Juli 14, 2017
Plastic Planet
– Weniger Plastik ist Meer, nur wie?
weniger plastik ist meer

English version below or click here.

Life in plastic ain’t fantastic – so simpel könnte ich unseren Workshop in Frankfurt mit der Whale and Dolphin Conservation zusammen fassen. Doch das würde den Stories und Statistiken, die ich vor Ort erfahren habe, nicht gerecht werden.

  • Wie ein Schweinswal verhungert ist, obwohl man zahlreiche Fische in seinem Rachen entdeckt hat, doch dazu auch weiter unten einen aufgeblasenen Plastikball, der den Zugang zum Magen versperrt hat. 
  • Wie jährlich 4,8 – 12,7 Mio. Tonnen Plastik ins Meer gelangen.
  • Wie in einem gestrandeten Pottwal 17 Kilo Plastik gefunden wurde.
  • Dass 80% des Plastikmülls im Meer vom Land stammen.

 

Ihr seht schon, sehr bedrückende Infos! Deshalb hat es auch etwas gedauert, bis ich meine Gedanken ordnen konnte, um sie irgendwie brauchbar für euch zusammenzufassen. Ich habe mir überlegt, die beste Art und Weise dafür ist eine Kombination aus Fakten und Anekdoten zu weniger Plastikverbrauch im Alltag. Denn das Thema soll kein Downer sein. Ich will nicht, dass ihr euch aus dem Blogpost klickt und total überfordert einfach „aufgebt“. So fühle ich mich nämlich manchmal, wenn mir das Thema Plastikmüll begegnet.

Vor Ort in Frankfurt konnten ein paar Blogger-Kollegen und ich gemeinsam mit dem WDC-Team, Brita und Forum Trinkwasser viel Neues lernen. Dazu konnten wir unser Wissen teilen und darüber sprechen, wie wir Plastikmüll im Alltag reduzieren und auch andere auf das Thema aufmerksam machen können. Hier drei bedeutsame Ansätze:

  1. Plastiktüten vermeiden – Für mich war das ein Prozess, denn ich habe nicht über Nacht plötzlich immer daran gedacht, einen Jutebeutel mitzunehmen. Doch immer wenn ich ihn vergessen hatte, habe ich mir überlegt, wie ich mich nächstes Mal besser daran erinnern könnte. Z.B. indem in jeder Handtasche einer zusammengefaltet steckt, oder ich welche an der Haustür lagere. Mittlerweile habe ich fast immer einen Beutel dabei, auch um immer meine Trinkflasche (dazu auch gleich mehr) dabei zu haben. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, besorgt sich Gemüsenetze für den Gemüse- und Obst-Einkauf. Und wenn trotzdem die Plastiktüte in der Hand landet, kann man zumindest dafür sorgen, dass man sie oft wiederverwendet. Denn die durchschnittliche Gebrauchsdauer einer Plastiktüte beträgt gerade mal nur 25 Minuten. 
  2. Leitungswasser trinken: Ich war schon immer ein Fan von Leitungswasser in Deutschland, aber erst in den letzten Jahren und besonders auf der Weltreise ist mir bewusst geworden, was für einen Luxus wir mit unserem Wasser aus dem Hahn haben und wie wenig es eigentlich geschätzt wird. Außerdem ist es billig und einfach zu erhalten – ohne Kisten schleppen! Jährlich werden weltweit rund 89 Mrd. Liter Wasser in Plastikflaschen abgefüllt und 80 Prozent dieser PET-Flaschen landen im Müll. Wer nicht auf Sprudel verzichten kann, findet vielleicht in einem Sodastream die Lösung. Und wer für seinen Grüntee unbedingt kalkarmes Wasser braucht, hat zahlreiche Möglichkeiten zu filtern. Schöne und praktische Trinkflaschen gibt es übrigens von Dopper, 24bottles und Clean Kanteen. Seit Donnerstag läuft außerdem die Aktion Refill Berlin, bei der ihr mit einem blauen Sticker am Restaurant erkennt, wo ihr eure Trinkflasche in Berlin unterwegs auffüllen könnt! 
  3. „Becherbashing“: To-Go-Becher scheinen immer noch „in“ zu sein. 2,8 Milliarden (!!!) Coffee-To-Go-Becher landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Mittlerweile wird aber wirklich schrittweise immer mehr ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie unnötig Einweg-Kaffee-Becher sind und wie viele Alternativen es gibt. Aktionen wir das Becherpfand-System Recup und Produkte wie Keepcup zum Beispiel. Oder man nimmt sich einfach mal 15 Minuten zum Runterkommen und trinkt den Kaffee vor Ort. 

