Oktober 31, 2016
My 10 Travel Tips for Kathmandu, Nepal
Kathmandu, Nepal

(English Version Below photos taken by Jesse Abrams and edited by me)

Wow, irgendwie gingen unsere zehn Tage in Nepal wie im Fluge vorbei und zogen sich gleichzeitig ein bisschen in die Länge. Zum einen lag das an dem kleinen Kulturschock dank Smog und Verkehrschaos in Kathmandu, sowie an der Tatsache, dass Jesse und ich aus gesundheitlichen Gründen nicht Trekken gehen konnten. Das ist nämlich eigentlich das Hauptziel aller Touristen hier in Nepal. Es gibt in dem Land aber noch so viel mehr zu entdecken. Eigentlich lohnt sich ein Besuch einfach nur aufgrund der Leute, die so unglaublich gastfreundlich und nett sind. So etwas habe ich noch nie erlebt. Besucher werden einfach von den Locals mit super offenen Armen empfangen.

Wie gesagt, wir waren nicht Trekken, haben die zehn Tage trotzdem sehr viel erlebt. Deshalb wollte ich unsere ganz persönlichen zehn Tipps mit euch teilen, gepaart mit ein paar Fakten. Wie gesagt, es sind meine ganz persönlichen und keine Reiseführer-Insights. Die solltet ihr euch natürlich auch vorab unbedingt zu Gemüte führen! Aber hier erst einmal unsere eigenen, insbesondere aus Kathmandu:

1. Handelt beim Taxifahren

Eine Fahrt von Patan nach Thamel sollte ca. 500 oder 600 RPS kosten. Taxifahrer handeln aber, wie eigentlich überall auf der Welt, gerne mal um den Preis und schmettern bei Touristen manchmal unglaublich krasse Summen heraus. z.B. einmal ca. 36 Euro statt der normalen 4. Da wir aber vorher eine Orientierung hatten, konnten wir uns sehr gut durchsetzen. Auch am Flughafen hart bleiben, wenn euch eigentlich das Hotel abholen soll. Denn viele Taxifahrer sagen dort einfach „ne, ne, die kommen nie“.

2. Startet gerne in Thamel, bleibt aber nicht zu lange dort

Thamel ist einfach mega das Touri-Viertel (trotzdem sympathisch, auf seine ganz eigene Art). Für uns war es gut, dort unseren Aufenthalt zu starten, auch wenn uns Jyoti davon abriet. Für mich war Nepal einfach ein sehr anderes Land, eins der exotischsten für mich. Deshalb war es ganz gut, einen Startpunkt zu haben, den ich mit vielen gleichgesinnten Touristen geteilt habe. Gleich in den ersten zehn Minuten haben wir jemanden kennen gelernt, der uns auf eine Rooftop-Raggae-Party eingeladen hat. Zwei bis drei Tage maximal haben uns aber gereicht.

3. Freut euch auf das Essen!

Ich wollte eigentlich eine Restaurant-Tipp-Liste für Nepal schreiben, doch in jedem Restaurant war das Essen einfach soooo gut, dass so ein Blogpost keinen Sinn machen würde. Sogar auf der Raststätte während unserer Busfahrt haben wir köstlich gespeist… Stattdessen mein allgemeiner Tipp: Einfach in ein Restaurant reingehen, dass ihr ganz nett findet, wo ihr euch vorstellen könnt, ein paar Minuten zu chillen. Das Essen wird schmecken 🙂 Zumindest war das bei uns so! Momos habe ich am meisten geliebt. Aber auch Currys! Vegan könnte man bestimmt auch ganz viel bekommen. Ich war da aber ausnahmsweise nicht so streng. Ich habe glaube ich 90 Prozent vegan gegessen. Bei den anderen 10 haben sich bestimmt mal unwissend ein bisschen Käse, Joghurt oder Butter reingeschlichen. Aber 100% Veggie ist in Nepal sehr gut möglich. In jedem Restaurant, Cafe und Bistro gab es immer eine großzügige Veggie-Karte.

