Dienstag, der 14. November 2017
Chiang Mai Province – Travel Guide

(Titel photo by Nino Halm / uberding taken in Doi Inthanon National Park)

Heute geht es tropisch weiter! Nach meinem Chiang Mai Travel Guide möchte ich euch heute die Gegend rund um die Stadt vorstellen. Die meisten Touristen verbringen nämlich nur 2-3 Tage in Chiang Mai und fliegen dann zurück nach Bangkok oder auf die unzähligen thailändischen Inseln. Es gibt aber so viel in der Provinz zu entdecken, viele ursprüngliche und ruhige Ecken, fernab vom schnellen und anstrengenden Massentourismus. Von Trekking, Homestays, Wasserfällen bis hin zu Bird-Watching ist alles dabei! Ich gebe euch also Tipps zu den einzelnen Dörfer, schönen View-Points, Wasserfällen, Tempeln und zu einem wunderschönen Eco Resort

Transparenz: Die meisten Orte, die ich heute vorstelle, habe ich auf meiner Pressereise mit Thailand Tourismus und Green Pearls besucht. Hier hatten wir einen Guide dabei. Das ist insofern praktisch, als dass wir so Häuser der Dorfbewohner besuchen durften und unser Guide übersetzen konnte. Ich kann Chintara Suwawan (Kontakt: info@windowofthailand.com) sehr empfehlen! Eine Alternative, um auch ohne Guide in intensiven Kontakt mit den Locals zu kommen, sind auch sogenannte Homestays. Mehr dazu unten. Ein paar Ecken haben wir aber auch letztes Jahr auf unserer Weltreise entdeckt. Der Blogpost ist unbezahlt und mir wurde auch nicht vorgegeben, was und wie ich berichte. Unterwegs war ich übrigens auch mit den tollen Bloggern Rebecca und Nino. Checkt auch unbedingt ihre Blogs aus!

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English version: We are back in the Tropics! In my last blogpost from Thailand I talked about my recommendations for the town of Chiang Mai. Today I want to give you some insights into the beautiful province of Chiang Mai and generally about the North of Thailand. I just love the area. It feels so much more authentic and less overrun! And there is somethign to do for everyone, whether you are into from trekking, homestays, waterfalls orbird watching!

Transparency: I visited some of the spots I am showing you today while on a press trip with Thailand Tourism and Green Pearls. We were traveling with our amazing guide Chintara Suwawan (Kontakt: info@windowofthailand.com) which was great as we were able to visit the locals in their home with her as a guide and translator. If you want a similar experience without a guide you can also do so called homestays. More about that below. Some of the other highlights that I mention I visited last year during our world trip. The blogpost here is unpaid and I am free to write about what I please.


 Wachirathan Waterfall

Starten wir mit einem meiner größten Highlights, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer mich sehr gut kennt, weiß, dass ich Wasserfälle liebe. Sie haben irgendwie eine super beruhigende Wirkung auf mich. Wie dieses riesige Exemplar hier, der beeindruckende Wachirathan Waterfall. Lauft auch unbedingt die Treppe am Wasserfall herunter. Dort könnt ihr noch ein paar schöne, ruhige Ecken am Fluss entdecken. Und seht ihr den Regenbogen im Bild?

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Let’s start with one of the greatest highlights, literally. Anyone who knows me well, knows that I love waterfalls! They have a very calming effect one me. Just like this giant beauty, Wachirathan Falls. Can you spot the rainbow in the pictures?

Sticky Falls

Apropos Wasserfälle, im Norden Chiang Mais gibt es ein weiteres Naturspektakel, das ich wärmstens empfehlen kann. In diesem Blogpost habe ich bereits über die Bua Thong Waterfalls aka Sticky Falls berichtet (sowie über den Grandcanyon Chiang Mai, den ich persönlich nicht so besonders fand, aber dennoch erwähnt haben wollte).

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Speaking of waterfalls, don’t miss out on this natural spectacle: Bua Thong Waterfalls aka Sticky Falls. I already wrote a lot about this wonderful place here (as well as about Grandcanyon Chiang Mai).

