April 14, 2017
Itinerary and Insider Tips: Costa Rica Road Trip Guide
Costa Rica Road Trip
(Click HERE for the English Version!)

Costa Rica stand zunächst ganz oben auf meiner Reiseliste – ein wunderschönes Land, das großen Wert auf Umwelt- und Tierschutz legt, das musste ich einfach sehen! Nach ein paar Wochen hat sich meine Vorfreude aber dann etwas reduziert, nachdem alle von überfüllten Strandorten und zu teuren Preisen berichtet haben.

Unsere Erfahrungen im Februar waren dann aber ganz anders! Wir haben die schönsten und saubersten Strände erlebt, abgesehen vom teuren Mietauto nicht so viel ausgegeben wie gedacht und außerdem anscheinend die schlimmsten Orte vermieden. Denn so schlimm touristisch fand ich es nicht.

Damit ihr auch euren perfekten Roadtrip in Costa Rica planen könnt, habe ich unsere Reise detailliert zusammengefasst und auch beschrieben, welche Orte ihr auslassen könnt und wo ihr mehr Zeit verbringen solltet.

Klickt entweder hier in der Linkliste auf die einzelnen Orte, um nach unten zu springen, oder scrollt euch durch!

• Liberia & Tamarindo – Playa Ocotal, Playa Grande & Playa Flamingo
• Montezuma – Santa Teresa & Playa Hermosa
• Monteverde Cloudforest
• Lake Arenal & Rio Celeste
• La Fortuna
• Manuel Antonio & Jaco
• San Jose & Puerto Viejo

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Liberia und Strände rund um Tamarindo – 4 Nächte

  • Ankunft war 6 Uhr morgens am Flughafen von Liberia, wo wir direkt ein Auto gemietet haben. Abgabeort war am anderen Ende des Landes, so dass es relativ teuer war. Ich kann einen Roadtrip, insbesondere mit einem Jeep, aber nur empfehlen! So könnt ihr wie wir in Airbnbs schlafen, die etwas außerhalb gelegen sind und so die Touristenorte vermeiden. Außerdem ist der Transport von A nach B mit dem Bus in Costa Rica nicht so einfach.
  • Am ersten Tag haben wir uns Playa del Coco angeschaut. Den Strand und den Ort könnt ihr aber getrost auslassen! Das Wasser ist eher braun aufgrund des dunklen Sandes und der Ort am Strand sehr touristisch. Unser Airbnb war auch nicht so geil (aber auch das einzige Flop-Apartment auf unserer Costa-Rica-Reise). Ein Highlight jedoch: der Strand Ocotal dort in der Nähe! Ein tiefschwarzer Sand-Strand, was für einmalige Bilder gesorgt hat.
  • Danach haben wir ein Airbnb in Huacas gebucht, außerhalb genug von Tamarindo, um den Touristen-Massen zu entkommen und dennoch zentral genug, um am Playa Flamingo und Playa Grande zu entspannen. Beide Strände waren wirklich wunderschön, leer und haben genug Schattenplätze unter Palmen & Co. geboten! Absolute Empfehlung!
  • TIPP: Mietet einen Jeep, lasst Playa del Coco aus, sucht euch außerhalb von Tamarindo eine Unterkunft und verpasst nicht Playa Ocotal, Playa Flamingo und Playa Grande!

 

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Montezuma – 3 Nächte

  • Danach ging es über aufregende Schotterstraßen (deshalb oben die Empfehlung eines Jeeps) nach Montezuma – meine Lieblingsgegend in Costa Rica! Dort hätte ich am liebsten viel mehr Tage verbracht!
  • Unser Airbnb lag mitten im Dschungel in der Nähe von Santa Teresa. Die Strände rund um den Ort sind einfach wunderschön! Wir haben die meiste Zeit am Playa Hermosa verbracht (ich habe den Strand auf Google markiert, da es mehrere mit dem Namen gibt) und es war einfach perfekt. In nur zehn Minuten zu Fuß von unserem Airbnb entlang eines kurzen Dschungel-Pfads waren wir am Meer! Der Strand ist sehr breit, es gibt Schattenplätze unter Palmen und Bäumen und es war nie richtig voll.
  • TIPP: Nehmt euch mehr als drei Tage in Montezuma. Es gibt so viel zu entdecken und die Strände dort sind einmalig, besonders unser Playa Hermosa! Seid aber gewarnt, es gibt dort wirklich viele Schotterstraßen und ein Jeep ist sehr empfehlenswert.