4. Wasser marsch – aber mit Vorsicht!

Jesse und ich wollten nicht so oft Wasser in Plastikflaschen kaufen und haben deshalb unsere Metallflaschen mitgebracht. Das war eine gute Entscheidung, denn in jedem Hotel, in dem wir übernachteten, gab es Filterwasser aus dem großen Kanister (Leitungswasser solltet ihr meiden, auch beim Zähneputzen meiner Meinung nach, achtet auch darauf, dass ihr alle nötigen Impfungen habt). So konnten wir unsere Flaschen jeden Morgen und Abend auffüllen und konnten ein bisschen Plastik sparen. Wenn wir unsicher waren, haben wir nur gekochtes, gefiltertes Wasser verwendet. Mich persönlich hat das sehr gefreut und uns ging es gut. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, sollte entweder sein Wasser selbst filtern, oder auf importiertes und noch verschlossenes Wasser setzen. Achtet aber auf jeden Fall auf gute Hygiene. Wascht eure Hände regelmäßig und wie schon erwähnt, auch beim Zähneputzen kein Leitungswasser benutzen (und beim Duschen am besten den Mund zu lassen).

5. Besucht auch Patan

Anscheinend bleiben viele Touris in Thamel. Eigentlich schade, denn die Stadt hat noch so viel mehr zu bieten! Ich habe mich z.B. in Patan viel wohler gefühlt, es war einfach einen kleinen Mini-Tick ruhiger. Wir haben am Durbar Square gewohnt und dort die ganzen Seitengassen erkundet. Genau genommen ist Patan eine eigene Stadt, aber da das ganze Tal so dicht bebaut ist mittlerweile, kommt einem alles wie eine ganze große Stadt vor.

6. Bringt ein Reise-Bettlaken mit

Wir waren in Kathmandu zunächst in einem Hostel für ca. 4 Euro die Nacht pro Person und dann in einem Guesthouse für ca. 7 Euro die Nacht p.P. Beide kann ich jetzt nicht groß empfehlen. War schon ok, aber für den Preis halt natürlich auch keine Luxusbude und nur relativ sauber. Die Betten waren z.B. nicht unbedingt schmutzig, aber auf keinen Fall frisch bezogen. Da war es dann mega praktisch, dass wir Microfaser-Bettlaken (gibt es auch aus Leinen, Seide und Baumwolle) dabei hatten, in denen wir dann einfach geschlafen haben.

7. Gewöhnt euch gleich mal an ein Namaste

Die Nepalesen sind einfach die nettesten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Ihr werdet in dem Land mit offenen Armen empfangen! Das äußert sich direkt in der Begrüßung: Von jedem, egal ob auf der Straße, im Hotel oder am Bus, wird man mit einem Lächeln und einem „Namaste“ gegrüßt. Einfach zurücklächeln und auch Namaste sagen 🙂 Das ging mir erst schwer über die Lippen, da ich das Wort immer mit Yoga-Hippie-Hipstern verbunden habe. Deshalb, habt keine Scheu!

8. Bringt einen leeren Koffer mit

Eins der größten Nachteile beim Backpacken: Kein Platz und Budget für Souvenirs. Nepal ist aber der Traum für Teppich-, Schal-, Cashmere-, Kunst- und Schmuckliebhaber. Ich hätte meine ganze Wohnung ausstatten können und meine Garderobe mit Pullis und Cardigans für den Winter aufstocken können.

9. Stellt euch schon einmal auf schlechtes Internet ein

Ich wurde ja vorher schon gewarnt, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich wirklich kaum irgendwo eine gute Internet-Verbindung haben würde. Leider in keinem Hostel und Cafe. Nur im Swotha-Cafe, dort saß ich zweimal etwas länger nur um endlich mal Fotos und Videos hochzuladen!

