May 12, 2017
Havana Travel Guide:
Accommodation, Transport and more
Havana travel guide

(English version here)

Vielen lieben Dank für euer tolles Feedback zu meinem letzten Blogpost! Dann passt ja perfekt der heutige Beitrag! Denn nach meinem Kuba-Photo-Diary möchte ich euch heute ein paar Tipps zur Hauptstadt vorstellen:

Transport

Unser Flug ging von Panama direkt nach Havana, deshalb habe ich keine Erfahrungswerte von Deutschland direkt aus. Wichtig ist aber, dass ihr euch von eurem Reiseanbieter oder eurer Airline eine Touristenkarte für Kuba ausstellen lasst. Diese hat uns ca. 25 Euro gekostet und wir haben sie direkt am Check-In-Schalter erworben. Fragt dazu aber am besten einfach bei eurer Airline nach. Wichtig ist es auch, eine Auslandsreisekrankenversicherung vorweisen zu können. Alle wichtigen Infos zu den Einreisebestimmungen findet ihr hier.

Einmal am Flughafen ging alles ganz schnell, an der Passkontrolle war alles ganz unkompliziert und unsere Rucksäcke kamen auch sehr schnell am Gepäckband an. Danach ging die Warterei, vor der mich alle gewarnt haben, aber los: Unser erster Stop war nämlich die Geldwechselstube draußen vorm Flughafen, da wir mit unseren Bankkarten in Kuba nicht abheben können. Wir mussten circa eine Stunde anstehen, um endlich CUC Peso Cubano Convertible zu erhalten. Bei unserem Rückflug haben wir dann entdeckt, dass es im ersten Stock im Flughafen auch eine Wechselstube gab, an der die Schlange viel kürzer war – vielleicht ein Tipp für euch?

Mit dem Taxi ging es dann für ca. 25 CUC direkt vor unser Airbnb, das vor bereits vorab gebucht hatten. Dazu gleich mehr. Generell waren wir in Havanna fast nur zu Fuß unterwegs. Selten haben wir das Taxi genommen (hier haben wir aber nie mehr als 5 CUC ausgegeben), und manchmal sogar Kollektiv-Taxis aka Colectivos. In diesen haben wir höchstens einen CUC zusammen gezahlt.

Von Havanna haben wir außerdem einen Bus nach Trinidad gebucht. Überall wurde uns online Viazul empfohlen, wir sind aber einfach in eins der großen Hotels und haben uns vor Ort ein Busticket bei Transtur gekauft und einen Sitzplatz reserviert. Macht dies am besten am ersten Tag, da die Busse anscheinend schnell voll sein können. Wir waren sehr zufrieden mit Transtur!

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Unterkunft

In Kuba haben wir nur in Airbnbs übernachtet, die dort auch Casas Particulares genannt werden. Vor Ort könnt ihr natürlich auch direkt diese Unterkünfte anmieten, doch wir wollten alle Übernachtungen bereits vor unserer Einreise buchen. In Kuba selbst ist das mit dem Internet nämlich nicht so einfach. Auch dazu unten mehr. 

Die ersten vier Nächste haben wir in der Nähe von Old Havana übernachtet. Hier empfiehlt sich ein Zimmer in der Nähe vom Parque Central. Zumindest finde ich, dass das die perfekte Lage für eine Besichtigung von Old Havana ist. Danach ging es für uns nach Trinidad und dann wieder vier Nächste zurück nach Havanna, diesmal in Vedado. Hier haben wir in einer Casa gegenüber vom Hotel Habana Libre übernachtet, was mega praktisch war, da wir das Hotel immer den Taxifahrern nennen konnten und von dort außerdem viele Colectivos gefahren sind.

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Sightseeing

Im ersten Teil unseres Havanna-Aufenthaltes haben wir uns nur auf Old Havana konzentriert und sind dort einfach viel rumgelaufen. So lange ihr alle Plätze abklappert, entgeht euch nichts. Wunderschön fand ich auch eine Tour in einem der alten, restaurierten Taxis, die am Parque Central stehen. Für eine Stunde haben wir 35 CUC gezahlt (hier haben wir gehandelt). Dazu hatten wir auch einen sehr schönen Abend am Malecon, wo Musik gespielt wurde und wir die Locals beobachtet haben. Sonntags kann ich Callejon de Hamel empfehlen – dort gibt es Musik, Streetart und ein paar Drinks, aber auch viele Leute 🙂 Wir waren außerdem noch auf dem Almacenes San Jose Artisans’ Market – wobei wir dort nichts entdecken konnten, das uns gefallen hat.