 

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Monteverde – 2 Nächte

  • Nach ein paar Tagen Strand-Feeling pur zog es uns in die Berge. Erster Stopp war nach der Überfahrt mit der Puntarenas-Fähre Monteverde. Die Straßen dorthin waren größtenteils geteert, aber auf den letzten Kilometern mussten wir wieder mit Schotterstraßen kämpfen.
  • Übernachtet haben wir in der Pension Santa Elena. Viele empfinden den Ort als zu touristisch, ich fand aber Entspannung pur und besonders unser Hostel hatte eine schöne Atmosphäre. Den Tipp habe ich von Truetravellove und ich kann die Unterkunft nur empfehlen – ein richtiger Hostel-Backpacker-Vibe! Wir haben entweder selbst gekocht, Tacos in Taco Taco nebenan gegessen oder im Soda La Amistad ein super leckeres und nicht so teures Dinner genossen.
  • Nicht verpassen dürft ihr natürlich den Monteverde Cloudforest (Eintritt 20 Dollar). Debby hat hier bereits ganz gut ihre Erfahrungen beschrieben, die ich auch so ungefähr teilen kann. Wir haben auch keinen Guide genommen, da uns das als Backpacker zu teuer war. Einmal sollte man sich aber vielleicht einen gönnen, um ein paar Vögel zu entdecken. Da wir in der Trockenzeit da waren, gab es leider nicht den berühmten Nebel. Wenn wir aber zur Regenzeit da gewesen wären, wäre es vielleicht zu feucht für unser Equipment gewesen.
  • Am nächsten Tag haben wir uns auf Debbys Empfehlung hin noch zum Selvatura Forest aufgemacht, da es dort ganze acht Hängeseilbrücken gibt! Die fand ich persönlich sehr spannend.
  • TIPP: Besonders in der Regenzeit braucht ihr einen Jeep. Geht früh in die den Monteverde Nationalpark, da dort immer recht viel los ist.

 

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Lake Arenal & Rio Celeste – 2 Nächte

  • Danach ging es in ein gemütliches Airbnb am Arenal See, da sich Jesse einen ruhigen Geburtstag gewünscht hat. Ich habe einen Pecan-Nuss-Pie gebacken, es gab ein leckeres Frühstück und tagsüber sind wir an den See gefahren. Ich habe vorher ein bisschen recherchiert und diesen paradiesische Fleck Erde gefunden: Ein ruhiger Park mit Zugang zum See, in dem wir mit Freude gebadet haben! Den Park findet ihr so (den Tipp habe ich so von einer Facebook-Gruppe und genauso befolgt!): “Go towards Nuevo Arenal and stay on the main road down the very steep hill in Nuevo Arenal. At the bottom of the hill, turn right! Take the next left and head down the road for maybe 250m. Make a left through the big gate and you are there. It’s a beautiful free park to walk around/swim etc.” Fragt mich, wenn ihr mehr Details braucht!
  • Im Ort Nueva Arenal selbst und in der Nähe am See gab es ein paar schöne Restaurants. Eines davon hatte leider zu (Cafe Macadamia) und im anderen, das La Farmacia Organica, das eher ein Reformhaus war, hatten wir nur ein paar Craft-Beer.
  • Am nächsten Tag wurde es endlich mal wieder Zeit für einen schönen Wasserfall, diesmal im Rio Celeste Nationalpark. Hier war der Eintritt 14.600 Colon. Ein Spaziergang durch den Wald ist wirklich schön und das Highlight ist der türkisblaue Wasserfall (siehe Bilder, es ist wirklich so blau dort!!!), in dem man aber leider nicht baden kann. Vorab habe ich einen Beitrag auf Off-The-Path dazu gelesen, wobei ich die Wanderung dort jetzt nicht so crazy aufregend fand (obwohl ich vom Inhalt her das Gleiche berichten kann. Wir hatten nur keine anstrengenden Matsch-Wege, da wir in der Trockenzeit da waren). Dennoch würde ich wieder hin! PS: Google Maps ist nutzlos für diesen Park, der ist dort nicht einmal eingezeichnet! Deshalb hier eine detaillierte Karte als PDF, in der der Tenorio Nationalpark aka Rio Celeste Wasserfall eingezeichnet ist.
  • TIPP: Nachdem wir im Nationalpark ja nicht baden konnten, sind wir ein paar Meter Richtung Süd-Osten, weg von Bijagua Richtung  gefahren. Denn dort fließt der Rio Celeste außerhalb des Parks noch weiter und man kann dort unter verschiedenen Brücken an öffentlichen Stellen umsonst im hellblauen Wasser baden. Hier und hier habe ich die Stellen auf Google Maps und Maps.me mal markiert, damit ihr sie findet. Aber ohne Gewähr, Maps.me funktioniert in diesem Fall sehr viel besser!

