April 28, 2016
10 low budget interior tips for your kitchen
kitchen (2 of 3)

(english version below, check out all my interior blogposts here)

Edit: All meine Interior-Blogposts findet ihr hier!

Es ist gar nicht so einfach, eine Küche einzurichten. Zum einen ist man eventuell abhängig von der Einbauküche, die zum Beispiel in einer Mietwohnung schon drin ist. Oder es ist kaum Platz zum Gestalten, oder die Küche ist seltsam geschnitten, oder leider durch die Nordseite sehr dunkel. In all diesen Varianten habe ich bereits in WG’s, eigenen Wohnungen, etc. gewohnt und weiß deshalb, wie die Küche schnell zum „Problem-Raum“ werden kann. Deshalb habe ich mich mit dem Einrichtungseperten homify zusammengetan und stelle euch heute 10 Tipps für eine stylishe Küche vor:

  1. Hässliche Fließen pimpen: Wah, ich weiß wie schlimm es ist, in einer Mietwohnung nichts gegen hässliche, altbackene Kacheln tun zu könne. Auszutauschen ist zu teuer und meist nicht erlaubt und sie zu lackieren verstößt bestimmt auch gegen den Mietvertrag. Die Lösung: Fließenaufkleber und Fugenweißer. In meiner letzten Wohnung war die Küche eigentlich gut geschnitten, nur leider mit meinem absoluten No-Go ausgestattet: braunen Fließen! Jesse und ich haben uns dann für Fließenaufkleber entschieden und ganz ehrlich, was für ein Unterschied! Aufgeklebt sieht man ihnen überhaupt nicht an, dass es keine echten Fließen sind und schwierig war die Prozedur, wenn man sich genau an die Anleitung hält, auch nicht. Dazu noch Fugenweißer (die gibt es als Filzstifte sozusagen, im Baumarkt) und unsere Küche sah aus wie neu.
  2. Frische Farben für die Oberflächen: Meist reicht es schon aus, die Türen und Arbeitsflächen neu zu gestalten, entweder durch Lackieren, oder Austauschen. Ich stehe ja total auf weiße, helle Flächen und bunte, kleine Akzente, da man so die Inneneinrichtung auch dem sich verändernden Geschmack anpassen kann!
  3. Neue Griffe: Genauso wie neue Türen, lassen sich eigentlich auch die Griffe einfach austauschen, besonders praktisch für Mietwohnungen. Es mag nur ein kleines Detail sein, kann aber eine große Veränderung erzielen!
  4. Es werde Licht: Achtet darauf, dass alle Ecken in der Küche gut ausgeleuchtet sind. So schafft ihr eine angenehme Atmosphäre und sorgt gleichzeitig dafür, dass ihr beim Kochen alles gut sehen könnt 🙂
  5. Eingebaute Müllcontainer: Wenn es irgendwie geht, versucht den „Müllbereich“ zu verkleiden, oder unter die Spüle als Ausziehschublade zu verstecken. Vielleicht müsst ihr euch dabei sogar für kleinere Mülleimer entscheiden und öfter den Müll rausbringen. Es lohnt sich aber, denn Abfalleimer sind nie ein schöner Anblick (außer ihr habt einen Designer-Eimer von Wesco oder so, haha)
  6. Offene Regale: Eigentlich solltet ihr diese vermeiden, da sie meist für Unruhe im Design sorgen. Ich weiß aber, dass das nicht immer möglich ist. Gerade in WGs hatten wir viele offene Regale, da diese einfach billiger waren. Mit Vorhängen unter der Spüle konnten wir zum Teil Abhilfe schaffen. Eine andere Möglichkeit, ist visuell nicht so ansprechende Küchen-Accessoires in den geschlossenen Schränken zu verstauen und nur die „schönen“ Sachen liebevoll arrangiert auf den offenen Regalen zu platzieren.
  7. Im Zweifel an die Klassiker halten: Wer eher kein Händchen für Design und Arrangement hat, versucht sich am besten nicht an wilden Farb-Kombis und den neusten Design-Trends. Stattdessen sorgen die Klassiker immer für den besten Look: Holz, Edelstahl, viel Weiß, wenig weiße Plastik-Geräte und süße Kräutertöpfe. Dazu hier und da ein paar Farbakzente und fertig ist die Inneneinrichtung.
  8. DIYs for the win: Küchen sind teuer, noch teurer aber Designer-Stücke, die ihr auf zum Beispiel auf homify findet. Nutzt aber solche Seiten als Inspiration und überlegt euch, wie ihr die Lieblingsteile selbst gestalten könnt, z.B. durch Anstreichen oder selber Bauen. Wir haben z.B. dieses Kupferrohrregal selbst gebaut, anstatt es uns für bestimmt über 300 Euro zu kaufen.
  9. Die perfekte Aufteilung: Am wohlsten fühlt man sich nicht in einer Küche, die perfekt durchdesignt ist, sondern die sich an die eigenen Bedürfnisse anpasst und in der Teller, Töpfe und Tassen möglichst griffbereit sind. Deshalb sollte schon im Vorhinein über bestimmte Abläufe nachgedacht werden. Wo nimmt man die Tomaten aus dem Kühlschrank, wo wäscht und schneidet man diese, damit man sie anschließend in der Pfanne brutzeln kann… ? Genauso hilft eine detaillierte Bestandsaufnahme, bei der ihr euch genau überlegt und dann aufschreibt, ob ihr mehr Schubladen, Ablageflächen oder Wandschränke braucht. 
  10. Bringt Geduld mit: Egal ob ihr nur kleinere Veränderungen vornehmt, oder euch gleich eine komplett neue Küche zulegt, plant Zeit und Geduld ein! Zum einen sollte man die Planungs- und Vorbereitungsphase nicht unterschätzen. Dann kommt die Küche meist später als man denkt (wie oft habe ich schon gehört, dass Freunde, ich mit eingeschlossen, zwei Wochen ohne Küche dastehen), oder einzelne Teile werden erst nachgeliefert, etc. Deshalb: tief durchatmen und sich daran erinnern, dass am Ende alles gut wird 🙂 (den Tipp hätte ich vor zwei Jahren nämlich dringend gebraucht, haha)

