten habt und teilt auch gerne, wie ihr Nachhaltigkeit in der Küche umsetzt.

Danke auch an meinen Partner ALLOS, mit dem ich diesen Beitrag umsetzen konnte. Ich freue mich so sehr, mit so einem nachhaltigen und zukunftsweisenden Bio-Unternehmen zusammen zu arbeiten! ALLOS geht sorgsam mit natürlichen Ressourcen um, engagiert sich gegen Gentechnik und für Artenvielfalt. Auch Transparenz ist ein wichtiger Wert des Unternehmens: Die Rohstoffe aller Produkte kann man bis zu ihrem Ursprung nachverfolgen. 

Habt ihr die neuen Brotaufstriche von ALLOS bereits probiert? Welcher ist euer Favorit?


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