 

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La Fortuna – 3 Nächte

  • Wir hatten unseren nächsten Stopp in La Fortuna am Vulkan Arenal mit Übernachtung im Sleeping Indian Guesthouse Hostel (fanden wir sehr schön!). Viele hatten uns vorher gewarnt, dass die Gegend mega touristisch sei. Ich fand es irgendwie nicht so schlimm…vielleicht wieder, weil wir mit dem Auto unterwegs waren? Oder ich war nach Südostasien bereits abgehärtet, was den Massentourismus angeht? Ich weiß es nicht, denn wir konnten das Local-Leben vor Ort sehr gut erleben. Abends nach unserer Ankunft gab es vor unserer Haustür ein Hip-Hop-Festival, gegenüber war die Kirche in der irgendwie ständig Gottesdienst war und wir haben uns ein paar Aktivitäten ausgesucht, die umsonst waren und deshalb auch bei den Locals beliebt waren:
  • Öffentliche Hot Springs – In La Fortuna gibt es zahlreiche Spas mit Heißwasserquellen, doch wir haben ein bisschen gegoogelt und uns für die natürlichen Hot Springs entschieden, die dazu auch noch frei zugänglich und umsonst waren! Ihr findet sie hier (Google Maps Markierung) und ihr folgt einfach den Leuten unter einer Brücke durch (lasst euch von den komischen Graffitis nicht abbringen, nach der Brücke wird es wirklich schön, aber es ist rutschig!) und sucht euch eine Ecke zum Sitzen aus. Das Wasser ist wirklich heiß und wir haben es gar nicht so lange ausgehalten
  • Sonnenuntergang am Vulkan: Für die perfekte Foto-Opportunity am Vulkan mussten wir keinen teuren Tagestrip buchen (was bestimmt aber auch ein aufregendes Abenteuer ist, wir sind nur halt als Backpacker unterwegs). Hier findet ihr eine gute Stelle zum Parken und eine schöne Aussicht auf den Vulkan! Dort könnt ihr z.B. nach den Hot-Springs hin.
  • Free Waterfall in La Fortuna: Die Stelle habe ich wieder hier auf Google Maps markiert. Dort verbringen viele Locals ihre freie Zeit, baden im Fluss, machen Saltos ins Wasserbecken oder schwingen sich von einem Seil ins Wasser
  • Danach haben wir noch eine Nacht in der Eco-Lodge Finca Luna Nueva genossen (seht meinen Beitrag zu der Lodge hier. Wenn ihr könnt, müsst ihr dort vorbei, schon allein aufgrund der Bio-Farm!!!), bevor es dann nach Manuel Antonio ging
  • TIPP: Auch wenn ihr keine Backpacker seid und Touren bucht, verpasst diese Umsonst-Plätze nicht! Ansonsten kann ich die Finca Luna Nueva wärmstens empfehlen!

 

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Manuel Antonio & Jaco – 6 Nächte