 

Bei den dramatischen Statistiken wie oben erlebe ich auch manchmal das Gefühl, dass man als einzelne Person ja vermeintlich nichts ändern kann. Doch wie die drei Tipps zeigen, können wir ja doch sehr gut an den großen Müllverursachern schrauben und zumindest in kleinen Schritten etwas bewirken. Ihr müsst nämlich auch daran denken, dass wenn ihr im Café euren Keepcup auspackt, oder im Supermarkt vehement alles in Beuteln einpackt oder vielleicht sogar im Restaurant nach einem Drink ohne Plastikstrohhalm fragt, dass das ja auch euer Umfeld sieht und inspiriert. Eventuell erreicht ihr dadurch nicht nur einen Plastikbecher weniger, sondern bringt vielleicht auch 2-3 weitere Personen zum Nachdenken. 

weniger plastik ist meer WDC

Und um nochmal auf das Thema die kleinen Schritte sind wichtig zurück zu kommen: wie gesagt, ich bin regelmäßig überwältigt, wenn das Thema Plastikmüll aufkommt. Ich lebe nicht annähernd Zero Waste. Ich bin immer mega beeindruckt, wenn das Mitmenschen hinbekommen! Aber ich liebe das Konzept Less Waste und die Kampagne von WDC Weniger Plastik ist Meer – also dort weniger Plastik zu verbrauchen, wo es einfach geht. Das Ganze ist ein Prozess und jeder noch so kleine Schritt zählt. Denn am Beispiel vom Schweinswal von oben zeigt es sich: ein Plastikball weniger im Meer und er hätte eventuell überlebt. Jede noch so kleine positive Handlung kann ein Individuum retten.

Ich hoffe, der Beitrag konnte euch etwas inspirieren. Es soll hier nicht nach erhobenem Zeigefinger und „alles ist so schlimm“ klingen. Ich will ermuntern und Lust auf Plastikvermeidung machen, aber auch einräumen, dass ich selbst überhaupt nicht perfekt bin. In den drei Punkten von oben bin ich schon recht weit und ich kaufe auch immer öfter unverpackt und mache mir viel selbst. Doch in sehr vielen Bereichen meines Lebens bin ich seeeehr, sehr weit entfernt von Zero Waste. So ehrlich muss ich und will ich sein. 

Beschäftigt euch das Thema Plastikmüll bereits? Probiert ihr bereits Plastik im Alltag zu vermeiden oder zu reduzieren? Steht ihr eher hinter dem Prinzip „Ganz oder gar nicht“, oder zählt für euch auch jeder noch so kleine Schritt? Habt ihr eventuell selber Tipps? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen! 

weniger plastik ist meer WDC

PS: Und um ganz ehrlich zu sein, fällt es mir schwer, über nachhaltige Themen zu schreiben. Nicht, weil ich nichts zu sagen habe, keine Leidenschaft dafür hätte oder ähnliches. Eher, weil ich gemerkt habe, dass wenn man in eine Richtung sein Verhalten ändert, auch wenn es nur kleine Schritte sind, gleich mit dem erhobenen Zeigefinger auf einen gezeigt wird: „Aber warum machst du dann noch dies und warum isst du dann noch das?“ Ich habe zum Beispiel mal angefangen auf der Arbeit nur noch Leitungswasser zu trinken, um weniger Plastikflaschen zu verwenden. Dann hieß es aber, warum ich denn noch Lebensmittel in Plastik verpackt kaufe, das „dürfe“ ich ja dann auch nicht mehr. Und shoppen auch nicht, und reisen auch nicht. Dieser Rattenschwanz belastet mich manchmal, gerade weil ich kein radikal-dogmatisch konsequenter Mensch bin. Nicht in meiner veganen Ernährungsweise und auch nicht in anderen Bereichen. Wäre vielleicht manchmal einfacher. Genau aus diesem Grund bloggen übrigens auch viele Mainstream-Fashion-Blogger nicht über das Thema Fair Fashion. Weil viele ihrer Follower dann im nächsten Post darüber meckern, dass wieder etwas von Zara & Co. präsentiert wurde. Dabei ist es doch super, wenn ein Beitrag geleistet wird! Würde ich immer bejubeln und positiv kommentieren. Das wollte ich einfach mal als Info / Disclaimer loswerden. Sorry, dass das PS so lang wurde!