Doi Inthanon National Park

Doi Inthanon ist der größte Berg Thailands, umringt vom gleichnamigen Doi Inthanon Nationalpark. Aufgrund seiner Höhenlage, seiner hohen Luftfeuchtigkeit und seines relativ kühlen Klimas weist der höchste Nebelwald Thailands eine besondere Flora auf: Regenwald, Torfmoose, Farne, aber auch Eichen, Kiefern und sogar Orchideen und Rhododendron findet ihr hier. Ich bin ja, wie ihr bereits aus Costa Rica wisst, ein großer Cloud-Forest-Fan. An der Spitze des Doi Inthanon Bergs sind auch die zwei Chedis Naphamethinidon und Naphaphonphumisiri, eine riesige buddhistische Tempelanlage. Diese wurde zu Ehren des 60. Geburtstags des Königs Bhumibol Adulyadej in 1987, sowie zum 60. Geburtstag der Königin Sirikit in 1992 erbaut. Hier habe ich auch den beeindruckenden Sonnenuntergang über den Wolken aufgenommen, den ihr schon auf Instagram Stories bewundert habt.

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Doi Inthanon is the highest mountain in Thailand, surrounded by the Doi Inthanon National Park. Due to its altitude, humidity and relatively cool climate it’s characterized by it’s unique flora: you can find rainforest, phagnums, farns, oak trees, pine trees as well as orchids and rhododendron. As you know from my Costa Rica blogpost, I am a big cloud forest fan. At the top you can also find the two Chedis Naphamethinidon and Naphaphonphumisiri that were built for the 60th birthday of King Bhumibol Adulyadej in 1987, as well as for the 60th birthday of Queen Sirikit in 1992. That’s also where I took my “above-the-cloud-pictures” that you liked so much on my Instagram Stories!

Coffee at Ban Mae Klang Luang village

Mit unserem Guide gab es außerdem einen kleinen Stop im Ban Mae Klang Luang Dorf. Dort konnten wir die Dorfbewohnern kennen lernen und einen kleinen Einblick in ihr Leben gewinnen. Außerdem haben wir erfahren, wie ihnen der König geholfen hat, vom Opium-Anbau und der -Sucht wegzukommen und sich stattdessen nachhaltig auf den Kaffee-Anbau umzustellen, sowie auf Reis, Bohnen und Erdbeeren. Auf Süddeutsche.de könnt ihr gerne mehr dazu von Jutta Pilgram lesen, die auch auf unserer Pressereise dabei war! Danach hatten wir noch die einmalige Gelegenheit, den lokalen Kaffee zu testen und ich sag euch, seitdem bin ich Kaffeetrinkerin! Sorry, geliebter Matcha. Ich weiß nicht, ob es am Klima, an den tollen Leute um mich herum, oder am Wasser lag, aber er hat mir SO gut geschmeckt!

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With our guide we also did a little stop in the village Ban Mae Klang Luang. We were able to meet some villagers, listen to their stories about how the King stopped the former opium trade and helped fight addiction and helped them to make the switch to growing coffee, rice, beans, and strawberries. We had the chance to taste the local Arabica coffee. I don’t know if it’s the climate or the water there, but somehow even though I’m usually not a coffee drinker, I loved it!

The Royal Agricultural Station Inthanon

Eben hatte ich schon das große Anliegen des Königs erwähnt, den Opium-Anbau abzuschaffen. Daraus entstand unter anderem 1977 die Royal Agricultural Station Inthanon, eine Art Forschungsstation und Stiftung. Ihr Ziel: die nachhaltige Bewirtschaftung der Felder im Norden Thailands, um die umliegenden Wälder neu aufzubauen und zu schützen und den Opium-Anbau zu stoppen.

Mittlerweile hat sich das Projekt auf viele umliegenden Dörfer ausgeweitet und ein Teil der Gärten ist auch für Touristen zugänglich. Meine Einschätzung: Wenn ihr Zeit habt und in der Ecke seid, kann ich die Station sehr empfehlen, auch da ihr mit Guide viel über die Gegend und Geschichte lernt. Ohne Guide, finde ich persönlich, lohnt sich der Besuch nicht so sehr.