10. …und auf Smog 🙁

Versteht mich nicht falsch, ich liebe die Leute, das Essen, die Kultur, Landschaft etc. in und um Kathmandu herum. Aber was mir am Anfang sehr zu schaffen gemacht hat, ist der ständige laute Verkehr, auch in den engsten Gassen. Ständig wird man angehupt (ist dort nur ein Hinweis-Hupen, ein Vorsicht-Hupen würde ich das nennen, kein aggressives wie in Deutschland, trotzdem!) und es rauschen dicht an dicht Roller an einem vorbei. Autos fahren natürlich auch sehr viele und die ganze Stadt ist einfach sehr staubig und versmogt. Leider!!! Deshalb und gepaart mit der hohen Höhenlage der Stadt haben Jesse und ich in den ersten beiden Tagen leider Kopfschmerzen bekommen. 

Oh, ich wollte die Liste nicht mit einer schlechten Note enden lassen. Ich hab diese zehn Punkte einfach so aus mir herausgeschrieben. Deshalb noch drei Fun-Facts:

  • die nepalesische Flagge ist die einzige, die nicht rechteckig geformt ist, sondern aus zwei Dreiecken besteht
  • Im nepalesischen Kalender ist es derzeit das Jahr 2073
  • In Nepal gab es nie einen ethnischen oder religiösen Aufstand, z.B. zwischen Hindus und Buddhisten, obwohl das Land in dieser Hinsicht eine große Vielfalt zeigt, toll, oder???

 

War irgendjemand von euch schon einmal in Nepal. Was waren euere Erfahrungen? Oder will jemand bald nach Nepal und braucht noch mehr Details? 

PS: Ein paar weiter Blogposts über Nepal folgen noch. Unter anderen ein ganz spezielles Projekt, das mir sehr am Herzen liegt!

______________________
English Version:

Wow, somehow, our ten days in Nepal just flew by, and at the same time dragged on a bit. On the one hand it was due to the small culture shock thanks to the smog and traffic jams, as well as on the fact that Jesse and I could not go trekking for health reasons. And trekking is actually the main attraction of many tourists here in Nepal. However, there is so much more to discover in the country. It is actually worth a visit just because of the people who are so incredibly hospitable and nice, something I have never experienced. Visitors are received by the locals with wide open arms.
As I said, we did not go trekking, but experienced so much in the ten days nevertheless. So I wanted to share our personal ten tips with you, coupled with a few facts. As I said, these are my personal insights and not an official travel guide.

1. Bargain with taxi drivers

A ride from Patan to Thamel should cost about 500 or 600 RPS. Taxi drivers, however, like in the rest of the world, like to bargain and sometimes try to take advantage of tourists and sometimes suggest incredibly high rates. (E.g. Once about 36 euros instead of the normal 4.) Since we had some sort of an orientation regarding prices, we got along pretty well. Also stay strong at the airport: if you are waiting for a confirmed hotel pick up, don’t listen to everyone around you saying „no no, they will never come“, as I heard that quite often! 

2. Start in Thamel, but don’t stay too long

Thamel is a really touristic district, but still really nice to visit. For us it was a good starting point for our visit. For me personally, Nepal was a very different country, one of the most exotic ones for me. So it was quite good to have a base that I shared with many like-minded tourists. In the first ten minutes, we met someone who invited us to a rooftop reggae party. Three days in Thamel were more than enough for us though.

3. Rejoice in the food!

I really wanted to write a restaurant tip list for Nepal, but the food was soooo good in ever restaurant that we visited that a blog post would make no sense. Even during the pit stops on our bus journeys the lunch was amazing! Instead, my general tip is: just go to a restaurant that you think looks nice, clean and comfortable. Then the food will taste great 🙂 At least that was our experience! I loved Momos the most. But also curries! Quite a lot vegan food is easily available, but I was not so strict. I think ate about 90 percent vegan. For the other 10, a bit of cheese, yogurt or butter might have been hidden in my meals. But 100% veggie is definitely possible in Nepal. There was always a big veggie menu in every restaurant, cafe and bistro. 