  • Im Nachhinein hätte ich lieber mehr Nächte in Santa Teresa verbracht und weniger hier, aber auch in Manuel Antonio hatten wir eine gute Zeit.
  • Unser Hostel Jaqueline war ein bisschen außerhalb, aber die Unterkunft war wirklich sehr schön und vom Preis her auch ok!
  • Der Hauptstrand von Manuel Antonio, Playa Espadilla, fand ich schön, auch wenn er sehr viel voller war, als die anderen Strände in Costa Rica, an denen wir bisher waren. An einem Tag haben wir es uns an der Nord-West-Seite gemütlich gemacht und an einem anderen Tag an der Süd-Seite. Beide Ecken fand ich schön, wobei ich Süd ein bisschen entspannter fand und besser für Fotos.
  • Einen Tag ging es an den Biesanz-Beach: Sehr schön wobei voller Affen Passt also mit eurem Essen auf, die Affen sind sehr frech und schnell. Legt euch einfach zu anderen Leuten oder an Stellen, wo die Locals grillen. Der Strand liegt in einer Bucht, also gibt es kaum Wellen und somit auch keine starke Strömung. Eine ganz schöne Abwechslung, da die Strände in Costa Rica oftmals immer eine sehr starke Strömung haben.
  • Wir haben natürlich auch den Manuel-Antonio-Nationalpark nicht verpasst. Hier kostete der Eintritt 16 Dollar. Wir haben auch ohne Guide sehr viele Tiere entdeckt: Schlangen, Rehe(!), Coatis, Faultiere, Affen natürlich und die frechen Waschbären. Vor den Waschbären und natürlich auch den Affen muss ich auch besonders warnen. Denn am Strand vom Nationalpark (den ich nicht auslassen würde, trotz gemeiner Tiere) sind die Waschbären mega frech, sozusagen verhaltensgestört. Denn sie haben überhaupt keine Scheu vor Menschen, riechen eure Kekse und Chips im Rucksack und stolzieren in Gruppen schnurstracks zu euren Sachen, um euch das Essen zu klauen. Nehmt also am besten nichts mit (ich hatte was in meiner Metallbox, was sie nicht so interessierte, aber Freunde Chips & Co, was sofort weg war), dann nerven euch die Tiere auch nicht. Denn das Baden an dem Strand war wirklich schön!
  • Unsere Zeit im Hostel war um und um noch einen anderen Teil in der Gegend zu sehen, haben wir uns zwei Nächte in Jaco niedergelassen. Hier habe ich dann verstanden, warum viele Costa Rica nicht so geil finden. Denn Jaco war wirklich sehr touristisch, für mich überhaupt nicht sympathisch und schön. Und wenn alle Touristen-Orte so sind, dann verstehe ich, wenn Leute von Costa Rica abraten. Wir haben wie gesagt, auf unserem Roadtrip den Fokus nur auf schöne Natur gelegt und wer so wie wir unterwegs ist, wird von der atemberaubenden Landschaft einfach nur fasziniert sein! Ein paar schöne Sachen aber in Jaco: Hier konnten wir eine neue Festplatte kaufen (unser Laptop hatte plötzlich seinen Geist aufgegeben), es gab lecker vegane Tacos im Rugula und ich fand den Strand zwar nicht schön, aber die Wellen in Jaco haben am meisten Spaß gemacht!
  • TIPP: Passt mit den Wellen und der Strömung auf. Hier ist gut erklärt, wie ihr aus einer Strömung kommt. Badet einfach am besten wo andere Leute, z.B. mit ihren Familien und Kindern baden.

 

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Short Stop in San Jose & beach time in Puerto Viejo – 3 Nächte

  • Nach Jaco haben wir uns nach San Jose aufgemacht. Wir wollten die Stadt eigentlich komplett auslassen. Ein Freund von uns kommt nämlich aus San Jose und hat uns davon abgeraten, die Stadt zu besuchen. Es gäbe dort nichts so wirklich zu besichtigen und die Stadt sei sehr gefährlich. Er ist selbst dort dreimal ausgeraubt worden und er ist dort aufgewachsen und kannte die Stadt. Wir mussten dann trotzdem dort Halt machen, da unser Laptop kaputt war und zur Reparatur musste. Außerdem haben wir ein Reinigungskit für unsere Kamera gebraucht. Das war auch alles erfolgreich, aber ich fand die Stadt sehr unsympathisch in den kurzen Stunden. Alles war mega abgeriegelt und ich fand eher, dass wir in einem Gefängnis voller Maschendrahtzaun und Stacheldraht unterwegs waren.
  • Im nächsten Stopp bei Puerto Viejo hatten wir zur Abwechslung mal keine Unterkunft vorab gebucht und das war ein Fehler! Wir kamen aufgrund von Stau viel später in dem Ort an, es wurde schon langsam dunkel und vieles war bereits ausgebucht. Außerdem war der Ort echt teuer, die Unterkünfte haben viel mehr als in den anderen Gegenden gekostet. Wir haben uns dann für nur drei, aber sehr teure Nächte im Hostel Playa 506 am Strand Punta Cocles entschieden, um danach früher als geplant die Grenze nach Panama zu passieren (Auto haben wir übrigens in Limon abgegeben!). Das Hostel war aber wirklich sehr schön – direkt am wunderschönen Strand (den kann ich auch wirklich empfehlen) mit einem sehr chilligen Lounge-Bereich! Wir haben jeden Tag gekocht, da das Essen im Restaurant leider auch mega teuer war. Es gab einen Sturm am Tag bevor wir ankamen, also konnte man nicht direkt vor unserem Hostel baden. Ein paar Meter den Strand runter und es gab eine Stelle mit Lifeguards, wo wir sehr viel Spaß hatten und im Wasser planschten. Die Strömung war zwar auch hier recht stark, aber das Wasser war sehr flach und der Lifeguards haben wirklich aufgepasst.