The Royal Agricultural Station Inthanon

I just mentioned the great request of the king to abolish the opium cultivation. Among other things, this resulted in the founding of the Royal Agricultural Station Inthanon in 1997, which is a kind of research station and foundation. Their goal: the sustainable management of the fields in northern Thailand, to rebuild and protect the surrounding forests, and to stop the opium cultivation.

Meanwhile, the project has expanded to many surrounding villages and part of the garden is accessible to tourists. My assessment: If you have the time and in the corner, I can highly recommend visiting the station with a guide, as you also learn a lot about the area and history. I personally think that without a guide the visit is not worth it.
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Mae Chaem Traditional Cotton Woven Village

Am nächsten Tag haben wir uns in das Mae Cheam Dorf aufgemacht und konnten dort ein paar Homestays besuchen, sowie die Bergdörfer ein bisschen genauer kennen lernen. In jedem Haus, das wir besucht haben, gab es neue spannende Geschichten zu hören! Vor Ort konnten wir auch handgemachte Souvenirs erwerben, wie selbstgewebte Tücher, oder handgemachten Schmuck. Jedoch war es keine Kaffeefahrt. Ganz im Gegenteil, wenn wir nichts kaufen wollten, war das völlig in Ordnung und das Wort “kaufen” beziehungsweise “buy” hat unser Guide nie in den Mund genommen. Das wollte ich nur mal klarstellen, weil es mir persönlich immer sehr unangenehm ist, wenn von mir als Tourist erwartet wird, Mitbringsel zu kaufen. Alles war aber super entspannt, alles kann, nichts muss!

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The next day we visited Mae Cheam village and their homestays. Every home that we visited had a new interesting story to tell. We were also able to buy local souvenirs but our guide never asked us to or pushed us to get anything. Everything was super chill and we were able to just talk and enjoy the experience without having to spend money if there was nothing that we liked.

Baan Ja Bo Community & View Point

Apropos Bergdörfer, ich kann euch auch besonders den Ort Baan Ja Bo ans Herz legen, wo wir in ein Haus, beziehungsweise in eine super spannende Bambushütte, der ethnischen Minderheit der Lahu eingeladen wurden. Der Hausherr spielte uns seine Instrumente vor, wir haben zusammen kleine Sterne gebastelt und den unglaublichen Ausblick bestaunt. Aber auch so, ohne Einladung und Guide, könnt ihr euch zum View Point Baan Ja Bo aufmachen. Direkt daneben findet ihr auch ein Café mit wohl einem der krassesten Ausblicke Thailands! Wer jedoch einen intensiven Einblick in das Leben der Lahu erhalten möchte, dem kann ich einen Homestay-Aufenthalt empfehlen. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

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Speaking of little villages: I can also highly recommend the little village of Baan Ja Bo where we visited a local family in their super interesting bamboo hut. They played their instruments for us and showed us how to make our own stars out of bamboo. This was possible thanks to our guide. But even if you don’t have a guide you can visit the Baan Ja Bo viewpoint and have a drink at the cafe next to it. If you still would like to see on the Lahu live and have an authentic homestay experience then you can find more information here.

Lod Cave or Tum Lod

Wenn ihr schon in der Gegend seid, kann ich euch außerdem besonders eine Besichtigung der Tum Lod Höhle empfehlen. Mit einem kleinen Bambusfloß überquert ihr den Fluss, der durch die Höhle führt und könnt dann mit einer Retro-Gas-Lampe und sympathischen Guides die Stalaktiten und Stalagmiten sowie zahlreiche bizarre Felsformationen bewundern! Leider ist es in der Höhle sehr, sehr dunkel, so dass ich kaum Fotos machen konnte. Ihr müsst euch also selbst überzeugen 🙂

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If you are already in the area you can also check out Tum Los cave. You ride into the middle of the cave ona little bamboo float and the guide will show you all the amazing stalactites and stalagmites with her retro gas lamp. Such a cool experience! However, it’s pretty dark in there so I don’t have many good pics of the inside!