4. Safe water

I didn’t want to produce so much plastic waste so I brought my refillable metal bottle. That was actually a great idea because every hostel and hotel had purified water either for free or for a small price. If we weren’t sure about it, we boiled it as well. And we never used tap water for things like brushing teeth. Our stomach is just not used to it. If you want to be 100 percent sure, use only imported bottled water and make sure the seal is not broken. We also made sure to wash our hands often.

5. Don’t forget to visit Patan

Apparently many tourists only stay in Thamel. That’s actually a pity, as the city has so much more to offer! For example, in Patan I felt much more comfortable. We stayed at the Durbar Square where we explored all the cute side alleyways. Strictly speaking, Patan is a city of its own, but since the entire valley is so densely built, you feel like you are in one huge city.

6. Bring a travel bed lining

In the beginning of our stay in Kathmandu we booked a hostel for about 4 euros per night per person and later slept in a Guesthouse for about 7 euros per night per person. I cannot really recommend either. They were both ok, but for the price you can’t expect any luxury. The beds weren’t necessarily dirty, but also not clean. There for it was super convenient that we brought our own travel bed linens made out of micro fibre (you can also get ones made out of linen, silk or cotton) to sleep in.

7. Get used to Namaste

The Nepalese are simply the nicest people I’ve ever met. The country will receive you with open arms! From everyone, whether on the street, in the hotel or on the bus, you will be greeted with a smile and a „Namaste“. Just smile and also say Namaste in return 🙂 At first it was a bit hard for me to say, since I have always linked the word with yoga hippie hipsters. But don’t be shy!

8. Bring an empty suitcase

One of the biggest disadvantages of backpacking: no space and budget for souvenirs. Nepal is the dream for carpet, scarf, cashmere, art and jewelery lovers. I could have decorated my whole apartment with stuff from Nepal and stocked up my wardrobe with pullovers and cardigans for the winter.

9. Be aware of bad internet – really really bad internet

I was already warned before, but I would not have thought that I would hardly get a good Internet connection anywhere. Unfortunately the internet was not usable in any hostel and cafe. The only exception was in the Swotha-Cafe. I sat there for a pretty long time twice so that I could finally upload photos and videos!

10. … and Smog 🙁

Do not get me wrong, I love the people, food, culture, scenery etc. in and around Kathmandu. But what made me very exhausted in the beginning is the constant loud traffic, even in the narrowest streets. You always hear honking. Of course, cars also drive a lot, and the whole city is just very dusty. Unfortunately!!! Coupled with the high altitude of the city, Jesse and I unfortunately got headaches in the first two days. So bring ibuprofen!

Oh, I did not want to end the list with a bad note. I just kind of wrote these ten points as they came out. Here are another three fun facts:

  • The Nepalese flag is the only one which is not rectangular, but consists of two triangles
  • In the Nepalese calendar, it is currently the year 2073
  • In Nepal, there was never an ethnic or religious uprising, although the country has a great diversity in this regard, isn’t that cool???

Have any of you ever been to Nepal? What were your experiences? Or are you planning to visit the country?

 

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14 Comments

  • Lisa sagt:

    Die Eindrücke sind wirklich super toll und ich finde es einfach so Interessant.
    Happy Halloween.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/

  • Charlotte sagt:

    Liebe Mia, wieder ein großes Danke für den tollen Post, mit dessen Hilfe ich mich schon mal moralisch auf Nepal einstellen kann. Ich würde trotzdem super gern ein paar Restaurant-Tipps bekommen, auch wenn du meinst, dass sehr viele dort super sind. Welche waren deine Favoriten in Kathmandu?