Foto-Credits bis auf das Titelbild, sowie Quelle für die Fakten: WDC 

__________________________

English Version 
 

Life in plastic ain’t fantastic – this is how I could summarize my workshop last month with the Whale and Dolphin Conservation. But that wouldn’t meet the importance of the stories and facts that I and some blogger colleagues were confronted with.

Such as how a porpoise starved to death, even though numerous fish were found in its throat, but also below that an inflated plastic ball which blocked the access to its stomach. Also per year, 4.8 – 12.7 million tonnes of plastic enter the sea. And in a stranded sperm whale 17 kilos of plastic were found in his body. And 80% of plastic waste in the sea comes from the mainland.

These are crazy statistics and they can be overwhelming. But that’s actually not my intention as it’s not helpful at all. That’s why the WDC, BRITA and the German tap water forum and us bloggers discussed ways how to prevent plastic garbage and how to make that topic approachable for a bigger audience. Here are three tips that we found very useful:

  • Avoid plastic bags – I usually bring a cotton bag to go food shopping and I even sometimes bring a small bag for vegetables and fruits. 
  • If it’s safe drink tap water or filter your tap water – you will use less plastic bottle waste and it’s also gonna simplify your life! In Germany the tap water quality is excellent but people here don’t seem to be as proud of it as they should in my opinion. Jesse’s parents in the States also built a filter into their tap water system so that they would always have sustainable and safe drinking water. Such a great idea!
  • Refuse coffe-to-go-cups! In Germany alone 2,3 Billion (!!!) single use cups are thrown into the garbage every year! However, there are so many ways so enjoy coffee-to-go waste-free. Either with a mason jar, a stylish reusable coffee-cup or with a deposit system.

 

I definitely don’t want this topic to be a downer but motivational! Single actions, may they be little or big, can have a positive impact to an individual being. One less plastic ball in the sea might have saved the whale for example. Therefore I always support and applaud the little steps whether it is in my daily life, with friends and family or from other bloggers online. And I hope you see it the same way!

Let me know if you have already thought about reducing plastic waste, if you find it hard and if you maybe have your own tips!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

10 Comments

  • Ela sagt:

    Liebe Mia, ein superschöner Beitrag, danke dir! Ich bin auch ganz bei dir was das PS angeht.. Ich erlebe das oft als Vegetarierin („…aber wenn du konsequent sein willst musst du vegan leben!“) – dabei ernähre ich mich zu 60-70% vegan, ich bin einfach nicht 100% konsequent in dieser Hinsicht. Ich mache auch gelegentlich eine Fernreise mit dem Flugzeug. Es ist schwierig und zieht einen vielleicht auch runter, immer darüber nachzudenken welche Konsequenzen das eigene Verhalten hat – aber wenn andere einen dann auch noch kritisieren und versuchen, dir die eigenen Schwachstellen vor Augen zu halten, nervt das schon gewaltig. Ich bin überzeugt, dass jede Handlung zählt. Wir sind alle nur Menschen und wenn jeder nur versuchen würde, ein paar kleine Dinge zu verändern, wäre es schon ein riesiger Schritt.
    Liebe Grüße,
    Ela

  • Lisa sagt:

    Finde das auch einen gelungenen Beitrag und es hört sich gar nicht nach erhobenen Zeigefinger an. Es ist schön darüber informiert zu werden, weil man sonst nicht soviel drüber hört. Ich freu mich aufjedenfall sehr über solche Beiträge. Plastiktüten vermeiden ist schon ein kleiner Schritt, den jeder leisten kann. Schwieriger finde ich dann schon, das mit dem Mikroplastik und auch das mit der Wäsche umzusetzen..