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Food & Drinks

Diese Liste wird glaube ich zu lang, deshalb habe ich dafür einen eigenen Blogpost erstellt (dieser geht auch bald online, also stay tuned!). Vorab: So schlimm, wie alle über das Essen in Kuba gesprochen haben, war es gar nicht. Aber als Veganer hat man es sehr sehr schwer in Kuba. Ich habe deshalb in Havanna zu 50 Prozent vegetarisch gegessen.

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Geldwechseln und Bezahlen

Wie bereits erwähnt, haben wir unsere Euros direkt am Flughafen in CUC gewechselt. Für einen Wechsel von Dollar zu CUC zahlt man anscheinend 10 Prozent extra, weswegen sich Euros lohnen. Informiert euch da aber vorher noch einmal, da sich das auch wieder ändern kann. Wir haben versucht, am Flughafen direkt so viel zu wechseln, wie wir in Kuba brauchen würden. Als Backpacker war das am Ende für uns ca. 40 Euro am Tag pro Person (inklusive Airbnb und Transport), doch für normale Urlauber kann das bis zu 100 Euro gehen, je nachdem was euer Standard ist, wieviele Touren ihr machen wollt, und wie und wo ihr essen wollt. Zwischendurch Geld zu wechseln ist anscheinend nicht so einfach, da man wieder ewig an der Bank anstehen muss. Wir hatten das Glück, dass unser Airbnb-Host in Vedado Euro brauchte und wir dann bei ihm einfach weiteres Geld gewechselt haben.

Touristen erhalten CUC, also Peso Cubano Convertible. Die Locals zahlen meist mit CUP, dem Peso Cubano, oder Moneda Nacional. Einmal haben wir an einem kleinen Stand mit CUC bezahlt und haben CUP zurück bekommen. Das war insofern praktisch, als dass wir in manchen, wenigen (eher nur auf Locals ausgerichtete) Lokalen nur mit CUP zahlen konnten. Z.B. an einem Hot-Dog-Stand, oder an einer Eisbude. Mehr dazu in meinem Food-Guide.

Wichtig aber: Zählt immer eurer Geld sofort nach! Überlegt auch schon vorher, wieviel ihr bekommen solltet.

Internet

Bereits vorab wusste ich, dass ich in Kuba kaum Internet haben würde. Am Ende war es dann nicht so schlimm, wie ich dachte. In den Casas und Hotels hat man nicht wie gewohnt Free Wifi. An manchen Stellen, insbesondere in Parks, gibt es einen Internetzugang, für den man sich aber eine Wifi-Karte von Etecsa kaufen muss. Eine Stunde kostet 1,50 CUC, doch um diese zu erwerben muss man wieder relativ lange anstehen. Deshalb werden die Internetkarten an den ganzen Hotspots von “Wifi-Dealern” für 3 CUC “vertickt”. Ich fand das mega sympathisch, dass es in den ganzen Parks keinen Drogen-, sondern Wifi-Handel gab 🙂 Sobald ihr euch einmal mit diesen Karten dann eingeloggt habt, läuft das Internet recht schnell. Nur kann es manchmal aussetzen und wenn ihr eure Session beendet, solltet ihr im Handy auf “Netzwerk Ignorieren” gehen – sonst laufen eure Minuten weiter. Zumindest haben wir das so gemacht und es hat geklappt. Oder geht auf http://1.1.1.1 um euch auszuloggen (das hat bei mir nicht geklappt…).

Die Hotspots entdeckt ihr relativ schnell an vielen Leute auf engem Raum, die alle auf ihr Handy starren. Oder ihr schaut auf Tripadvisor vorbei.