Mae Hong Son 

Der letzte Stop unserer Pressereise war die ruhige und wunderschöne Kleinstadt Mae Hong Son. Programmpunkte für uns hier waren der lokale Markt (seeehr empfehlenswert, mit vielen spannenden Produkten, Gemüse und Obst!), den Tempel Wat Phratat Doi Kong Mu (verpasst dort auch nicht das Cafe auf der Westseite), der Wat Chong Kham Tempel und generell empfehle ich einen Spaziergang durch das Zentrum Mae Hong Sons. Außerdem hatten wir das Glück, zu den Feierlichkeiten des Chong Para Festivals vor Ort zu sein und die bunte Parade am Abend zu erleben. In meinem Vlog (ganz unten auch eingebunden) seht ihr noch weitere Eindrücke!

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The last stop of our press trip was the town Mae Hong Son. We visited the local market (a must see!!! So many products, vegetables and fruits that I didn’t know and were super interesting) the temple Wat Phratat Goi Kong Mu (don’t miss out on the cafe on the west side of the temple), Wat Chong Kham and I recommend just walking around the center of the town and exploring. We also had the chance to experience the Chong Para festival and enjoy the parade in the evening.

Eco Fern Resort

Übernachtet haben wir übrigens im Eco Fern Resort, circa 10km von Mae Hong Son entfernt. Die einzelnen Bungalows liegen direkt an wunderschönen Reisfeldern, umringt von kleinen Bächlein, Wald und Bergen. Das nachhaltige Hotel bietet eine Sunset-Bar, auch wieder direkt an den Reisfeldern gelegen, wo wir direkt mit gesunden Virgin Cocktails empfangen wurden. Der Weg von meinem Bungalow bis zum Restaurant des Hotels war mir schon fast zu viel Natur – die ganzen Geräusche, das Plätschern und die echte Dunkelheit, in der man wunderbar Sterne beobachten kann, waren mir als Stadtkind zunächst so gar nicht geheuer. Ich habe mich aber sehr schnell an den Sound und das Gefühl, mitten in der Natur zu leben, gewöhnt und konnte endlich so richtig entspannen! 

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In Mae Hong Son we slept at Eco Fern Resort, 10 km outside of town. The little bungalows are situated right at the rice fields and are surrounded by little streams, forest and little hills. The sustainable hotel also offers a sunset bar where we were greeted with healthy virgin cocktails. My experience at the resort was very special: the way from my bungalow to the restaurant was maybe too much of a nature experience for me in the beginning. But after I got used to the amazing sounds of nature and the true darkness at night where you can actually spot stars, I was able to finally truly relax.

Fun Fact: Nicht nur ich bin von diesem wunderschönen Rückzugsort begeistert. Auch Angelina Jolie hat sich bereits dreimal im Fern Resort eingebucht, worauf das Personal natürlich sehr stolz ist. An vielen Ecken entdeckt man gemeinsame Fotos mit Angelina und auch mit Brad Pitt 🙂

Apropos Personal: Das Hotel stellt nur Locals an, besonders Mitglieder der ethnischen Minderheit der Karen. Wir hatten auch die Möglichkeit, mit dem Hotelmanager zu sprechen und ihm war es wichtig, zu erklären, dass sie zwar das Personal ausbilden und einen sicheren Arbeitsplatz bieten, jedoch den Charakter und die Warmherzlichkeit der Karen erhalten wollen. In anderen Worten, die Angestellten sollen sich nicht verbiegen und ihre besondere Art, ihre Traditionen und Werte erhalten. Bird-Watching- sowie Trekking-Liebhaber sind in diesem Hotel übrigens auch an der richtigen Adresse!