  • Kathrin sagt:

    Ein schöner, informativer Beitrag, danke dafür!
    Ich habe mittlerweile auch in fast jeder Handtasche einen Stoffbeutel, das klappt ziemlich gut. Obst und Gemüse kommt bis auf ganz wenige Ausnahmen einfach lose in den Einkaufskorb (Cherry Tomaten sind da leider wenig geeignet für).
    Bei vorverpackten Lebensmitteln und Produkten habe ich noch keine schöne Lösung gefunden, allerdings denke ich auch, dass das Thema Recycling mit dem grünen Punkt in Deutschland ziemlich gut funktioniert, wenn man Müll konsequent trennt. Auch was das angeht scheinen wir ganz gut aufgestellt zu sein – wir kommen mit zwei Personen innerhalb von 4 Wochen auf 1-2 gelbe Säcke, während benachbarte Paare eher 6-10 Säcke an die Straße stellen.

    Schön finde ich auch deinen Hinweis, statt „to go“ doch lieber den Kaffee in Ruhe vor Ort zu trinken – in den allermeisten Fällen kann man sich die Zeit ja wirklich mal nehmen!
    Lieben Gruß
    Kathrin

  • Hallo Mia,

    ich finde es ja sehr sympathisch, dass du, ich würde sagen, realistisch bist was Plastikverbrauch aber auch Veganismus angeht (habe deine Insta-Story gesehen ;-)) und deine Leser nicht mit Dogmatismus überforderst. Generell finde ich wie du, wenn jeder etwas Beitrag leistet ist viel mehr geholfen, als wenn nur ein paar wenige komplett Zero Waste und Vegan leben.

    Ich schreibe auf meinem Blog (noch?) gar nicht über Umweltaspekte bei der Ernährung, Müllvermeidung oder so etwas, weil ich alle Themen immer von verschiedenen Seiten beleuchte und versuche realistisch zu bleiben was für die meisten Menschen wahrscheinlich machbar ist und was nicht, was praktisch in einen mindestens 40h Arbeitsalltag und/oder mit Kindern unterzubringen ist und was nicht und was einem das Leben nicht unnötig erschwert.
    Meine Blogbeiträge dazu würden außerdem wahrscheinlich riesig werden, weil ich immer versuchen würde alle meine Gedanken zu allen Seiten dazu unterzubringen und nach Möglichkeit keinen Stuss zu erzählen. Das ist nämlich leider ziemlich oft der Fall was diese ganzen Bewegungen angeht, dass irgendwo etwas aufgeschnappt und als Wahrheit angesehen wird und nicht weiter hinterfragt wird, bei weiteren Recherchen findet man dann allerdings oft, das gewisse Argumente und Dinge einfach Blödsinn sind oder das es dafür gar keine Beweise gibt oder es keine Lösung gibt die perfekt ist (zum Beispiel Glas ist immer besser als Plastik). Nichts ist schwarz/weiß und damit können leider viele Menschen nicht umgehen.
    Ich freue mich natürlich trotzdem, wenn andere darüber schreiben und Ideen dazu bringen, die mir helfen das besser in mein Leben einzubauen.

    Kaffe trinken ich übrigens sowieso lieber vor Ort, ich finde da ist eine ganze Kaffekultur verloren gegangen. Die Italiener trinken ihren schnellen Espresso schließlich auch an der Bar und das dauert vielleicht fünf Minuten.

    Es gibt übrigens auch noch einen anderen Grund auf Plastik zu verzichten: nämlich gesundheitliche Aspekte. Da gibt es auch ein paar Dokus zu, hab aber leider vergssen wie die heißen.

    Liebe Grüße
    Mari

    • Mia sagt:

      Oh gut, dass du das Thema Plastik und Gesundheit ansprichst! Das finde ich super wichtig, weil das für viele bestimmt ein motivierender Faktor ist! Traurig aber wahr, viele sind in Sachen Veganismus und Umweltschutz besonders motiviert, wenn sie davon profitieren, z.B. in Sachen Sparsamkeit oder Gesundheit. Ich nehme mich da nicht raus! Aber wie gesagt, ist ein wichtiger Ansatz, den ich auch nochmal bald teilen will!

      Cool, dass du meine Insta-Story schaust! Freut mich!