Weitere Infos/ Sicherheit

Generell fand ich unseren Aufenthalt in Kuba großartig, wie schon in meinem Foto-Diary beschrieben. Wir hatten eine sehr gute Zeit, es gab gute Drinks, tolle Musik, überall gute Laune um uns herum und einfach eine lebensbejahende Stimmung. Außerdem fand ich es schön, dass ich mich in Kuba sehr sicher gefühlt habe. Klar gibt es dort auch wie überall Kleinkriminelle, typische Betrügereien und Touristen-Abzockereien (“Oh das Museum hat zu, kommt lieber in meine Bar, blablabla”, hier findet ihr echt die typischsten für Kuba), doch in keinem anderen Land, außer vielleicht Japan, habe ich mich so sicher gefühlt, nicht einmal in Deutschland. Klar, völlig naiv sollte man dort trotzdem nicht rumlaufen und auch bei Dunkelheit sollte jeder Tourist wie überall aufpassen. Aber ich wollte einfach nur festhalten, dass ich dort ein sehr gutes Gefühl hatte.

Wertsachen haben wir immer vorsichtig verstaut und außerdem immer, wie auch in jedem anderen Land, in meinem Pacsafe (ähnlich zu diesem hier) eingeschlossen. Denn auch in Hotels und Airbnbs würde ich sehr vorsichtig mit meinen Wertsachen sein.

Abschließend wollte ich noch sagen, dass persönliche Erfahrungen natürlich komplett unterschiedlich sein können. Die Hälfte unserer Bekannten, die bereits dort waren, hat Kuba nicht so gut gefallen, die andere hat nur geschwärmt. Ich bin also ohne Erwartungen hin! Schaut auch auf jeden Fall in meinem Photo-Diary vorbei, Kuba ist für Foto-Liebhaber einfach perfekt! Und vielleicht wecken dieser Beitrag und meine Fotos ja in euch die Reiselust noch mehr, oder es kommen Erinnerungen hoch 🙂 Auf jeden Fall stand Kuba nicht wirklich auf meiner Reiseliste, bis Jesse bei unserer Weltreiseplanung verkündete, dass er unbedingt nach Kuba wolle. Zum Glück! Vielleicht also auch ein Ziel für euch? 

Mehr Kuba-Content: Cuba Photo Diary

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Havana Travel Guide

Thank you very much for your great feedback on my last blogpost! Today’s post is a perfect follow-up! How that you have seen my Cuba-Photo-Diary I would like to give you a few tips about the capital in my Havana travel guide:

Transport

We flew from Panama directly to Havana, so I don’t have any experience flying directly from Germany. It is important, however, that you get a tourist card for Cuba from your travel agent or your airline before you leave. This cost us about 25 euros and we purchased it directly at the check in counter. It’s best to just ask you airline directly. It is also important to be able to provide proof of travel medical insurance. You can find all important information about the entry regulations here.

Once at the airport, everything went very quickly, the passport control was uncomplicated and our backpacks arrived very quickly at the luggage claim. Afterwards, the wait that lots of people had warned me about started: our first stop was the currency exchange outside the airport, as we were not able to get money out with our bank cards in Cuba. We had to wait about an hour to finally exchange our Euros to CUC (Peso Cubano Convertible). On our return flight we discovered that there is also an exchange booth on the first floor of the airport where the line was much shorter – maybe a good tip for you would be to see if the line there is shorter?

We then took a taxi for about 25 CUC to our Airbnb, which we had booked in advance. More about that in a minute. We explored Havana almost exclusively on foot. We rarely took a taxi (we have never spent more than 5 CUC per ride), and sometimes even collective taxis aka Colectivos. For these we paid one CUC per person at most.

From Havana we also booked a bus to Trinidad. Everything we saw online recommended Viazul, but we just went into one of the large hotels where we bought a bus ticket on Transtur. It is best to do this on the first day, as it seems like the buses can fill up quickly. We were very satisfied with Transtur!

Accommodation

In Cuba, we only stayed in Airbnbs, which are called Casas Particulares. You can also rent these accommodations on the spot, but we wanted to book all accommodations before our arrival since the internet situation in Cuba is not so simple. See more below.

We stayed near Old Havana for the first four nights. I recommend finding a room that is close to Parque Central. In my opinion, this is the perfect location for a visit to Old Havana. Then we went to Trinidad for three nights and then back to Havana for another four, this time in Vedado. Here we stayed in a Casa opposite the hotel Habana Libre, which was very practical since we could always tell taxi drivers to drop us at the hotel and also since the Colectivos drove right past it. 