 

Die Tipps sind aus meiner eigenen Erfahrung, aber auch der Seite homify entnommen. Schaut dort gerne für mehr Inspiration für eure Küche vorbei!

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus unserer Küche:

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It’s really not easy to design and decorate a kitchen. This is especially the case in a rental apartment with an ugly built in kitchen. Or, maybe there is really not a lot of space to change the furniture, or the room is cut weirdly, or it’s just too dark. I have experienced all these problems in my old apartments but we always managed to make it work somehow. This time I teamed up with the interior experts at homify to show you ten tips for a stylish kitchen:

  1. Pimp your tiles: Instead of changing them (expensive) or painting them (often not allowed) just use tile stickers! We did that and no one ever saw the difference until we pointed it out to them.
  2. Fresh colors: Sometimes it’s enough to just change a few colors here and there. For example, painting the cabinet doors in a new color can go a long way.
  3. New handles: Just as easy is exchanging the handles on the doors and drawers. Just a detail but that can make a huge difference.
  4. Light: Good lighting makes a huge difference in the atmosphere of every room – even the kitchen.
  5. Hide the garbage: Even if that means getting smaller garbage bins (and therefore have to bring out the trash more often) or buying a new drawer system for under the sink – it’s worth it! Garbage is just the ugliest part and should be kept out of plain sight.
  6. Open shelves: I would usually vote against open shelves but I know that sometimes you have no choice. As a student open shelf cabinets are the cheapest option. A way around the messy sight: Try to only store the „pretty“ stuff on the shelves – pretty containers, cups, glasses, etc.
  7. Keep it simple and classic: When in doubt just stick to traditional combinations: wood, steel, a lot of white, as little plastic as possible, plants here and there and a few colorful accents.
  8. DIYs: A lot of nice designs that you find on inspiration sites such as homify are super expensive. But don’t get discouraged. We got a little creative and just made this copper shelf ourselves!
  9. Plan well: You will feel the most comfortable in a kitchen that doesn’t only look good but that is also functional. Think about where you put what and where you like to reach for things and plan new furniture, etc. around your needs.
  10. Have patience: I really needed this tip two years ago when we installed our new kitchen. It was such a pain, but in the end all the sweat and tears were worth it!