      Und Espresso vor Ort hat für mich auch etwas Besonderes! Ich trinke ja keinen Kaffee, aber Matcha Latte oder Chai Latte und das liebe ich IM Cafe zu trinken 🙂

  • Maggy sagt:

    Liebe Mia,
    dank für diesen Post, der hoffentlich viele Leser ansprechend wird!
    Diese kleinen Schritte, von denen du schreibst, sind so wichtig! Klar ist es oft schwer unsere bisherigen Gewohnheiten zu überwinden und zu ändern. Bei den Einkaufsbeuteln ging es mir ähnlich wie dir. Mit gutem Vorsatz Bio-Netze für Obst & Gemüse gekauft und am Anfang ständig zu hause vergessen. Aber inzwischen klappt es recht gut und damit konnte ich tatsächlich schon ein paar Leute aus meiner Umgebung „anstecken“.
    Eine „ganz-oder-gar-nicht“ Einstellung halte ich nicht für sinnvoll. Nicht, dass man sich nicht das Ziel setzen kann, irgendwann das „Ganz“, ein Zero-Waste-Leben, zu erreichen. Aber ich finde dazu braucht es viele Schritte. Respekt, wer eine komplette Umstellung seiner Gewohnheiten etc. sofort schafft, aber das sind wohl die wenigsten. Ich denke es ist wichtig loszugehen und vor allem nicht stehen zu bleiben! Und noch viel wichtiger ist es, sich mit einer „ganz-oder-gar-nicht“ Einstellung selber zu blockieren auf dem Weg in ein umweltfreundlicheres Leben. Das ist meiner Meinung nach nicht konsequent, sondern nur ein Versuch sich seiner Verantwortung der Umwelt gegenüber zu entziehen.
    Die Ansätze, die du hier genannt hast, habe ich schon ganz gut in meine Routine eingebaut. Kaffee gibt’s sowieso meist erst auf Arbeit 😉
    Gerne noch mehr Posts zu solchen Themen!
    Liebe Grüße, Maggy

    • Mia sagt:

      Genau, ich will nicht, dass ich mir oder anderen die kleinen Schritte madig mache, oder mich blockiere, weil ich ja noch „nicht alles“ mache oder auch in nächster Zeit auch nicht machen will.
      Gerne poste ich mal weitere Tipps, zB habe ich in meinem Haushalt ein paar Sachen ausgetauscht, die man nachhaltiger gestalten könnte! Danke für deinen lieben Kommentar!

  • Melanie sagt:

    Ich finde deinen Post richtig toll und hoffe doch sehr, das er viele Menschen erreicht und sie zum Nachdenken bringt. Ich versuche sehr umweltfreundlich zu Leben und kaufe Obst und Gemüse ohne Verpackung oder nehme immer eine Einkaufstasche mit. Mein Auto habe ich verkauft und nutze ab und zu eins über Car2Go.

    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

    • Mia sagt:

      Ich liebe Sharing Economy oder so Projekte wie Car2Go! Probiere derzeit ein paar verschiedene solcher Projekte aus, würde dich darüber auch ein Beitrag interessieren?

  • Anna sagt:

    Liebe Mia,
    ich finde es super, dass du das Thema behandelst, auch gerade deshalb weil du nicht total dogmatisch bist, sondern einfach versuchst Dinge schrittweise zu ändern. Mir geht es ähnlich. Es gibt so viele Bereiche in denen man sein Verhalten verbessern könnte, dass es einfach manchmal total überwältigend ist. Und manchmal wenn ich dann im Restaurant sitze vergesse ich, dass ich Leitungswasser bestellen könnte oder wenn ich nach der Uni direkt Einkaufen gehe vergesse ich die Gemüsesäckchen. 100% konsequent sein ist schwierig und Fehler sollten einfach erlaubt sein, ohne dass man sich dann gleich rechtfertigen muss.
    Was mich selbst fasziniert hat ist das mit der Wäsche und dem Mikroplastik. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, hat mich das total erschreckt, weil mir vorher gar nie die Idee kam, dass bei jedem Waschgang eines synthetischen Kleidungsstücks Mikroplastik ins Wasser gelangt. Seither achte ich noch mehr darauf Kleider aus Naturmaterialien zu kaufen, auch wenn das vielleicht nicht ganz immer geht. Ist leider auch ein Bereich in dem ich manchmal auf Unverständnis stosse. Also im Bezug auf Sportkleidung (Naturmaterialen sind angeblich nicht funktional) oder bei Personen, die vegan leben (Seide oder Wolle sind nicht vegan, vegane Kleidung dagegen auch mal synthetisch).