 

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Und das waren unsere drei Wochen in Costa Rica! Zusammenfassend und als Tipp für euren Roadtrip würde ich sagen, dass ihr Jaco und Puerto Viejo auslassen könnt und stattdessen mehr Zeit in der Nähe von Santa Teresa verbringt – wenn ihr auf unberührtes Strandfeeling und Yoga-Surfer-Vibes steht. Dort will ich auf jeden Fall bald zurück, und auch Playa Grande, Playa Flamingo, Manuel Antonio, Monteverde und die Arenal-Gegend waren unsere Highlights. San Jose und Jaco wie gesagt nicht und Puerto Viejo leider zu teuer für was es war, meiner Meinung nach.

Lasst mich wissen, falls ihr Fragen habt! Das Backpacker-Spar-Paradies wie Südostasien ist Costa Rica leider nicht. Dafür wird wirklich sehr viel Wert auf Umwelt- und Tierschutz gelegt. Kein Strand war zugemüllt, die Bäche, an denen wir spontan gebadet hatten, waren alle sauber und am Straßenrand lag eigentlich nie Müll. Außerdem konnte man überall, auch außerhalb der Nationalparks, so viele verschiedene Vögel beobachten – Allein das zeigt, wie gut es der Natur dort geht. Dafür gebe ich gerne mal ein paar mehr Euro aus!

Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, empfehle ich euch diesen Blogpost, damit ihr die Schotterstraßen so weit wie möglich vermeiden könnt: http://www.twoweeksincostarica.com/road-conditions-specific-routes-costa-rica/

Wart ihr schon einmal in Costa Rica? Wie war eure Erfahrung? Zieht es euch auch vielleicht bald mal nach Costa Rica oder Mittelamerika? Oder hat euch der Blogpost dazu inspiriert? Ich kann Costa Rica nur empfehlen, aber eben nur, wenn man unabhängig dort via Roadtrip reist, so die Touristenorte vermeidet und den Fokus auf Natur pur legt.

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Costa Rica was at the top of my travel bucket list – a beautiful country, which values environmental and animal protection, I had to see it! But hearing from many people about crowded beach resots and how expensive it is there, I was a bit lesse excited.

However, our experiences in February were quite different than what people had told us! We have experienced the most beautiful and clean beaches and, apart from the expensive rental car, we did not spend as much as I had anticipated and we also seem to have accidentally avoided the most “touristy” places.

To help you plan your perfect roadtrip in Costa Rica, I have summarized our trip in detail and also described which places you MUST visit and which ones you can leave out. Click either on the link in the list to jump down, or just scroll through, to read more about the individual locations!

• Liberia & Tamarindo – Playa Ocotal, Playa Grande & Playa Flamingo
• Montezuma – Santa Teresa & Playa Hermosa
• Monteverde Cloudforest
• Lake Arenal & Rio Celeste
• La Fortuna
• Manuel Antonio & Jaco
• San Jose & Puerto Viejo

 

Liberia and the beaches around Tamarindo – 4 nights

  • We arrived at the Liberia airport at around 6am and organized a rental car right away. Since we wanted to do a roadtrip to the other end of the country we had to drop it off at a different location than where we picked it up, making it quite expensive. However, I wouldn’t have done it different and can fully can recommend doing a roadtrip, especially with a jeep! This way you can do what we did and sleep in Airbnbs, which are a bit out of the way and avoid the crowded tourist places. Moreover, transport from A to B by bus in Costa Rica is not so easy, often having to go through San Jose and taking much longer than with a car.
  • On the first day we drove to the closest beach and checked out Playa del Coco. This beach and the little town were not that special and you can leave them out! The water is brownish due to the dark sand and the area along the beach is very touristy. Our Airbnb was not so great (but it was the only flop apartment on our entire Costa Rica trip). A highlight however was a nearby beach called Ocotal! The blackest black sand beach I have even seen, which provided for unique pictures.
  • After that, we booked an airbnb in Huacas, which is far enough outside of Tamarindo to escape the tourist crowds and yet central enough to relax at Playa Flamingo and Playa Grande. Both beaches were really beautiful, empty and offered enough shade under palm trees & co.! An absolute must!
  • TIP: Rent a Jeep, skip Playa del Coco, look for accommodation outside Tamarindo and do not miss Playa Ocotal, Playa Flamingo and Playa Grande!
 