 

These tips are from my own experience but you can find some more great tips from my partner homify. Check out their site for kitchen inspiration and more!

Here are some more impressions of our new kitchen:

kitchen (1 of 7)kitchen (2 of 7)kitchen (3 of 3)kitchen (7 of 7)kitchen (1 of 3)kitchen (5 of 7)kitchen (6 of 7)kitchen (4 of 7)kitchen (3 of 7)
  • Kitchen, Ikea
  • Carpet, 2nd Hand (and therefore a bit more uncomplicated)
  • Chairs, IKEA
  • Table, DIY
  • Copper pipe shelf, DIY
  • White shelf, Monoqi
  • Mango wood boards, House of Dot City
  • Various accessories, TK Maxx.
  • Plant hanger for herbs, DIY, learn how to make one here in my tutorial

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit homify

 

PS: Hier ist übrigens ein kleines Vorher-Foto, damit ihr seht, dass es vorher gaaaanz anders aussah!

PS: A quick before photo of our kitchen so you can see all the changes:

kitchen (1 of 1)

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8 Comments

  • Laura sagt:

    Was für eine schöne Küche Du hast!? Der Vorher-Nachher-Vergleich ist einfach umwerfend. Lieben Dank für diese hübsche Inspiration am Morgen. Somit starte ich voller Tatendrang in diesen Arbeitstag!

  • Lena sagt:

    Ich liebe eure Küche! So krass, was ihr aus dem Raum gemacht habt, wenn man sich mal das Vorher-Bild anschaut. Toll, dass ihr so ein Händchen für DIY habt;) Das mit den Fliesen-Aufklebern ist ein richtig guter Tipp. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt.

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Jasmin sagt:

    Hallo liebe Mia,
    toller Post! Eure Küche gefällt mir richtig richtig gut, vor allem euer Kupferrohrregal. Eine Frage, könntest du mir sagen, wo du dein Matchazubehör gekauft hast? Danke im Voraus 🙂
    Alles Liebe, Jasmin

  • Shari sagt:

    Eure Küche sieht echt traumhaft aus! Das sind alles echt super Tips und auch echt Studenten und WG geeignet! Hattest du eine Anleitung um das Kupferregal zu bauen? Ein DIY dazu fände ich toll!

  • Anna sagt:

    Wow einfach toll! Das war sicher einiges an Arbeit. Ich finde ja gerade die Küche ist ein Ort, der gemütlich und schön sein sollte, weil man dann doch ziemlich viel Zeit darin verbringt. Bin richtig neidisch, unsere Küche ist total steril, kalt und ungemütlich irgendwie.
    Wie habt ihr denn das Regal gemacht? Schreibst du da vielleicht mal eine DIY- Anleitung?

  • Jenni sagt:

    Wow – was für ein wunderschöner Küchentraum! Du hast wirklich ein Auge für Ästhetik! Aktuell bin ich noch immer dabei, den wahrscheinlich wichtigsten Raum der neuen Wohnung angemessen einzurichten – und das dauert wirklich Zeit, da hast du recht. Gar nicht so einfach, wenn man – wie ich – immer alles gleich auf einmal möchte. 😉

    Die Idee mit dem Fliesenkleber finde ich genial – ich habe nämlich auch so hässliche graue Fliesen in der Küche, die ich gar nicht leiden mag. Ich werde jetzt einmal auf die Suche gehen nach einer weißen Alternative. 🙂
    Danke für diese tollen Tipps!

    Liebe Grüße
    Jenni

  • DecorNation sagt:

    The best part about your posts are the stunning transformation of the decor from flop to fab. Amazing posts and beautifully clicked pictures. I saw your other decor posts too, it was for the bedroom and it was simply stellar.
    Love your work. keep going. 🙂