Sightseeing

In the first part of our stay in Havana, we concentrated on Old Havana and just walked around there a lot. As long as you visit all the plazas, you won’t miss anything. One of my highlights was a tour in one of the old, restored taxis, which you can find at the Parque Central. For an hour we paid 35 CUC (here we had to bargain). We could have found this cheaper but we wanted to take the pink polka dot taxi! We also had a very nice evening at the Malecon, where music was played and we watched the locals. On Sundays I would recommend a visit to Callejon de Hamel – there is music, street art and a few drinks, but it’s also very crowded 🙂 We also visited the Almacenes San Jose Artisans’ Market – although we did not find anything that we liked.

Food & Drinks

I think this list would end up too long so I created a separate blogpost for it (this will go online soon, so stay tuned!). A quick word now: the food in Cuba was not as bad as everyone talked about. But as a vegan it is very difficult in Cuba. Therefore, I ate vegetarian while there.

Money exchange and payment

As I already mentioned, we exchanged our Euros at the airport for CUC. You can also exchange US dollars, but you pay 10 per cent extra, which is why Euros (or Canadian dollars) are the better choice. But make sure to check on this before you travel because it can always change. We tried to exchange as much as we would need in Cuba at the airport, which as a backpacker was about 40 Euro per day (including airbnb and transport), but for normal vacationers this can go be as much as 100 euro per day, depending on your standards, how many tours you want to do, and how and where you want to eat. Exchanging money is easy, but requires long waits. We were fortunate that our Airbnb host in Vedado needed Euro for an upcoming trip to Europe and we then simply exchanged money with him.

Tourists receive Peso Cubano Convertible also known as CUC. The locals pay mostly with CUP, the Peso Cubano, or Moneda Nacional. We once paid with CUC at a small stand and got CUP back. This was practical because some restaurants (meant mainly for locals and therefore cheaper) accept only CUP. For example, at a hot dog stand, or at an ice cream parlor. More about this in my food guide.

Important: Always count your money immediately! Make sure you know before paying how much change you should get.

Internet

Before arriving in Cuba I knew that I would have hardly internet while there. In the end it was not as bad as I thought. In the casas and hotels you do not have Free Wifi as most of us are accustomed to. In some places, especially in parks, there is internet access, but you have to buy a Wifi card from Etecsa. An hour costs 1.50 CUC, but, again, you have to wait relatively long to get the card. Therefore, the Internet cards are sold on the “blackmarket” by “wifi-dealers” at all of the hotspots of for 3 CUC. I found it funny that in the parks, not drugs, but Wifi was dealt 🙂 Once you have logged in with these cards the Internet works quite fast. It will sometimes kick you out and when you end your session, you should make sure to go to “Ignore Network” – otherwise your minutes continue. At least we did it like this and it worked. Or go to http://1.1.1.1 to log you out (that did not work for me …).

The hotspots are pretty obvious and can be spotted where you see many people in a small space, all staring at their mobile phone. Or you can check out Tripadvisor.

More Info / Security

Generally I found our stay in Cuba great, as described in my photo-diary. We had a very good time, there were good drinks, great music, everyone around us was in a good mood and seemed to just enjoy life. I also found it very nice that I felt very safe in Cuba. Of course, like everywhere in the world, there is small scale crime, typical cheating and tourists-rip-offs (“oh the museum is closed, come to my bar instead, blablabla”, here you can find the most typical scams for Cuba), but in no other country, except perhaps Japan, did I feel so safe, not even in Germany. Of course, you should not walk around there naively, and every tourist should be careful when it is dark. But I just wanted to say how safe I felt there.

We always carefully stored valuables things and important documents. Just like in any other country we put this stuff in my Pacsafe (similar to this one). I was always careful with my valuables, even in hotels and airbnbs.

Finally, I wanted to say that personal experiences can vary. Half of our acquaintances, that visited Cuba did not like it so much and the other half have raved about it. So I arrived there without any expectations. Either way, take a look at my photo-diary, Cuba is a perfect location for photographers. Maybe this post and my photo-diary will put you in the mood to travel or, if you have already been there, bring back memories 🙂 Cuba was not really high on my list of places to visit until, during our world trip planning, Jesse said that he absolutely wanted to go to Cuba. Luckily he did! Maybe it’s also the perfect travel destination for you?

More Cuba content: Photo Diary Cuba

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