 

Montezuma – 3 nights

  • Afterwards we took some exciting gravel roads (hence the recommendation of a jeep) to Montezuma – my favorite area in Costa Rica! I would have liked to spend many more days there!
  • Our Airbnb was in the middle of the jungle near Santa Teresa. The beaches around the resort are simply beautiful! We spent most of the time at Playa Hermosa (I’ve marked the beach on Google as there are several with the same name) and it was just perfect. Our Airbnb was just ten minute walk, along a short jungle path, from the seaside! The beach is very wide, there are shady places under palm trees and it was never really crowded.
  • TIP: Spend more than three days in Montezuma. There is so much to discover and the beaches there are unique, especially our favorite Playa Hermosa! Be warned, however, there are many gravel roads and a jeep is highly recommended.
 
 

Monteverde – 2 nights

  • After a few days of pure beach feeling, we moved into the mountains. Our first stop after crossing on the Puntarenas ferry was Monteverde. The roads there were mostly paved, but for the last 20 kilometers we had to fight with gravel roads again.
  • We stayed in the pension Santa Elena. Many felt the place to be touristy, but for me it was pure relaxation and our hostel had a nice atmosphere. I got the hostel tip from Truetravellove and I can recommend the accommodation – a real hostel backpacker-vibe! While there we either cooked ourselves, ate tacos in Taco Taco next door or ate in the soda La Amistad, which was a super delicious and not so expensive dinner.
  • Do not miss the Monteverde Cloud forest (entrance 20 dollars). Debby described her experiences very well here and I agree with her. We also did not take a guide as it was too expensive for us as backpackers. It might be a good idea to treat yourself to one once so that you can see a few special birds. Since we were there in the dry season, we unfortunately, did not see the famous mist. But on the other hand, if we had been there during the rainy season, it might have been too wet for our equipment.
  • The next day we followed Debby’s recommendation and visited the Selvatura Forest where there are eight hanging rope bridges! Which I personally found very exciting.
  • TIP: During the rainy season you need a jeep to reach Monteverde. Visit the Monteverde National Park early in the morning, since it is always quite crowded.
 
 

Lake Arenal & Rio Celeste – 2 nights

  • Afterwards we moved on to a cozy airbnb on the Arenal Lake, as Jesse wanted a quiet birthday. I baked a pecan pie, there was a delicious breakfast and during the day we went to the lake. I did a little bit of research and found this little piece of paradise: a quiet park with access to the lake, in which we enjoyed relaxing and swimming! I got the tip for the park from a facebook group and here is how to find it: “Go towards Nuevo Arenal and stay on the main road down the very steep hill in Nuevo Arenal. At the bottom of the hill, turn right! Take the next left and head down the road for maybe 250m. Make a left through the big gate and you are there. It’s a beautiful free park to walk around/swim etc.” Ask me if you need more details!
  • In the town Nueva Arenal itself and near the lake there are a few nice restaurants. One of them was unfortunately closing right when we got there (Cafe Macadamia) and in the other, La Farmacia Organica, which was more of a reform house, we only had a few craft beers.
  • The next day it was finally time to visit a beautiful waterfall, this time in the Rio Celeste National Park. Here the entrance was 14,600 Colon. The walk through the forest is really nice but the highlight is the turquoise blue waterfall (see pictures, it is really that blue!), But you can not swim. I read a post on Off-The-Path before we went, but I did not find the hike there as exciting as he described (although it was as described, we had muddy paths, since we were there during the dry season). Still, I would go back! PS: Google Maps is useless for this park, which actually doesn’t even exist on google maps! Therefore, here is a detailed map as PDF, in which the Tenorio National Park aka Rio Celeste waterfall is shown.
  • TIP: We were both a bit disappointed that we could not swim in the national park, but we drove a few meters south-east of the park, going away from Bijagua. There, the Rio Celeste flows further outside the park and you can swim under different bridges in public places for free in the bright blue waters. I have marked two of the places here and here on Google Maps and Maps.me, so you find them. Maps.me works much better in this case and in Costa Rica in general!
 