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Fun Fact: I wasn’t the only one impressed by this amazing resort. Angelina Jolie actually booked herself into Fern resort three times. Of course the staff is super proud of that and you can spot lots of pictures of them with Angelina and Brad Pitt. Speaking of: The hotel only hires locals and especially members of the ethnic minority of the Karen. The hotel manager explained that they train their staff of course but that they don’t want them to lose their unique character, their warmth and their traditions. He explained it in a way that he doesn’t force them into the mold of the perfect staff member according to westerners. I found that approach really amazing!

Ein paar kurze Worte zum Thema Nachhaltigkeit im Resort: Mein Blick fiel natürlich sofort auf die Plastiktüten und weitere Plastikprodukte im Zimmer und ich habe im ersten Moment die Nachhaltigkeit des Hotels in Frage gestellt. Das war aber eine sehr westliche und limitierte Sichtweise von mir.

Im Gespräch mit dem Hotelmanager konnte ich noch eine andere Perspektive zum Thema Nachhaltigkeit kennen lernen. Ihnen ist insbesondere eine ökologische Bewirtschaftung der Felder wichtig, sowie der Schutz der lokalen Flora und Fauna, Community Based Tourism, die nachhaltige Einbindung der Locals sowie das Thema umweltfreundliche Aktivitäten (die ihr alle hier finden könnt). Generell arbeitet das Resort aber immer weiter daran, so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften, mehr und mehr Plastik zu reduzieren, stößt aber immer wieder auf zahlreiche Hindernisse. 

Dazu bemüht sich auch der Ort Mae Hong Son, nachhaltigen Tourismus zu fördern, mit dem Motto Slow Tourism, um nicht zum nächsten Pai zu werden.

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A few words about sustainability at the resort: the first things I spotted were the plastic bags and some plastic products in the room and that made me question their eco friendliness. However, that was a very western perspective of making a hotel an eco hotel.

Talking to the manager I got another perspective on the topic of sustainability. For them it’s very important to grow their own food and to do that in a natural and eco friendly way, protect the local flora and fauna, support Community Based Tourism, integrate the locals in a sustainable way and support eco friendly tourist activities (you can find them all here). However, generally the hotel always works on becoming more sustainable also in terms of waste management, even though they face lots of hurdles.

At the same time the town Mae Hong Son also supports slow tourism as they don’t want to become the next Pai.

Nachhaltigkeit mit Widerstand in Mae Hong Son: Auch im Ort Mae Hong Son selbst konnte ich erleben, wie das Thema Nachhaltigkeit auf Widerstand stößt. Wir hatten die Möglichkeit, die Solaranlage Mae Hong Sons zu besuchen und den Manager der Anlage zu sprechen. Die Anlage selbst ist relativ alt und liefert nur circa 10% des Energiebedarfs des Ortes. Deshalb bauen sie derzeit an einer modernen und viel größeren Anlage, direkt nebenan, die wir auch besichtigen durften.

Jedoch verzögerte sich der Bau, weil die Bewohner Mae Hong Sons der Überzeugung sind, eine Solaranlage führe zu höheren Temperaturen im Ort. Unbekanntes wird eben oft auch mit Angst und Skepsis betrachtet. Genau solche Gespräche zeigen mir, wie meine Sichtweise “Installiert doch einfach Solaranlagen” sich nicht immer direkt auf andere Länder und Kulturen übertragen lässt. Jedoch geht es voran und auch eine größere Bildungsstätte der Solaranlage ist in Planung, um spielerisch den Bewohnern Mae Hong Sons von jung bis alt das Thema Photovoltaik und seine immensen Vorteile zu vermitteln. 

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Sustainability and its hurdles in Mae Hong Son: I was also able to learn more about the topic of sustainability in the town of Mae Hong Son. We were able to visit the solar panel plant and talk to the manager. The solar panel plant itself is actually pretty old and only contributes 10 percent to the total energy demand of the town. That’s why they are currently building a new and bigger solar plant right next to the old one.

But again they are faced with hurdles to finish the construction quickly: one big problem is that the residents of Mae Hong Son are not very happy about the construction as they believe it leads to warmer temperatures in town. These types of conversations showed me that I can’t always transfer my knowledge and solutions to a different country and culture. To educate and clear up any fear of the solar plant they are also planning a big education center, a really great idea!