    • Mia sagt:

      Stimmt!!! Ok, ich schreib dir ein paar:
      Helena’s in Thamel, sowie Kausi Cafe und Rama’s Kitchen. Und in Patan: Cafe Swotha für schnelles Internet, Cafe du Temple und Si Taleju für die Aussicht, und in der Swotha Straße gibt es noch ein Restaurant mit Rooftop, das unscheinbar aber super gut war, kann mich aber nicht an den Namen erinnern, irgendwas mit M 🙁

  • Vanessa sagt:

    Oh wie toll, in dieses Land zieht es mich definitiv auch! Genau so wie du es hier beschreibst, ging es uns in Myanmar. Es ist wahnsinnig stressig, voll, laut, dreckig, heiß und stickig in den Städten, am schlimmsten in Yangon. An jeder Ecke muss man aufpassen, dass man nicht in irgendein Loch in der Straße fällt oder von einem Moped über den Haufen gefahren wird (Gehwege Fehlanzeige und wir haben in ganz Myanmar nur eine einzige Fußgängerampel gesehen, die aber nicht wirklich beachtet wird, das war in Mandalay). Aber wenn man einige Zeit dort verbringt, zieht einen das Land in einen Bann. Die Leute sind die nettesten überhaupt, genauso wie du die Nepalesen beschreibst. Mingalar-par aus jeder Ecke. Und das schönste: kaum Touristen 🙂 falls ihr noch nicht wisst, wohin ihr geht, kann ich euch Hpa-an und Mawlamyine abseits der klassischen Route sehr ans Herz legen. In Bagan gibt es ein wunderbares vegetarisches Restaurant (Khaing Shwe Wah) und der Inle See ist einfach schön. Gut gefallen hat uns auch Ngwe Saung Beach 🙂

    Nepal ist definitiv oben auf meiner Wunschliste, vor allem da ich mich jetzt in Vietnam ein bisschen so fühle wie du in Malaysia.

    Ich freu mich schon auf eure vielen weiteren Berichte!

    • Mia sagt:

      Oh wie lustig, ja genau so empfand ich Nepal! Da freue ich mich dann schon auf Myanmar, kann es kaum erwarten 🙂 Zuerst geht es aber nach Bangkok und Chiangmai. Ich freue mich schon so sehr aufs Essen in Chiang Mai!!

      Danke für deine Tipps, das muss ich noch alles planen, habe leider nicht soooo viel Zeit in Myanmar 🙁

      Schade mit Vietnam und hoffentlich geht es uns nicht so, haben drei bis vier Wochen in Vietnam geplant, haha!!! Ich freue mich dort einfach aber schon so sehr aufs Essen und die Natur!

      • Vanessa sagt:

        Ohh in Bangkok müsst ihr ins Mango Vegetarian and Vegan restaurant gehen! Das ist ganz in der Nähe von der Kaosan Road (da war leider unser Guesthouse, ich wusste nicht dass das die Touristen Meile ist…).
        Aufs Essen in Vietnam hatten wir uns auch total gefreut aber sind bis jetzt sehr enttäuscht. Der Norden ist stark carnivor. Aber uns wurde gesagt, dass es im Süden wesentlich besser ist 🙂 das Essen in Myanmar fand ich übrigens wider erwarten spitze, bis auf das Frühstück, das war meistens grausam 😀

      • Vanessa sagt:

        Oh einen Tipp für Vietnam 🙂 obwohl das Essen im Norden nicht der Burner ist, kann ich dir Tavan sehr empfehlen. Das ist in der Sapa Region aber seehr ruhig im Vergleich zu Sapa selbst. Wir sind in einem Bungalow im Tavan Ecologic Homestay und sind total glücklich damit! Kostet zwar 30 $ die Nacht, die sind aber wirklich gut investiert. Es ist sehr sauber und gemütlich, nur etwas kalt nachts aber der Ausblick und die Ruhe sind kaum zu toppen. Frühstück ist auch gut! Wir haben die Besitzerin einfach per Email angeschrieben und reserviert.