 

La Fortuna – 3 nights

  • Our next stop was in La Fortuna at the base of the Arenal Volcano with two nights at the Sleeping Indian Guesthouse Hostel (we found it very nice!). Many had warned us before that the area was mega-touristy. But I didn’t find it so bad…maybe again because we were traveling by car? Or I had already gotten used to Southeast Asia, as far as mass tourism is concerned? I don’t know, but we were able to experience the local life very well. In the evening after our arrival, there was a hip-hop festival in front of our doorstep, across from us was the church, which was somehow constantly in session, and we selected a few activities that were free and therefore also popular among the locals:
  • Public Hot Springs – in La Fortuna, there are plenty of spas with hot water springs, but after a of googling we found natural Hot Springs that are freely accessible and for free! You can find it here (Google Maps marker) and once you arrive you just follow the people under a bridge (do not let the strange graffiti scare you off, after the bridge it is really nice, but it is slippery!) and pick a spot to sit and soak. The water is really hot and we were not able to stay there too long
  • Sunset at the volcano: For the perfect photo-opportunity of the volcano we did not have to book an expensive day trip (which is also an exciting adventure, but we didn’t do since we are on a backpackers budget). Here you will find a good place to park and a beautiful view of the volcano! It’s a great spot to stop after the hot springs.
  • Free Waterfall in La Fortuna: I have marked the spot on Google Maps. Many locals spend their free time there, bathe in the river, do flips into the water basin or swing from a rope into the water
  • Afterwards we enjoyed one night at the Eco-Lodge Finca Luna Nueva (see my post about the lodge here. If you can, you have to go there, even if it’s only yo visit the organic farm!!!) before we went to Manuel Antonio
  • TIP: Even if you are not a backpacker and have the money to book tours, do not miss these free spots! And I can highly recommend a night at Finca Luna Nueva!
 

 

Manuel Antonio & Jaco – 6 nights

  • In hindsight I would have preferred to spend more nights in Santa Teresa and less here, but we also had a great time in Manuel Antonio.
  • We stayed at Hostel Jaqueline, which was a bit out of the main Manuel Antonio strip, but it was really nice and affordable.
  • The main beach, Playa Espadilla, was very pretty, even though it was more crowded than the other beaches we visited in Costa Rica. One day we relaxed on the north-west side and another day on the south side. I found both sections beautiful, but the south was a bit more relaxed and better for photos.
  • Another day was spent at Biesanz-Beach: very nice but full of monkeys so be careful if you bring food, the monkeys are cheeky and fast. Just pick a spot close to other people or close to the places where the locals are cooking. The beach is in a bay, so there are hardly any waves and therefore no strong current. A quite nice change because the beaches in Costa Rica often have a very strong current.
  • Of course, we did not miss the Manuel Antonio National Park, of course. Here the entrance cost 16 dollars. We skipped the guide (too expensive for us), but also discovered a lot of animals without a guide: snakes, deer (!), Coatis, sloths, monkeys, of course, and the naughty raccoons. You have to be careful of the raccoons and of course also the monkey, especially on this beach. The raccoons here are mega-cheeky, but I would not skip this beach, despite some mean animals. The raccoons here are not afraid people at all, if they smell your cookies or chips in your rucksacks they will come in group and go through your belongings to steal your food. So if you don’t want to be bugged by the animals, it is best to not take any food with you (I had something in my metal box, which they were not so interested in, but friends who had chips & co were immediately targeted). Swimming here was really fun!
  • After our time in Manuel Antonio was over, we decided to stay in Jaco for two nights. Here was where I started to understand why many people don’t like Costa Rica. Jaco was really very touristic and I did not find it very nice or beautiful. And if all the tourist places in Costa Rica are similar, then I understand why some people aren’t impressed by Costa Rica. As I said before, we really focused on the beautiful nature on our road trip and if you visit the places that we recommend you will find some breathtaking landscapes! A few nice things in Jaco: Here we could buy a new hard drive (our laptop had suddenly decided to stop working), there were delicious vegan tacos at Rugula restaurant and I found the beach not as nice as the others in Costa Rica, but the waves in Jaco were the most fun
  • TIP: Be careful with the waves and the current!
 
 

Short stop at San Jose & beach time in Puerto Viejo – 3 nights

  • After Jaco, we set out for San Jose. We wanted to skip the city completely. A friend from ours comes from San Jose and advised us not to visit the city. There is nothing in particular to visit and the city is very dangerous. He himself has been robbed there three times, even though he grew up there and knows the city. However, we had to make a stop there because our laptop was broken and we needed to have it repaired. We also needed a cleaning kit for our camera. This was all successful, but I found the city very uncomfortable in the few hours that we were there. Everything was very sealed off and it felt like we were in a prison full of chain wire fence and barbed wire.
  • For the next stop in Puerto Viejo we did not book anything in advance and that was a mistake! Due to traffic and an accident we arrived much later in than we had expected, it was already slowly becoming dark and a lot of places were already full. In addition, the place was really expensive, the accommodation there cost much more than in the other areas. We then opted to spend only three, very expensive nights at the Hostel Playa 506 on the beach Punta Cocles before crossing the border to Panama, a couple days earlier than planned (by the way, we dropped the car off in Limon!). The hostel was really very nice – right on the beautiful beach (which I can really recommend) with a very chilled lounge area! We cooked every day, since the food in the restaurant was also mega expensive. There was a storm the day before we arrived, so the ocean was very rough and we could not swim in front of our hostel. However, a few meters down the beach and there was a place with lifeguards, where we had a lot of fun and splashing in the water. The currents were quite strong here, but the water was very shallow and the lifeguards really took care.