Bonus Tip: Chiang Rai & Wat Rong Khun

Wer noch Zeit im Norden Thailands hat, sollte auch unbedingt in Chiang Rai vorbei schauen! Ich habe unsere zwei Tage dort geliebt, und auch der Nachtmarkt dort war einer meiner liebsten, da ich dort das Gefühl hatte, nicht inmitten von Touristen zu sitzen, sondern gemeinsam mit den Locals das Essen und das Bühnenprogramm zu genießen. Außerdem findet ihr in der Nähe auch den weißen Tempel Wat Rong Khun – ein wirklich beeindruckendes und außergewöhnliches Gebäude, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist! Meinen Blogbeitrag mit Unterkunft, Transport und weiteren Infos zu Chiang Rai und zum Tempel findet ihr hier!

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If you have any more time in northern Thailand you should also check out Chiang Rai. I loved our two days there! I really really enjoyed the night market (I felt it was a really relaxed and local experience) and you can also visit the amazing Wat Rong Khun temple there. A crazy and cool building! You can find a more detailed blogpost with info about accommodation, transport and some more info about Chiang Rai and the temple here!

Ich hoffe, euch hat mein Guide zur Chiang Mai Provinz gefallen. Es gibt hier wirklich soooo viel zu erleben und meine Tipps sind nur kleine Auszüge. 

PS: Nach Pai habe ich es übrigens nie geschafft, wobei ich gehört habe, dass es nicht mehr so ursprünglich und wie gesagt sehr überlaufen sein soll. War jemand von euch schon mal in Pai? Was ist euer Eindruck?

Hier sind noch meine beiden Videos unserer Reise, eine Thailand Playlist, sowie ein paar weitere Fotos:

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I hope you like my guide to the amazing Chiang Mai province. There is soooo much to explore here and my tips are only a few of the many highlights that you can experience here.

PS: I actually never made it to Pai but I heard that it’s very overrun. Have you ever been to Pai? What’s your impression?

Here are also two vlogs from my time in Thailand (in German) as well as a whole Thailand Playlist (with mostly English videos) and more photos of my time in the province:

 

 

 

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5 Comments

  • Ela sagt:

    Liebe Mia, ein wunderschöner Bericht mit so vielen tollen Eindrücken! Ich würde am liebsten auch sofort dorthin reisen. Ich finde es auch total spannend, dass du über die Widerstände gegen Nachhaltigkeit geschrieben hast. Das sind Probleme, die wir mit unserer naiven “mach doch xyz” Sicht manchmal gar nicht bedenken. Aus meinem Studium der Entwicklungszusammenarbeit kenne ich diese Problematik sehr genau, sehe sie aber in den Medien und vor allem auf Blogs fast nie repräsentiert, deshalb großen Respekt an dieser Stelle für deinen reflektierten Bericht.
    Alles Liebe,
    Ela

    • Mia sagt:

      Oh vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Das bedeutet mir wirklich viel. Ich fand es wirklich wichtig, auch irgendwie die Gespräche mit den Locals zumindest ein bisschen im Blogpost unterzubringen, da es wirklich spannend war, vor Ort zu erleben, was für die Thais Nachhaltigkeit bedeutet.

      Falls du es irgendwann mal nach Thailand schaffst, dann schau dir gerne auch den Norden an, so spannend!

  • Rebecca sagt:

    Hey, liebe Mia! Was für ein schöner Bericht und all die farbenfrohen Bilder – da möchte man direkt zurück! 🙂 Du hast alles toll erklärt und dir echt viel Mühe gemacht. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!

    Liebe Grüße,

    Rebecca

    • Mia sagt:

      Ooooh vielen Dank! Ach, es war so, so schön. Da war es einfach, schöne Bilder zu machen. UND ich hoffe auch SEHR, dass wir uns bald wieder sehen! Es hat so Spaß gemacht mit dir und ich freue mich, dass wir uns so kennen gelernt haben! <3

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