  • Anne sagt:

    Es gab nie einen religiosesen oder ethnischen Aufstand in Nepal? Da informiere dich doch bitte etwas genauer über die Geschichte. Ich bin gerade echt sprachlos..woher hast du diese Information? Maoisten, Rebellion gegen das monarchistische System, viele tausende Tote, Gewalt gegen tibetische Flüchtlinge uvm. Versteh mich nicht falsch, es ist leicht, ein Land durch die rosarote Brille zu sehen, wenn man sich nur wenige Tage dort aufhaelt und wegen euerer Weltreise schafft ihr es wahrscheinlich nicht, euch ueber alle Laender zu informieren – aber das koennt ihr ja in Zukunft nachholen.
    Nepal ist ein wunderschoenes, aber zerruettetes Land, eine Reise lohnt immer (auch außerhalb Patans und Pokharas 😉 )
    Liebe Grueße und eine Augen-oeffnende Reise

    • Mia sagt:

      Danke für deinen Kommentar. Ich habe geschrieben, es gab keinen „religiösen Aufstand“, ich habe nicht geschrieben, dass es nie einen Krieg oder Blutvergießen gab. Zu meiner Aussage stehe ich auch weiterhin. Ich habe mich auch eben noch einem mit meiner Freundin aus Nepal kurzgeschlossen, da ich ehrlich gesagt dann doch plötzlich nach deinem Kommentar etwas unsicher war, und auch sie meinte ja, es gab nie einen religiösen Konflikt zB. zwischen Buddhisten und Hindus. Den Bürgerkrieg, den du erwähnst, der hatte nichts mit Religionen zu tun, die sich gegenseitig bekriegen. Die Maoisten waren sogar anti-religious und haben Religionsfreiheiten eingeschränkt, aber sie selbst waren keine Religion, sondern eine kommunistische Partei. Das kam eventuell in meinem Stichpunkt dann falsch rüber. Also ich meinte mit dem Bullet-Point nicht, dass es nie Konflikte oder Blutvergießen gab, ich ergänze am besten zwischen Hindus und Buddhisten, dann ist das auf jeden Fall ab jetzt klar.

      Nepal war tatsächlich eins meiner liebsten Reiseziele und wir werden auf jeden Fall irgendwann zurückreisen. Leider hatten wir nur 10 Tage, nächstes Mal dann mehr!

      • Anne sagt:

        Hallo Mia,
        vielmehr habe ich mich an der Bezeichnung „ethnisch“ als „religiös“ gestört, dieser kann relativ weit, und auch auf regionale Zugehörigkeit, ausgelegt werden. Für mich bezeichnet das bspw. den Konflikt zwischen der Zentralregierung und den Menschen der abgelegenen Regionen (zB des Terai oder Himalayas) – welche sich u.a. aber nicht nur in der maoistischen Bewegung äußert. http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/108156/print.do

        Da ich gerade aus Nepal komme und viel Kontakt zu einigen Einheimischen hatte, war diese Problematik beim Lesen deines Artikels sehr präsent und hat mich stutzig gemacht. Dass Menschen sich dort nicht aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit bekämpfen ist richtig und ein schönes Beispiel für Toleranz an dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden können. Falls du nochmal zurück kommst und Lust hast, mehr über den Buddhismus zu erfahren, kann ich dir ein paar Tage in der Kopan Monastery ans Herz legen.
        Namaste 🙂

        • Mia sagt:

          Oooooh das klingt super mit dem Kloster!!! Ist auch völlig ok, dass du mir schreibst, manchmal kann Geschriebenes mal schnell zum Missverständnis führen. Danke für deinen Input!

          Ich will auf jeden Fall mehr über den Buddhismus lernen und auch insgesamt mehr sehen, ich hatte so eine tolle Zeit dort! Du anscheinend auch 🙂