 

And that was our three weeks in Costa Rica! In conclusion and as a tip for your road trip, I would say that you can skip Jaco and Puerto Viejo and instead I would recommend spending more time near Santa Teresa – if you are looking for the untouched beach feeling and yoga surfer vibes. I definitely want to go back soon. In addition to Santa Teresa, Playa Grande, Playa Flamingo, Manuel Antonio, Monteverde and the Arenal area were our highlights. San Jose and Jaco were not our cup of tea and as I said Puerto Viejo was, in my opinion unfortunately too expensive.

Let me know if you have any questions! Costa Rica is definitely not the cheap backpacker paradise like Southeast Asia, unfortunately. However, in Costa Rica they put a lot of value on environmental and animal protection. No beach was full of trash, the streams, where we spontaneously bathed, were all clean and there was never really any garbage on the roadside. In addition, you could see so many different birds everywhere, even outside the national parks – and this shows how well the environment is doing and for that I am happy to spend a few extra euros.

If you are traveling by car, I recommend you check out this blog post so that you can avoid the gravel roads as much as possible: http://www.twoweeksincostarica.com/road-conditions- Specific-routes-costa-rica /

Have you ever been to Costa Rica? How was your experience? Would you like to go to Costa Rica or Central America? Or did the blogpost inspire you? I can recommend Costa Rica, but only if you travel independently, so that you can avoid the tourist places and if you are interested in an escape back to nature.

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8 Comments

  • Katha says:

    Hallo Mia,
    sehr schöne Bilder :). Ich war im letzten Jahr in Costa Rica und fand es auch sehr schön. Eins meiner Highlights war der Nationalpark Tortuego.
    Liebe Grüße und ein schönes Osterwochenende,
    Katha

    • Mia says:

      Da war ich ja leider gar nicht, wir konnten einfach nicht alles schaffen! Freut mich, dass es dir auch so gut gefallen hat! Die Meinungen gehen ja anscheinend auseinander bezgl. Costa Rica.
      Habe ein tolles Osterwochenende!

  • Lisa says:

    Oh wow was für tolle Eindrücke und die Fotos sehen klasse aus.
    Wünsche Dir schöne Feiertage.
    Liebe Grüße Lisa <3.
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  • Michaela says:

    Super toller und ausführlicher Bericht!
    Macht gerade richtig Lust selbst wieder aufzubrechen…

    Frohe Ostern
    Michaela
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  • Birte says:

    Hallo Mia,

    wir sind aktuell in CR unterwegs und deine Reisebeschreibung kommt grad zur rechten Zeit. Wir stehen vor der Frage, ob wir zu den Stränden bei Montezuma oder nochmal nach Bocas del Toro fahren sollen. Auf Bocas waren wir schon (du wahrscheinlich ja auch) und waren mega begeistert. Wir fliegen von Panama City zurück, müssen also so oder so wieder nach Panama. Vlt auch wichtig für die Entscheidung: wir haben keinen Mietwagen. Hättest du eine Empfehlung für uns?

    Viele Grüße aus Tortuguero
    Birte

    • Mia says:

      Liebe Birte,

      ah schwierige Frage, Bocas del Toro war nämlich auch sehr schön und da kommt ihr von Tortuguero einfacher hin! Dann macht Bocas wahrscheinlich mehr Sinn, gerade wenn ihr von da fliegt, als hin- und herzufahren! Denn der Weg (auch mit Bus) ist nicht so easy nach Montezuma, man kann dort auch hinfliegen, das ist dann teuer glaube ich (bin mir aber nicht sicher). Also praktischer ist denke ich Bocas, aber Montezuma besonders der Playa Hermosa, den ich verlinkt habe, ist sehr schön!

      Schwierige Frage!! Schaut mal nach Flügen nach Montezuma, wieviel die kosten, und ob ihr euch einen Roller in Montezuma leihen könnt, damit ihr die Strände und evtl. auch Wasserfall erkunden könnt! Das wäre meine Empfehlung 🙂